Filmhandlung und Hintergrund

Die vorlagentreue Disney-Adaption von Mark Twains Klassiker „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ entmottet die altbekannte Story, indem die beiden legendären jugendlichen Ausreißer mit den Teenie-Lieblingen Jonathan Taylor Thomas und Brad Renfro besetzt wurden. Mark Twains beliebte Abenteuerklassiker sind der Stoff, aus dem bereits unzählige mehr oder minder unterhaltsame Filme wurden. Zuletzt schipperte Elijah Wood 1993...

Das Lausbubengespann Tom Sawyer und Huckleberry Finn wird beim nächtlichen Friedhofsbesuch unbemerkt Zeuge eines brutalen Mordes. Aus Angst vor Rache des Mörders Injun-Joe schwören sie Stillschweigen. Als dafür jedoch der stadtbekannte Säufer gehängt werden soll, müssen sie eine Entscheidung treffen. Die dramatischen Ereignisse überstürzen sich.

Der behütete Tom Sawyer und der charmante Streuner Huckleberry Finn erleben in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts eine weitgehend ungetrübte Jugend in einem Provinznest an den Gestaden des Mississippis, wo Flirts mit hübschen Bauerntöchtern oder sporadische Auseinandersetzungen mit dem Dorflehrer die größte Aufregung bieten. Doch dann erschüttert ein Mord das beschauliche Hinterwaldidyll, und nur Tom und Huck wissen, daß der falsche Mann dafür büßen soll. Der Kampf um die Wahrheit stellt ihre Freundschaft auf eine harte Bewährungsprobe.

Das Lausbubengespann Tom Sawyer und Huckleberrry Finn beobachten einen Mord auf dem Friedhof von Injun-Joe. Doch fürs erste schweigen sie aus Angst vor Vergeltung … Disney-Adaption des Kinderabenteuerklassikers von Mark Twain.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Die vorlagentreue Disney-Adaption von Mark Twains Klassiker „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ entmottet die altbekannte Story, indem die beiden legendären jugendlichen Ausreißer mit den Teenie-Lieblingen Jonathan Taylor Thomas und Brad Renfro besetzt wurden. Mark Twains beliebte Abenteuerklassiker sind der Stoff, aus dem bereits unzählige mehr oder minder unterhaltsame Filme wurden. Zuletzt schipperte Elijah Wood 1993 in „Die Abenteuer des Huck Finn“ den Mississippi hinunter, diesmal werden die beiden Vorväter aller Lausbuben – Tom Sawyer und Huckleberry Finn – wieder gemeinsam losgeschickt. Als zugkräftige Besetzung für die beiden Protagonisten wurden die Mädchenlieblinge Jonathan Taylor Thomas („Man of the House“), bekannt als Tim Allens („Santa Clause“) Fernsehsohn in der US-TV-Serie „Home Improvement“, und Brad Renfro („Der Klient“) ausgewählt. Regisseur Peter Hewitt („Bill und Teds verrückte Reise in die Zukunft“) arbeitet mit einem Drehbuch von Stephen Sommers (inszenierte „Huck Finn“ und „Rudyard Kiplings Dschungelbuch“), das sich relativ streng an die Romanvorlage hält. So kommt es zu mehreren prägnanten Szenen: Tom legt seine Freunde herein, den Zaun für ihn zu streichen, wohnt seiner eigenen Beerdigung bei, tauscht mit Becky Thatcher (Rachel Leigh Cook) einen ersten Kuß aus. Neben diesen harmlosen Ereignissen spielen sich aber auch für kleinere Kinder beängstigende Vorkommnisse wie ein Grabraub und zwei tödliche Messerstechereien ab. Streckenweise stellt sich das Gefühl ein, daß diese einzelnen Szenen etwas im Raum stehen und lediglich dazu dienen der Vorlage gerecht zu werden, anstatt sich nahtlos in den Erzählfluß einzufügen. Besonderes Lob gilt allerdings den traditionellen Kostümen und dem Produktionsdesign, das hervorragend die Ära um anno 1845 aufleben läßt. Beim nächtlichen Friedhofsbesuch werden die beiden freiheitsliebenden Freunde Tom (Thomas) und Huck (Renfro) unbemerkte Zeugen eines Grabraubes und beobachten, wie der brutale Ganove Injun-Joe (Eric Schweig als abstoßend häßlicher Bösewicht) einen seiner Komplizen ersticht, die ausgegrabene Schatzkarte behält und anschließend die Schuld dem stadtbekannten Säufer Muff Potter (Michael McShane) in die Schuhe schiebt. Aus Angst vor der Rache Injun Joes, schwören die Jungen, Stillschweigen zu bewahren, doch dann würde Muff zu Unrecht gehängt werden. Tom stürzt ob dieser Frage auf Leben und Tod in ein moralisches Dilemma, trifft aber die richtige Entscheidung. Damit zieht er sich den äußerst unangenehmen Unbill Injun-Joes zu, und es kommt zum furchteinflößenden Finale in einer Tropfsteinhöhle. Der zeitlose Mix aus Spannung, Romantik, Moral und einem Schuß Komik verleiht der klassischen Abenteuerstory auch heute noch einen gewissen Reiz. Der eher mäßige Bekanntheitsgrad der Hauptdarsteller in Deutschland macht einen durchschlagenden Erfolg eher unwahrscheinlich. ara.

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