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Diese 7 Horror-Dokus schockieren mit wahren Geschichten


„Die besten Geschichten schreibt das Leben“, sagt man ja gerne. Doch gilt das auch für Horror-Geschichten? Viele Schocker brüsten sich mit dem Prädikat, auf wahren Begebenheiten zu beruhen und wollen damit Horror-Fans den ultimativen Schrecken einjagen. Getreu dem Motto: Das wahre Grauen wartet da draußen. Die Könige in dieser Disziplin des authentischen Entsetzens müssten folglich Dokumentationen sein, die unheimliche Geschichten erzählen. Und genau darum geht es in der folgenden Liste.

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Diese 7 Horror-Dokus schockieren mit wahren Geschichten

Tickled (2016)

Im vergangenen Jahr sorgte diese etwas andere Dokumentation für reichlich Aufsehen. Ein neuseeländischer Journalist stößt auf ein Video, in dem sich durchtrainierte, junge Männer gegenseitig unter Wettbewerbsbedingungen gegenseitig kitzeln. Das Ganze entpuppt sich als regelrechte Szene und der Journalist wittert die Chance für eine skurrile Geschichte. Doch erste Annäherungsversuche mit der heiter wirkenden Parallelwelt enden in feindseligen Hasstiraden, was allerdings erst der Anfang eines buchstäblichen wahren Horror-Thrillers ist.

Beware the Slenderman (2016)

Die Videospiel-Figur des dürren Slenderman wurde im Horror-Genre rasant populär, doch leider wurde aus dem vermeintlichen Spaß 2014 bitterer Ernst. Zwei Mädchen stachen eine zwölfjährige Mitschülerin mit einem Messer mehrmals nieder, die die Tat wie durch ein Wunder überlebte. Im anschließenden Prozess, der in der Dokumentation aufgegriffen wird, gaben die Angeklagten an, auf Befehl des Slenderman gehandelt zu haben.

The Nightmare (2015)

Wer schon einmal unter Schlafparalyse litt, wird sicherlich bestätigen können, dass es eine der schlimmst möglichen Erfahrungen ist. In einem Zustand zwischen Schlafen und Wachsein ist man dabei in seinem Körper gefangen, während es zu Wahrnehmungsstörungen oder Halluzinationen kommen kann, die bei Betroffenen teilweise einen Schock zur Folge haben. Nach dieser Dokumentation wird wohl jeder Schwierigkeiten beim Einschlafen haben…

Cropsey (2009)

In New York geht die lokale Legende vom Bogeyman um, der kleine Kinder entführt. Eine Schauergeschichte, um Angst zu verbreiten, möchte man meinen. Doch die beiden Filmemacher hinter dieser Dokumentation müssen bei ihren Recherchen entdecken, dass an der gruseligen Legende aus ihrer Kindheit wohl doch mehr dran ist, denn das reale Leben scheint seinen echten Bogeyman zu haben.

Rats (2016)

Bewohner von größeren Städten sollten sich genau überlegen, ob sie einen Blick in diese Doku riskieren wollen. Fast anderthalb Stunden lang widmet man sich hier den unter uns lebenden Nagetieren, die viel zu oft zur Plage werden. Abgesehen von all den gesundheitlichen Risiken ist es empfehlenswert, dass einem auch der Anblick von Gewalt gegen Tieren nichts ausmacht, denn die ein oder andere Ratte lässt in diesem Film auf nicht ganz harmlose Art ihr Leben.

Countdown to Zero (2010)

Seit dem Ende des Kalten Krieges wähnen sich die meisten in Sicherheit vor der drohenden atomaren Apokalypse. Das dürfte sich nach der Sichtung dieses Films vermutlich erledigt haben, denn hier wird nicht nur eindrucksvoll aufgezählt, wie häufig die Menschheit vor einer nuklearen Katastrophe stand. Auf äußerst schockierende Art werden darüber hinaus die Auswirkungen einer Atombombe auf eine Großstadt gezeigt, was vermutlich so manchen erschüttern dürfte, zumal die Botschaft des Films es ebenfalls in sich hat: Die atomare Bedrohung ist nicht vorbei, im Gegenteil. Sie ist unkontrollierbar geworden.

Das verlorene Paradies - Die Kindermorde in Robin Hood Hills (1996)

Spätestens seit der Netflix-Serie „Making a Murderer“ feiern sogenannte True-Crime-Storys Hochkonjunktur. Der gemeine Voyeurismus kann dabei umso besser bedient werden, je schockierender die Tat ist. Diese Dokumentation erfüllt das wichtigste Kriterium wohl spielend, immerhin handelt er von dem grausamen Mord an drei Kindern. Aufsehen erregte die Doku aber nicht nur deswegen, sondern vor allem, weil im Laufe des Prozesses erhebliche Zweifel aufkamen, ob auf der Anklagebank tatsächlich die Richtigen sitzen. „Das verlorene Paradies – Die Kindermorde in Robin Hood Hills“ bekam später zwei Fortsetzungen, Teil 3 erhielt 2011 gar eine Oscar-Nominierung für den besten Dokumentarfilm.