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Tinkerbell im Wandel der Zeit

Kino.de Redaktion |

Tinkerbell und die Legende vom Nimmerbiest Poster

Tinkerbell begann als Geistesblitz des Autors J.M. Barrie: eine kleine Fee, deren Stimme wie Glöckchen klingt und die mit Feenstaub fliegen kann. Jetzt - 62 Jahre später - trifft sie im Kino das Nimmerbiest. Das sind ihre Stationen…

Tinkerbell im Wandel der Zeit

Die kleine Fee Tinkerbell begann als Geistesblitz des „Peter Pan“-Autors J.M. Barrie: eine kleine Fee, deren Stimme wie Glöckchen klingt und die mit Feenstaub fliegen kann. Jetzt - 62 Jahre später - trifft sie im Kino das Nimmerbiest. Das sind ihre Stationen…

Erst nur eine Skizze…

Diese Skizze aus der Mitte der 1930er zeigt die anfängliche Annäherung an den Charakter von Tinkerbell. Die Ähnlichkeit zur blauen Fee aus dem Disney Klassiker „Pinocchio“ – der zu dieser Zeit ebenfalls entwickelt wurde – ist deutlich erkennbar. Man beachte auch Tinkerbells Größe im Vergleich zu den Nadeln im Nadelkissen, auf dem sie auf dieser Skizze steht.

Tinkerbell ganz offiziell

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Das erste offizielle Portrait aus dem Jahre 1937 zeigt Tinkerbell als kleine Balletttänzerin mit einem Stern und Fühlern auf dem Kopf sowie kleinen Flügeln und Glöckchen, die an ihr Kostüm angebracht sind.

Eine Fee wird erst frech…

Anfang der 1940er erscheint Tinkerbell in einer eher schelmischen, neckischen Art und Weise. Sie ist nun brünett und wirkt zudem – durch ihre größeren Flügel – weniger zierlich. Ihre Kleidung ist dunkler und wurde ihrer schlichteren Erscheinung angepasst.

…und dann elegant

Nur wenige Jahre später kehren die Zeichner zu einer eher grazilen Darstellung der kleinen Fee zurück. Diese Skizze von 1945 zeigt eine brünette und zeitgemäß frisierte Tinkerbell, die in ihrer Darstellung wieder an eine Tänzerin erinnert, allerdings vermittelt ihre Pose auch hier einen Hauch von unschuldiger Leichtigkeit.

Mal mädchenhaft…

In einer Skizze aus dem Jahre 1946 ist der Kurzhaarschnitt der kleinen Fee langen Locken gewichen, die wieder durch kleine Sterne geziert werden.

…und auch mal ganz feminin

Ganz verändert präsentiert sich Tinkerbell im Jahr 1949. Ihr rotes Haar ist in der typischen Mode der frühen 1950er gestylt und bei ihrem Kostüm verzichten die Zeichner auf aufwendige Ausschmückungen. Dennoch wirkt sie deutlich femininer als in den früheren Skizzen.

Marc Davis lässt sie leuchten

Im Jahre 1951 ist die Entwicklung der Figur Tinkerbell für den Film „Peter Pan“ dank des legendären Disney Zeichners Marc Davis abgeschlossen. Davis – einer der „nine old men of animation“ – gab Tinkerbell große, elegante Flügel und ließ sie wie ein Glühwürmchen leuchten.

Gestatten: Glöckchen!

Nachdem die groben Skizzen ausgearbeitet wurden war endlich die freche Fee gefunden, die nach ihrem Filmdebut im Jahre 1953 weltweite Berühmtheit erlangte. Auf dem Spielwürfel sitzend, scheint sie sich auch sehr über ihren Wandel in der Zeit zu amüsieren… Tinkerbell - hierzulande „Glöckchen“ genannt.

„Tinkerbell“ solo auf DVD

Im Jahre 2008 wagte Tinkerbell erstmals einen Soloflug, als Hauptfigur ihres computeranimierten Abenteuers „Tinkerbell“ (nur auf DVD und Blu-ray). Ihr Kostüm erhielt eine Blatt-ähnliche Struktur und ihre Flügel wurden noch detaillierter. 2009 und 2010 folgen „Die Suche nach dem verlorenen Schatz“ und „Ein Sommer voller Abenteuer“

„Das Geheimnis der Feenflügel“

2012 erschien mit „Das Geheimnis der Feenflügel“ das erste Kino-Abenteuer der kleinen Fee. Darin erkundet sie - entgegen aller Warnungen - den Winterwald und macht dabei eine Entdeckung, die ihr ganzes Leben verändern soll. Denn Tinkerbells Leichtsinn hat ungeahnte Folgen…

„Tinkerbell und die Piratenfee“

2014 enterten die Feen abermals die Kinos mit „Tinkerbell und die Piratenfee“. Als eine Fee namens Zarina den Feenglanz aus dem Tal der Feen stiehlt, müssen sich Tinkerbell und ihre Freunde auf das größte Abenteuer ihres Lebens begeben…

Tinkerbell und die Legende vom Nimmerbiest

Am 30. April startet ihr drittes Kino-Abenteuer: „Tinkerbell und die Legende vom Nimmerbiest“: Es erzählt die Geschichte eines mystischen Wesens, dessen Gebrüll aus der Ferne zu hören ist. Das ungewöhnliche Wesen mit den seltsam grün funkelnden Augen ist im Tal der Feen nicht willkommen und so werden die Wächter-Feen beauftragt, das mysteriöse Biest zu fangen, bevor es ihre Heimat zerstört.

Und dann war da natürlich noch…

… Julia Roberts. Die spielte 1991 die legendäre Fee in „Hook“ - und beschützte ihren „Peter Pan“ Robin Williams. Zwar nicht gezeichnet - gehört aber trotzdem irgendwie hierher. Denn seit der Zeit glauben auch Männer an Feen - und jeder hätte gerne seine eigene…

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