Timeline

  1. Ø 4
   2003
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Filmhandlung und Hintergrund

Timeline: Aufwändiges Science-Fiction-Zeitreiseabenteuer nach Michael Crichton über eine Gruppe von Studenten, die im Mittelalter der Ritterkriege stecken bleibt.

Bei Ausgrabungen auf einem Schlachtfeld des Hundertjährigen Krieges zwischen England und Frankreich stoßen vier amerikanische Archäologiestudenten auf mysteriöse Indizien. Demnach legte ihr kürzlich an gleicher Stelle spurlos verschwundener Professor mittels Zeitreise fünfhundert Jahre zurück und steckt nun im Mittelalter ganz schön in Schwierigkeiten. Mit Hilfe der Zeitreisemaschine des undurchsichtigen Konzernchefs Doninger eilt man dem Professor hinterher.

Kein Slapstick à la „Black Knight„, sondern bluttriefende, effektgeladene Mittelalter-Schlachtplatte verspricht Richard Donners neueste Action-Extravaganz, basierend auf einem Bestseller von Michael Crichton.

Vier Achäologiestudenten arbeiten in Frankreich an einer Ausgrabungsstätte – einem mittelalterlichen Schlachtfeld. Als ihr Professor verschwindet, stellt sich heraus, dass er mit einer Zeitreisemaschine genau an diesem Ort gelandet ist – allerdings 500 Jahre früher! Die vier reisen ihm nach, um ihn aus der gefährlichen Zeit der Ritterkriege zu befreien.

Eine Gruppe junger Archäologen arbeitet unter der Leitung des Historikers Johnston in La Roque an einer Ausgrabungsstätte, wo im 14. Jahrhundert der Hundertjährige Krieg tobte. Da verschwindet ihr Chef plötzlich und es stellt sich heraus, dass dieser mittels einer kuriosen Maschine 500 Jahre zurück in die Zeit gereist ist – mitten in die gefährlichen Ritterkämpfe zwischen Engländern und Franzosen. Kurzentschlossen macht sich das Team auf, den verschollenen Wissenschaftler wieder in die Gegenwart zurückzuholen.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine abenteuerlich-actionreiche Zeitreise zurück ins Mittelalter ist eine Idee, die bereits von Mark Twain in seinem Roman „Ein Yankee aus Connecticut an König Artus Hof“ beschrieben wurde. Bestsellerautor Michael Crichton, dessen Romane sich mit Hits wie „Jurassic Park„, „Congo“ und „Sphere“ als ausgesprochen filmadaptionsfreundliche Stoffe empfohlen haben, modernisierte Twains Prämisse in seinem Science-Fiction/Historienroman „Timeline“. Diese Version wurde jetzt von Richard Donner („Lethal Weapon„-Reihe) mit Jungstar Paul Walker („2 Fast 2 Furious„) als Zugpferd inszeniert.

    Ein abrupt wirkender Prolog zeigt einen von Rittern gejagten Mann in Mönchskutte, der sich sterbend auf einem Highway materialisiert und als letztes Wort „Castlegard“ haucht. Dabei handelt es um eine archäologische Ausgrabungsstätte in Frankreich, wohin die Action kurz darauf verlegt wird. Geleitet wird diese Ausgrabung von Archäologie-Professor Johnston (Billy Connolly), dessen Sohn Chris in bester Keanu-Reeves-Surfer-Manier von Walker verkörpert wird. Chris interessiert sich zwar nicht im geringsten für die alten Burgruinen, dafür aber umso mehr für die Studentin Kate (Frances O’Connor aus „A.I. – Künstliche Intelligenz„). Die Ereignisse überschlagen sich, als Johnston von einem Trip zu der High-Tech-Firma ICT nicht zurückkehrt, im Ausgrabungstunnel jedoch ein altes Dokument mit einem Hilferuf des Profs gefunden wird. Dabei lässt sich die Tinte auf das 14. Jahrhundert zurückdatieren. Es stellt sich heraus, dass ICT eine Art Zeitmaschine entwickelt und per Wurmloch Zugang nach Castlegard im Jahr 1357 gefunden hat. Chris, Kate, Johnstons Assistent Andre Marek (Gerard Butler aus „Lara Croft 2“) und ein paar weitere Studenten werden nun, begleitet von drei Handlangern des zwielichtigen ICT-Chefs (David Thewlis gibt einen guten Bill-Gates-Klon ab), in die Vergangenheit geschickt, um Vater Johnston zu retten und nach einem abtrünnigen ICT-Angestellten zu suchen. Für diese Aufgabe haben sie sechs Stunden Zeit. Als zusätzliche kleine Komplikation handelt es sich ausgerechnet um den Tag, an dem die Franzosen eine blutige Schlacht mit den Engländer ausfechten.

    Eine gewisse mangelnde Kontinuität der Actionfantasy stammt nicht von ungefähr, da von einem derart radikalem Neuschnitt des Films nach einer wenig zufrieden stellenden Erstfassung die Rede ist, dass der Originalscore von Jerry Goldsmith nicht mehr passte und so neue Musik von Brian Tyler in Auftrag gegeben wurde. Die Spezialeffekte für die Zeitreise sind im Vergleich zum psychedelisch-faszinierenden Trip in „Contact“ ein wenig trocken ausgefallen: Viel mehr als eine Spiegelkammer, gleißendes Licht, Wind und schmerzverzerrte Gesichter werden nicht geboten. Aber sie stehen auch nicht im Mittelpunkt dieser gut aufgelegten Action-Fantasy, die Richard Donner mit der Routine des gediegenen Handwerkers grundsolide auf die Leinwand zaubert. Entsprechend sind die Schlachtszenen nicht unbedingt das, was man nach „Herr der Ringe“ als Standard bezeichnen würde, aber sie sind allemal guter Standard, wobei der atemberaubende Einsatz von feurigen Katapulten den größten Eindruck hinterlässt. Kein Meisterwerk, aber insgesamt ein eskapistischer Spaß zum Popcorn-Knabbern. ara.

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