Filmhandlung und Hintergrund

Katastrophen-Mystery-Thriller über aggressive Meeresorganismen, die die Menschheit bedrohen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Tod aus der Tiefe: Katastrophen-Mystery-Thriller über aggressive Meeresorganismen, die die Menschheit bedrohen.

    Die Geschichte erinnert an Frank Schätzings Bestseller „Der Schwarm“, und 120 Minuten hätten es auch nicht sein müssen. Davon abgesehen aber macht auch der zweite Film aus der ProSieben-Filmreihe „Thrill Time“ dem neuen Markennamen alle Ehre.

    Wie schon bei „Crashpoint“ lässt sich die Handlung auf einen Satz reduzieren: Ominöse Organismen aus dem Meer raffen die deutschen Küstenbewohner dahin. Allerdings spicken Philipp Weinges und Günter Knarr (Buch und Produktion) die Geschichte geschickt mit diversen Zutaten. Dass Ärztin Eva (Lavinia Wilson) um das Leben ihrer kleinen Tochter bangt, die mit Evas Ex-Mann eine Bootstour macht, gehört zu den erwartbaren Zutaten. Ungewöhnlicher ist die Figur einer verblüffend skrupellosen Managerin (Katja Weizenböck), die über Leichen geht, um Job und Bonus zu verteidigen. Ihrer Firma gehört eine Ölplattform, die zu Beginn des Films während eines Orkans in Schieflage gerät und beinahe havariert. Kurz drauf werden die Kliniken an der Küste regelrecht gestürmt; in reichlich unappetitlichen Szenen kotzen sich die Menschen beinahe buchstäblich die Seele aus dem Leib. Ein ziemlich unkonventioneller Meeresbiologe (Fahri Ogün Yardim) findet raus, dass die Erreger der Epidemie aus dem Meer stammen. Gemeinsam mit Eva und einem schnöseligen Mitarbeiter (Hubertus Grimm) des Umweltbundesamts sucht der Biologe am Fuß der Bohrinsel nach der Brutstätte der Keime. Das Trio stößt auf einen durch die Bohrungen freigesetzten Jahrmillionen alten Organismus, der sich dank der günstigen Bedingungen in der Nordsee explosionsartig entwickelt.

    So faszinierend diese Evolution im Zeitraffer auch ist: Das 45-minütige Finale ist dann doch etwas zu lang geraten. Auf der anderen Seite beweist Pro Sieben nicht nur mit der ungewöhnlichen Dauer dieses TV-Movies Mut: Nachdem sich das Trio ins U-Boot gequetscht hat, kippen Inhalt und Erzählweise komplett. Hatte Regisseur Hans Horn die Handlung zuvor mit dynamischer, gern nah bei den Figuren agierender Kamera (Bernhard Jasper) und zügigem Schnitt vorangetrieben, so gestaltet er die submarinen Szenen fast bedächtig.

    Natürlich sorgt die Konstellation der Figuren für eine weitere Spannungsebene, denn die beiden Herren wetteifern selbstredend um die Gunst der Dame. Außerdem sind sie für die komödiantischen Einlagen zuständig: Der beamtete Anzugträger ist ein Frauenschwarm, leidet aber unter kleineren Zwangsneurosen, die Grimm angenehm beiläufig in sein Spiel integriert. Die Figur mit der größten Vielfalt ist allerdings der flippige Wissenschaftler Finn, den Yardim fast als Moritz-Bleibtreu-Kopie spielt. Finns Wohnmobil ist eine Mischung aus Labor und Kifferhöhle, und zur Arbeit hört er Rock-Musik, die die Tölzer Bananafishbones eigens für den Film geschrieben haben: Hans Horn ist der Bruder der beiden Band-Mitglieder Peter und Sebastian Horn. tpg.

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