„Tod in Venedig“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Für seine eindrucksvolle Adaption der Novelle von Thomas Mann verwandelte Luchino Visconti den Dichter in der Vorlage in einen vom Mißerfolg gequälten Komponisten (in beiden Fällen verbirgt sich hinter dem Protagonisten unschwer erkennbar Gustav Mahler). Musik aus Mahlers 3. und 5. Symphonie trägt entschieden zur morbiden Grundatmosphäre des Films bei, die sich bereits in den ersten Sequenzen einstellt. In der Rolle...

Der alternde deutsche Komponist Gustav von Aschenbach reist zur Erholung nach Venedig. In seinem Hotel begegnet er dem polnischen Knaben Tadzio, dessen kindlich-reine Schönheit ihn fasziniert. Fortan verbringt er seine Zeit damit, den Jungen zu beobachten, ohne jedoch engeren Kontakt mit ihm oder seiner Familie aufzunehmen. Als in der Stadt eine Choleraepidemie ausbricht, weigert sich Aschenbach abzureisen und stirbt schließlich im Liegestuhl am Strand, während er in den Anblick Tadzios versunken ist.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Für seine eindrucksvolle Adaption der Novelle von Thomas Mann verwandelte Luchino Visconti den Dichter in der Vorlage in einen vom Mißerfolg gequälten Komponisten (in beiden Fällen verbirgt sich hinter dem Protagonisten unschwer erkennbar Gustav Mahler). Musik aus Mahlers 3. und 5. Symphonie trägt entschieden zur morbiden Grundatmosphäre des Films bei, die sich bereits in den ersten Sequenzen einstellt. In der Rolle des todgeweihten, sich auf die Beobachtung des geliebten Objektes beschränkenden Künstlers gibt Dirk Bogarde eine nuancierte Vorstellung ab.

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