Titanic Poster

„Titanic“: Leonardo DiCaprio sollte eigentlich nicht die Hauptrolle spielen

Andreas Engelhardt  

In diesem Jahr feiert „Titanic“ sein 20. Jubiläum. Der aktuell zweiterfolgreichste Film aller Zeiten ist auch nach zwei Dekaden in der Pop-Kultur verankert und wird vor allem mit seinen zwei Stars verbunden. Doch eigentlich sollte das Duo aus Rose und Jack gar nicht von Kate Winslet und Leonardo DiCaprio gespielt werden.

Seit Jahren wurde gemunkelt, dass Leonardo DiCaprio nicht der Favorit der Filmstudios für „Titanic“ war. Als eigentlich Kandidat wurde dabei stets der Name von Matthew McConaughey heiß gehandelt und Kate Winselt bestätigte dies jetzt.

Sie hatte sogar ein gemeinsames Vorsprechen mit Matthew McConaughey, wie sie in einem aktuellen Interview in „The Late Show with Stephen Colbert“ erstmals verriet. Die Erfahrung beschrieb sie rückblickend als „absolut fantastisch“, räumte allerdings ein, dass es mit ihm ein vollkommen anderer Film geworden und das ganze „Jack-und-Rose-, Kate-und-Leo-Ding“ so nie zustande gekommen wäre.

Es galt zuvor bereits als offenes Geheimnis, dass die Filmstudios Matthew McConaughey haben wollten, „Titanic“-Regisseur James Cameron aber auf Leonardo Dicaprio bestand. Cameron selbst wurde darauf sogar in einem Interview bei MTV News angesprochen. Er weigerte sich damals allerdings, dies zu dementieren oder zu bestätigen.

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Kate Winslet verrät, wer die berühmte Skizze in „Titanic“ malte

Im Gespräch mit Stephen Colbert gab Kate Winslet weitere Details zu dem Dreh von „Titanic“ preis. So wurde die berühmte Aktzeichnung von Rose beispielsweise von James Cameron persönlich angefertigt. Der malte dabei auch tatsächlich Winselt – die allerdings einen Badeanzug trug. Außerdem wurde laut ihr die berühmte Sex-Szene im Auto zwischen Jack und Rose am Drehtag selbst erst beschlossen und stand nicht im Drehbuch.

Zum Ende des Interviews durfte das große, kontroverse Finale von „Titanic“ nicht ausgespart werden. Wie so viele ist Kate Winselt anscheinend davon überzeugt, dass Jack mit auf die Tür gepasst hätte. Wäre dies der tatsächliche Schluss von „Titanic“, würde der Film aber wohl einiges von seinem Reiz verlieren. Immerhin diskutieren die Zuschauer selbst 20 Jahre später noch angeregt über das Ende von Jack, was sicherlich dazu beiträgt, dass der Film im Bewusstsein bleibt.