Townes Van Zandt

Kinostart: 22.12.2005

Filmhandlung und Hintergrund

Biopic über den amerikanischen Songwriter Townes van Zandt, der in Fankreisen bereits vor seinem Tod 1997 Legende war.

Der amerikanische Country-Poet Townes van Zandt ist ein Prototyp jenes Künstlers, der zu Lebzeiten verkannt und im Tod verklärt wird. Van Zandt, der Zeit seines Lebens nie mehr als 7000 Exemplare eines Albums verkaufte, stammte aus reichem texanischen Hause, verlor seine Erinnerungen an die Jugend durch frühe Elektroschocks in der Klapsmühle, fuhr drei Ehen an die Wand und badete bis zum Herzschlag ’97 in Alkohol und anderen Drogen. Seine Songs wurden von Willie Nelson und Sonic Youth interpretiert, Kris Kristofferson und Emmylou Harris halten ihn für den größten Songwriter Amerikas.

Plattenaufnahmen, Interviews, Archivaufnahmen und Gespräche mit Freunden vereinen sich in dem bewegenden Künstlerportrait der amerikanischen Filmemacherin Margaret Brown, Tochter des Country-Songschreibers Milton Brown.

Zu seinen Lebzeiten verkaufte er nicht mehr als 7.000 Stück eines Albums, sieben Jahre nach seinem Tod gilt Townes van Zandt, der 1997 an den Folgen einer Herzattacke starb, als Legende und einer der größten, amerikanischen Folksänger aller Zeiten. Sein Leben glich dem eines Penners zwischen drei gescheiterten Ehen, Unmengen von Alkohol und Drogen und bittersüßen Melodien.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Townes Van Zandt: Biopic über den amerikanischen Songwriter Townes van Zandt, der in Fankreisen bereits vor seinem Tod 1997 Legende war.

    Bewegendes Biopic über den legendären Sänger und ein Blick hinter die weniger glamourösen Kulissen der C&W-Szene.

    Als John Townes Van Zandt am Neujahrstag 1997 starb, hatte der Musiker,Sänger und Komponist ein selbstzerstörerisches Leben hinter sich, das von drei gescheiterten Ehen, Alkohol und Heroin, Entziehungskuren und Schocktherapien gezeichnet war. Obwohl seine melancholischen Songs bekannt waren und von Künstlern wie Emmylou Harris („If I Needed You“) oder Willie Nelson („Pancho and Lefty“) gecovert wurden, hatte Van Zandt nie großen Erfolg, verkaufte kaum mehr als 7000 Alben und zog sich auch mal drei Jahre von der Welt zurück und lebte in einer Hütte in den Wäldern von Tennessee. Heute gilt der Mann aus der Generation Dylan mit Songs wie „Windows“, „Sometimes“ und „The Snake Song“ aus Country & Western, Blues und Folk als Legende.

    Das Biopic von Margaret Brown, Tochter von Komponist Milton Brown, geht auf einfühlsame Weise den Spuren Van Zandts nach und stellt aus Fotos, Home Movies, seltenem Dokumentarmaterial und Konzertauftritten ein eindringliches Porträt zusammen. Brown bringt Frauen, Kinder, Freunde und Kameraden von Townes zum Reden, entlockt Weggefährten wie dem Gitarristen Guy Clark (hinter dessen Frau Van Zandt her war) intime Geständnisse und führt in die weniger glamourösen Seiten der C&W-Szene zwischen Alkohol und kräftezehrenden Tourneen. Bezeichnend die Episode, die von Townes‘ hoffnungsvollem Comeback berichtet: Ein Inserat in „Rolling Stone“ führt zu Tausenden von Briefen, die Tournee ist organisiert, da fällt Van Zandt am Vorabend des ersten Auftritts aus dem Bus und bricht sich den Arm. Einige Lieder von Townes erinnern an Leonard Cohen, sind aber melodischer. Wer ihn wohl am besten verstand, ist Kris Kristofferson („Me & Bobby McGee“), der ähnliche Erfahrungen gemacht hat, vom Stolz eines Musikers wie er selbst erzählt („a man must go on the road“) und ihn als Geistesverwandten sieht. Zeit, beider Alben zu hören. Sehens- und hörenswertes Pflichtprogramm für Musikfreunde. ger.

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