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Produktionsnotizen

Zwillinge haben David S. Goyer schon seit langem fasziniert und gleichermaßen verblüfft. Während eines Setbesuchs in Chicago, wo seine Frau Jessika einen Film produzierte, kam ihm die Idee zu THE UNBORN.

„David beschäftigt sich schon lange mit der Zwillingsthematik“, sagt die ausführende Produzentin Jessika Goyer. „Bei der medizinischen Erforschung von Zwillingen gibt es noch viele offene Fragen. Je mehr sich David damit befasste, umso klarer wurde ihm, dass diese Geheimnisse furchterregenden Filmstoff abgeben würden. Wir wollten beide einen Horrorfilm drehen, der frisch und unverbraucht wirkte und auf unseren schlimmsten Alpträumen basieren sollte, statt nur mit Folter und Gemetzel zu schockieren. Uns kamen sofort Filme wie ’Rosemary’s Baby’ und ’Der Exorzist’ in den Sinn, die uns zu Tode erschreckt haben.“

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David Goyer fand an diesen Meilensteinen vor allem interessant, dass sie Horrorfilme bzw. übernatürliche Thriller und intensive Dramen gleichzeitig sind. „Wenn etwas echt wirkt, macht mir das umso mehr Angst“, sagt er. „Und genau diese Art von Realismus, der die dramatische Intensität erhöht, wollte ich erzeugen.“

Zum Thema des Films ergänzt er: „Mir haben Zwillinge immer Angst gemacht. Bei einem Essen mit meiner Frau Jessika in Chigago sprachen wir darüber und kamen auf die Idee, wie jemand von seinem ungeborenen Zwilling verfolgt wird. Ich kannte Geschichten von Zwillingspaaren, bei denen einer während der Schwangerschaft oder Geburt gestorben war, und machte mir Gedanken über den psychologischen Effekt, den das bei dem überlebenden Zwilling haben könnte.“

Mit dieser vagen Idee im Hinterkopf fuhr Autor/Regisseur Goyer zu seinem Lieblingsarbeitsort in Wyoming und arbeitete die Story zu THE UNBORN aus. Der gefeierte Comic-Autor, bekannt dafür, sich ganze Welten minutiös auszumalen, recherchierte alles, was über Zwillinge bekannt war. Dabei stieß er auch auf grässliche Experimente, die die Nazis während des Holocaust an Kindern durchgeführt hatten.

Die Nazi-Wissenschaftler unter Führung des sadistischen Dr. Josef Mengele wollten perfekte blaue Augen für die „arische Rasse“ entwickeln. Dafür quälten sie bereitwillig jüdische Zwillinge in Konzentrationslagern, um eine Möglichkeit zu finden, die Augenfarbe zu ändern. Sie führten eine Reihe bestialischer Experimente durch, bei denen Kindern tödlicher Farbstoff in die Augen injiziert wurden, um ihre natürlich dunklen Augen blau zu färben.

Goyers Recherchen ließen ihn außerdem auf einen jüdischen volkstümlichen Geisterglauben namens Dibbuk stoßen, der seit Jahrhunderten Bestandteil der jüdischen Mythologie ist. Dabei handelt es sich um verfluchte Seelen, die lebende Körper besetzen können. Mit einem bildlichen Vergleich beschreibt Goyer das Verhalten dieser rachsüchtigen Wesen: „Wie Motten ununterbrochen versuchen, durch das Glas einer Glühbirne ins Licht zu fliegen, versuchen sie, in einen Körper einzudringen, weil sie nicht in den Himmel gelangen können“.

THE UNBORN steckt voller spiritueller und religiöser Untertöne. Goyer erklärt, warum Spiritualität und archaische Symbole gerade im Horrorgenre so eine bedeutende Rolle spielen: „Religion und Horrorfilme haben schon immer gut zusammen funktioniert, weil in den meisten Religionen auf die eine oder andere Weise ein Leben nach dem Tod, übernatürliche Wesen und Geister eine Rolle spielen. Das sind Geheimnisse, die vor dreitausend Jahren niemand verstanden hat, und für die wir immer noch Erklärungen suchen – für das Genre perfekt.“

Das Thema von Goyers Drehbuch passte ausgezeichnet zu Platinum Dunes’ Michael Bay, Andrew Form und Brad Fuller, die bereits so erfolgreiche Horrorfilme wie „Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre“ (ein 2003er Remake des 1974er Horrorklassikers „Blutgericht in Texas“), „Amityville Horror“, „The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“ und den kommenden „Friday the 13th“ produziert hatten und nun auf der Suche nach einem Originalskript für Platinum Dunes waren. Produzent Fuller sagt, dass ihre Produktionsfirma eine Menge Drehbücher für Horrorfilme erhalte, sie aber kein weiteres Remake drehen wollten. Er schwärmt: „Davids Skript hat uns umgehauen, weil es so viel besser war als alles, was wir zu der Zeit zugeschickt bekamen. Seit der Gründung von Platinum Dunes wollten Michael, Drew und ich einen Film drehen, in dem es um Religion und Exorzismus gehen sollte. Das Thema ist an sich schon beängstigend und stößt auf großes Publikumsinteresse.“

Form fügt an: „Es flattert einem nicht oft das Spec-Skript eines Autoren von David Goyers Kaliber ins Haus, der an ’Batman Begins’, der gesamten ’Blade’-Reihe und ’The Dark Knight’ beteiligt war. Wir sind sofort darauf angesprungen, weil es genau das war, wonach wir suchten.“

Für Platinum Dunes stand auch von vornherein fest, dass Goyer es selbst inszenieren sollte. „Es wäre unfair anzunehmen, dass jeder gute Drehbuchautor auch ein guter Regisseur ist“, sagt Fuller. „Aber David hatte bereits drei Filme inszeniert und während unserer Gespräche stellten wir fest, dass er einfach genau wusste, wo die Fallstricke lagen. Wir tun uns traditionell sehr schwer damit, einen Regisseur auszuwählen, aber dies war die einfachste Entscheidung in der Geschichte unseres Unternehmens. Es gab keine Diskussionen; entweder David, oder keinen Film.“

Goyers Entscheidung, die Regie zu übernehmen, wurde maßgeblich von zwei seiner vorherigen Hauptdarsteller beeinflusst. „Ich hatte vor geraumer Zeit bereits von Platinum Dunes gehört. Außerdem bin ich sehr gut mit Jessica Biel und Ryan Reynolds befreudet, die in meinem Film „Blade: Trinity“ mitgespielt haben“, sagt er. „Sie drehten anschließend ’Michael Bay’s Texas Chainsaw Massacre’ und ’The Amityville Horror’ und wussten nur gutes über die Zusammenarbeit mit Michael, Andrew und Brad zu berichten. Plantinum Dunes hatte einen Vertrag mit Rogue Pictures, die wiederum waren auf der Suche nach einem Horrorstoff. Das war einfach perfektes Timing und passte auch auf kreativer Ebene bestens.“

Goyers Skript handelt von Casey Beldon, einer jungen Frau, die feststellen muss, dass ihre Familie seit Generationen von einem verfluchten Geist verfolgt wird. Nun mussten die Filmemacher die richtige, junge Schauspielerin für den zentralen Part finden – und die anderen Rollen besetzen, damit sie dem Terror nicht allein ausgesetzt war.

Produktion: Die Besetzung

Im Mittelpunkt von THE UNBORN steht Casey, eine attraktive Studentin, die eines Tages von merkwürdigen Visionen und Manifestationen eines bösen Fluchs heimgesucht wird. Das führt sie schließlich dazu, in ihrer Familiengeschichte nach den Hintergründen zu suchen. Goyer hatte eine fleißige und intelligente junge Frau im Sinn, die etwas eigenbrötlerisch und einsam ist. Sie hat sehr darunter gelitten, dass ihre Mutter vermeintlich Selbstmord beging, als sie Casey noch ein Kind war.

Interessanterweise begann Goyer nicht mit der Hauptfigur und baute die Handlung um sie herum auf. Casey entstand wie selbstverständlich aus den Ereignissen und ihrem Umfeld heraus, das sich Goyer für sie ausdachte. Er erläutert: „Es gibt zwei Arten von Autoren: einer fängt mit den Figuren an und schmückt dann die Handlung aus. Der andere denkt sich erst die Handlung aus und füllt sie mit Figuren, die darauf basieren. Ich gehöre definitiv zur zweiten Gruppe.“

Die Suche nach einer geeigneten Hauptdarstellerin war aufwändig und weitreichend. „Wir wollten jungen Schauspieler und Schauspielerinnen besetzen, die noch keine umfangreiche Filmographie vorweisen konnten“, erklärt Fuller. „Dadurch konnten sie in einem Film groß herauskommen, und wir konnten im Gegenzug so ziemlich jeden Jungdarsteller von Hollywood vorsprechen lassen.“

„Casey war natürlich die schwierigste Figur, die es zu besetzen galt“, ergänzt Form. „Der ganze Film lastet auf ihren Schultern, und wir wollten für die Rolle jemand frisches und neues, was gar nicht so einfach war.“

Die Filmemacher testeten Hunderte von Schauspielerinnen, aber Odette Yustman, die bereits in dem bahnbrechenden Hit „Cloverfield“ und der TV-Serie „October Road“ mitgespielt hatte, toppte sie alle. Jessika Goyer lobt die Hauptdarstellerin von THE UNBORN: „Odette ist atemberaubend und eine hochtalentierte Schauspielerin, und andererseits kommt es einem vor, als käme sie aus der direkten Nachbarschaft. Man möchte mit ihr befreundet sein und sie beschützen und ihre Filmfigur sicher durch diesen Alptraum begleiten.“

Goyer erinnert sich an Yustmans Vorsprechtermin: „Sie hat uns alle umgehauen. Allen war im selben Augenblick klar, dass sie die absolut Richtige für die Rolle ist.“

Yustman fühlte sich schon beim ersten Lesen des Drehbuchs zu Casey hingezogen und erläutert ihre Sympathie für die junge Frau: „Obwohl Casey behauptet, dass es ihr gut geht und sie den Selbstmord ihrer Mutter verarbeitet hat, fühlt sie sich irgendwie verfolgt. Mit ihrem Vater kann sie nicht wirklich über den Tod ihrer Mutter sprechen, weil es für beide so schwer ist.“

Yustman verstand beim Lesen des Drehbuchs, dass Casey stärker sein muss, als sie es sich je hätte träumen lassen, um den furchtbaren Fluch zu durchbrechen, der ihre Familie seit Generationen quält. Die Hauptdarstellerin erläuert: „Zuerst glaubt sie, sie halluziniert diese wiederkehrende Träume. Doch dann wird es gruseliger und gruseliger und geht für Casey um Leben und Tod, falls sie nicht herausfindet, was vor sich geht.“

Während der ersten Treffen und durch die ganze Produktion hindurch stellte sich heraus, dass Odette Yustman genauso belastbar und taff war, wie die Figur, die sie spielen sollte. „Wenn man schon ein paar Filme gedreht hat, merkt man, wie unterschiedlich Produzenten auf das Vorsprechen reagieren“, lacht sie. „Nach meinem dritten Vorsprechtermin ging ich in die Platinum-Dunes-Büros und wir tauschten uns alle in einem gutgemeinten Schlagabtausch über den Film aus. Das war sehr nett.“

Caseys Freund Mark Hardigan, gespielt von Cam Gigandet, hilft Casey, die mysteriösen Visionen zu bekämpfen, von denen sie verfolgt wird. Gigandet war gerade als nahezu unaufhaltsamer Vampir James in dem Kassenerfolg „Twilight – Biss zum Morgengrauen“ und als hartgesottener Ultimate-Fighter Ryan in „The Fighters“ zu sehen, also in zwei Bösewichtsrollen. Deshalb war er umso begeisterter, dass er in THE UNBORN gegen seinen Typ besetzt wurde – nun, zumindest für eine Hälfte des Films.

„Als ich das Drehbuch gelesen hatte und die Bandbreite meiner Figur sah, war mein Interesse sofort geweckt“, sagt Gigandet. „Die Figur schlägt einen Bogen von einem bedingungslos Liebenden…bis zu jemandem, der eine böse Macht bekämpfen muss, die Besitz von ihm ergriffen hat.“

Den Produzenten gefiel, wie gelassen Gigandet mit der Dualität der Rolle umging. Form kommentiert: „Cam verfügt über Ecken und Kanten, die ihn sehr glaubwürdig wirken lassen, und er war in der Lage, beide Seiten von Mark perfekt zu spielen – die sensible, fürsorgliche und die bösartige, gequälte.“

Während ihrer Recherchen zum angeblichen Selbstmord der Mutter kreuzen sich Caseys Wege unwissentlich mit denen ihrer Großmutter mütterlicherseits, Sofi Kozma, eine Holocaust-Überlebende und das spirituelle Seele des Films. Alles beginnt, als Casey feststellt, das sie eine kontraktierte Heterochromie entwickelt, also zwei unterschiedliche Augenfarben hat. Ihre braunen Augen färben sich langsam blau…ein Zeichen, dass der Dämon sehr nah ist.

Die viermalige Academy-Award®-Nominierte und zweifache Emmy-Preisträgerin Jane Alexander verkörpert Sofi, die erklären kann, warum Casey diese körperlichen Veränderungen und surrealen Visionen durchmacht. Sie sind unmittelbares Ergebnis eines Fluchs, der auf einem Zweig ihres Stammbaum lastet, zu dem Caseys Zwillingsbruder gehört, der während der Schwangerschaft gestorben ist.

Alexander, die von David Goyer als „wunderbare, erfahrene Schauspielerin“ bezeichnet wird, brachte mit ihrem Porträt der lang gequälten Sofi unschätzbare Erfahrung ins Ensemble. Er sagt: „Eine talentierte Schauspielerin wie Jane verleiht einem Film wie unserem dramatische Größe.“

Alexander nahm die „großartige Rolle“ wegen „der vielfältigen Figur“ an. Sie sagt: „Am Anfang ist Sofi noch sehr zwiespältig, doch am Schluss erkennt man, dass sie ein grundgütiger Mensch ist, der sein ganzes Leben besessen war.“

Der Film bot Alexander die Möglichkeit, einen ungarischen Akzent zu lernen. „Sehr wenige Menschen beherrschen ungarisch“, sagt sie, „es ist eine der schwierigsten Sprachen der Welt. Aber ich musste nur den Akzent lernen, was natürlich viel einfacher war. Eine wunderbare ungarische Dame, eine Überlebende des Holocaust, half mir dabei.“

Auf der Fahrt zum Seniorenheim, in dem Sofi lebt, wird Casey von ihrer besten Freundin Romy Marshall begleitet, die von Meagan Good gespielt wird. Die zutiefst mitfühlende Romy versucht, ihre Freundin vor der geistigen Zerstörung zu retten. „Romy und Casey sind zusammen aufgewachsen und sie passt auf Casey auf“, erläutert Good die Beziehung zwischen ihrer Figur zur Protagonistin. „Romy ist ziemlich abergläubisch und fürchtet, dass Casey genauso zugrunde gehen wird wie ihre Mutter.“

Der Regisseur lobt Meagan Good: „Sie ist eine außergewöhnliche Schauspielerin. Ich kannte sie aus dem großartigen Independentfilm ’Brick’, und in ’Stomp the Yard’ war sie auch zu sehen. Ihre Figur ist das Licht in Caseys Düsternis. Casey ist ernst und fleißig, also das komplette Gegenteil der fröhlichen und sorglosen Romy.“

Durch Sofi erfährt Casey von dem verfluchten Zweig ihrer Familie und warum sie nachts in ihren Träumen und am Tag von den Visionen eines bösen Wesens gequält wird. Ihre einzige Hoffnung, dem Wahnsinn zu entkommen, ist Rabbi Sendak, ein geistlicher Ratgeber, der von dem populären Gary Oldman verkörpert wird.

Mit Oldmans Besetzung gelang den Filmemachern ein echter Coup. „Wir wussten nicht, ob Gary in unserem Film mitspielen würde“, gibt Fuller zu. „David hatte ’Batman Begins’ und die Story zu ’The Dark Knight’ geschrieben, in denen Gary Oldman dabei war. Deshalb dachten wir, wir schicken Gary einfach das Skript und hoffen auf das Beste.“

Das zahlte sich aus: Oldman, der in den beiden letzten „Batman“-Filmen als Commissioner Jim Gordon zu Bruce Waynes ensten Verbündeten zählt, sagte zu. „Gary ist ein echter Künstler und einer meiner fünf Lieblingsschauspieler“, sagt Goyer. „Wir fühlten uns wie nach einem Lotteriegewinn, weil er unseren Film die nötige Bodenhaftung gab. Und dann stellte sich auch noch heraus, dass er ein großer Horror- und SF-Film-Fan ist.“

Oldman sagt zu seiner Rolle in THE UNBORN: „Sendak ist ein progressiver Rabbi, zu dem Casey kommt, weil sie von einem bösen Geist verfolgt wird, der exorziert werden muss. Der Rabbi ist anfangs skeptisch, erkennt jedoch, wie sehr Casey leidet, und entspricht ihrer Bitte, das ’Buch der Spiegel’ (Sefer Marot) zu übersetzen, von dem sie glaubt, dass es ihr Leben retten wird. Nachdem Casey gegangen ist, beginnt Sendak mit der Übersetzung, als er ein Geräusch in der Synagoge hört. Er geht dem nach und sieht einen tollwütigen Hund, dessen Kopf verkehrt herum auf dem Körper sitzt. Das überzeugt ihn von Caseys Geschichte.“

Um Casey Beldon zu exorzieren, musste Oldman ellenlange Monologe in einer ihm völlig fremden Sprache rezitieren. Er sagt: „Der Exorzismus besteht u.a. aus einem hebräischen Psalm oder, noch genauer, einem Gebet. Ich bin weder Jude noch spreche ich hebräisch. Deshalb brauchte ich jemanden, der mich mit dem Sinn und der Betonung der Wörter vertraut machte. Dadurch fühlte ich mich auf die gleiche Art und Weise mit meiner Rolle verbunden wie damals, als ich in ’Ludwig van B. – Meine unsterbliche Geliebte’ Beethoven spielte. In dem Moment, in dem ich mich an die Sprache gewöhnt hatte und sie richtig herausbrachte, ging der Rest wie von selbst.“

Nachdem Sendak dem Exorzismus zustimmt, bittet er seinen alten Freund Pater Arthur Wyndham um Hilfe. Die Rolle besetzten die Filmemacher mit dem britischen Schauspieler Idris Elba. Goyer wollte die Figur gegen den Strich bürsten, deshalb zeigt er Pater Wyndham in der ersten Einstellung als harten Kerl auf dem Basketballplatz. Über Elba sagt Goyer: „Er ist ein phänomenaler Schauspieler. Viele wissen gar nicht, dass er Brite ist. Deshalb ist es im ersten Moment auch sehr verwirrend, wenn er plötzlich mit diesem aparten Akzent spricht…denn die Figur, die er in vielen Filmen und im Fernsehen immer wieder verkörpert, ist der taffe Amerikaner.“

Abgerundet wird die Besetzung von THE UNBORN durch James Remar, der Caseys Vater Gordon Beldon spielt, und CARLA GUGINO in einem Cameo-Auftritt als Caseys verstorbene Mutter Janet. „Wir hatten wirklich Glück, dass wir auch die Nebenrollen mit so fabelhaften Schauspielern besetzen konnten“, sagt Goyer. „James Remar ist ein großartiger Darsteller und seit fast zehn Jahren ein enger Freund.“

Nach intensiver Suche fand man auch zwei geeignete Kinderdarsteller für die beiden kindlichen Hauptfiguren von THE UNBORN. ETHAN CUTKOSKY spielt den furchterregenden und grauenhaften Jungen Barto, in dessen Gestalt das bösartige Wesen schlüpft. ATTICUS SHAFFER spielt den jungen Matty Newton, der als einer der ersten von dem Dibbuk befallen wird.

„Ich habe noch nie einen Horrorfilm gesehen, der über eine ähnlich anspruchsvolle und talentierte Besetzung verfügt“, sagt Fuller abschließend. „Wenn man hochbegabte Darsteller wie Gary, Jane, Idris, Carla und James mit großartigen Jungschauspielern wie Odette, Meagan und Cam zusammenbringt, befeuert das die Darstellungen und führt zu einem außergewöhnlichen Film.“

Produktion: Die Dreharbeiten

Die Dreharbeiten begannen am 2. März 2008 in Chicago, wo David Goyer die Idee zu dem Skript hatte und in der 2004 schon Platinum Dunes’ „The Amityville Horror“ entstanden war.

Obwohl THE UNBORN ursprünglich in Portland spielen sollte, wurde er nach Chicago verlegt, wo die ersten Wochen des Drehs am Barat College im Vorort Lake Forest stattfanden. Fuller erläutert diese Entscheidung: „Die Dreharbeiten von ’The Amityville Horror’ in Chicago hatten wir in bester Erinnerung, dank der tollen Crew. Außerdem benötigten wir eine Stadt, in der es auch im März noch schneite. Darüber hinaus verfügt Illinois über ein ansprechendes Steuererstattungsprogramm. Das passte alles wunderbar zusammen, zumal wir hauptsächlich auf geeignete Drehorte angewiesen waren.“

Schauspielerin Odette Yustman, die in den meisten Szenen von THE UNBORN zu sehen ist, erwies sich während der Produktion als Volltreffer – besonders während der Schlüsselszene, in der Casey einen Augenarzt (gespielt von C.S. LEE) aufsucht, nachdem sich eines ihrer Augen verfärbt hat. Das war nur eine der vielen physischen Herausforderungen, die Yustman auf die Probe stellten.

„Die Augenarzt-Sequenz war das Verrückteste, was mir als Schauspielerin je untergekommen ist“, verrät Yustman. „Ich habe sehr empfindliche Augen und war in Sorge, weil ich diese blauen Kontaktlinsen tragen sollte. Als ich mich daran endlcih gewöhnt hatte, dachte ich, das Schwierigste sei überstanden…bis David davon sprach, dass man mir ein Spekulum, einen medizinischen Spiegel, ins Auge schieben würde. Ich hatte keine Ahnung, was zum Teufel das war, aber es klang sehr schmerzhaft. Eines Tages brachte er das Gerät mit ans Set und sagte: ’es wäre klasse, wenn du dir dieses Ding ins Auge stecken könntest’, woraufhin ich antwortete: ’Machst Du Witze?’“

Goyer erinnert sich noch daran, wie sich seine Hauptdarstellerin ausruhte, während ihr Augenlid offengehalten wurde. „Als mir klar wurde, dass Odette bereit war, die meisten ihrer Stunts selbst auszuführen, wollte ich die Szene für’s Publikum so unangenehm und schrecklich wie möglich gestalten“, lacht er. „Ich glaube, wir benötigten fünf Takes und sie war an dem Tag bischen sauer auf mich.“

Eine andere Szene stellte Yustmans Entschlossenheit nicht weniger auf die Probe, als sie nämlich mit Hunderten von Kartoffelkäfern überzogen wurde, eines der vielen Lebewesen, in die der Dibbuk eindringt, um in der Evolutionskette weiter nach oben zu kriechen. „Als ich das Skript schrieb, fand ich in meinem Garten eine Jerusalem-Grille, die zu den Kartoffelkäfern gehört“, erinnert sich Goyer. „Sie sah wirklich abstoßend aus und ich entschied, dass Hunderte von ihnen über Casey kriechen sollten“.

Die krabbelnden Co-Stars erwiesen sich auch für andere Team-Mitglieder als große Prüfung. Ein „Insektentrainer“ (JULES SYLVESTER) informierte Goyer, dass sich Kartoffelkäfer, ähnlich wie Zikaden, in der Erde vergraben und nur zu bestimmten Zeiten des Jahres an die Oberfläche kommen. Daraufhin mussten Entomologie-Studenten engagiert werden, die die Wüste durchkämmten, ein paar hundert Käfer aufspürten und einsammelten.

Anschließend bewies Goyer seinen Sinn für energisches Method Acting. „David hatte die grandiose Idee, mich unmittelbar vor der Szene mit einem ganzen Haufen der Insekten zu bewerfen“, erinnert sich Yustman. „Ich habe widerwillig zugestimmt und konnte dann nur noch daran denken, dass diese Käfer auf mir herum- und unter meine Kleidung krabbelten. Und die sind wirklich sehr angriffslustig und bissig! Es war grässlich, was im Film auch ausgezeichnet rüberkommt, denn ich bin wirklich starr vor Schreck.“

Doch Yustman war längst nicht die einzige Schauspielerin, der es schlecht erging. Nachdem der Dibbuk immer mächter wird, ergreift er von dem gelähmten Eli Walker (gespielt von MICHAEL SASSONE) Besitz, der Sofi über die Treppe des Seniorenheims jagt. Um diese atemberaubende Sequenz zu bewältigen, engagierten die Filmemacher den Schlangenmenschen und erstklassigen Special- und Visual- Effect-Künstler MARK STEGER.

„Eli ist eine der furchterregendsten Figuren des ganzen Films und kommt quasi aus dem Nichts“, sagt Form. „Casey besucht Sofi im Pflegeheim, wo Eli nach einem Schlaganfall harmlos in einem Rollstuhl sitzt“. Als Casey gegangen ist, „klingeln plötzlich Windspiele und der Dibbuk fährt in seinen Körper. Dadurch hat er die Macht, sich zu bewegen und Sofi durch das Heim zu jagen…mit einem nach unten verdrehten Kopf.“

Goyer erklärt, wie diese grotesken Bilder mit Hilfe des Kameramanns James Hawkinson und Visual Effects Supervisors Mitchell S. Drain konzipiert wurden: „Wir tauschten viele Ideen aus, wie man vorgehen könnte, bis wir uns schließlich entschieden, einen Schlangenmenschen zu engagieren. Anschließend ließen wir von dem echten Darsteller eine Maske herstellen, so dass wir eine fotorealistische Maske von Elis Gesicht bekamen. Dann filmten wir die Bewegungen des Schlangenmenschen rückwärts – wenn er beispielsweise auf Sofi zukriechen sollte, kroch er tatsächlich zurück – und drehten gleichzeitig mit Kameras, die rückwärts liefen.“

Während ihres Leidenswegs wächst in Casey die Vermutung, dass ihr nur ein hebräischer Exorzismus helfen kann, und sie sucht Rabbi Sendak auf, damit er ihn durchführt. Die Zeremonie ist ihr letzter Versuch, sich von dem bösen Dibbuk zu befreien, und die Szenen erwiesen sich für Cast und Crew als die schwierigste und herausforderndste Sequenz des ganzen Films. Volle zehn Tage drehten Goyer, Kameramann Hawkinson und das Team in einem verlassenen alten College.

Goyer erläutert, wie er sich auf diesen Filmhöhepunkt vorbereitete, in dem der Wind aufheult, das Licht verrückt spielt und buchstäblich die Hölle los bricht. „Für den Film waren insgesamt fünfundvierzig Drehtage veranschlagt, wobei für die Exorzismus-Szene fast ein Viertel vorgesehen war,“ sagt er. „Die Szene sollte richtig furchterrregend werden und als erstes erstellte ich ein Storyboard, weil in der Sequenz zu viele Gegenstände herumfliegen, die wir im Blick behalten mussten.“

Er fügt an: „Normalerweise dreht man einen Film nicht chronologisch, doch wir befürchteten, andernfalls bei dieser gewaltigen Szene mit all ihren Lichtwechseln, Windeinsätzen und Draht-Stunts den Überblick zu verlieren. Deshalb entschieden wir uns, sequentiell vorzugehen und bereiteten uns mit Storyboards als Orientierungshilfe darauf vor. Außerdem probten wir die Szene ein paarmal mit elf Stand-In-Doubeln und der Kern-Crew.“

Oldman, der Rabbi Sendak spielt, interessierte sich schon lange vor dem Film für diese Themen. „Exorzismus und Besessenheit sind eine mögliche Realität, und ich glaube, uns alle fasziniert das Übersinnliche“, sagt er. „Ich habe mir ein paar Dokumentationen über Exorzismus angesehen, und unser Film geht das Thema von einem ganz anderen Blickwinkel an. Der historische Hintergrund, den David für THE UNBORN erfand, ist wirklich einmalig.“

Für Yustman bedeuteten die Exorzismus-Szenen eine neue Hürde, schließlich bedeutete es für sie zehn Tage lang intensive Urschrei-Therapie. „Meine Hauptinformationsquelle waren echte Exorzismusfilme auf YouTube“, sagt sie. „Die Menschen reagieren ganz unterschiedlich, einige machen gar nichts, andere drehen völlig durch. Egal, wie viele Bücher oder Videos man sich zu dem Thema auch ansieht, es hilft alles nichts, so lange man sich nicht wirklich mit Haut und Haaren auf das, was man da macht, einlässt.“

Die Schauspielerin wurde an eine bewegliche Trage gebunden, die mittels eines Spezialmechanismus ihre untere Körperhälfte durchschütteln konnte. Den Ablauf schildert sie wie folgt: „Um mich in die entsprechende Angst zu versetzen, hörte ich mir Songs an, die Furcht schüren und rief mir passende Erfahrungen aus meiner Vergangenheit in Erinnerung. Als die Kameras liefen, schleuderte ich meinen Körper in sämtliche Richtungen.“

Sehr zu Goyers Zufriedenheit: „Odette hat die Exorzismus-Szene großartig gemeistert. Es gibt viele Stunts und Augenblicke, in denen sie mit Schleim überzogen ist, in denen sie verschluckt und gegen die Wand geschleudert wird. Ich könnte die Liste endlos fortsetzen. Glücklicherweise ist Odette eine sehr athletische junge Frau, die nach Herausforderungen sucht.“

Während des Drehs dieser Sequenz, gab es mitten im Take plötzlich ein Erdbeben – für Chicago eine absolute Seltenheit, Das Set und die Gebäude wurden anständig durcheinander geschüttelt und Cast und Crew blieben verwirrt zurück: War das nun Mutter Natur, Spezialeffekte…oder gar ein ruheloser, unbekannter Geist?

„Zur Zeit des nächtlichen Northridge-Erdbebens in Los Angeles 1994 befand ich mich gerade auf einem Filmset: Damit verglichen war unser kleines Beben in Chicago nicht mehr als ein Moskitosurren“, lacht Oldman. „Aber wir drehten einen übersinnlichen Film, was dem Ganzen natürlich einen merkwürdigen Beigeschmack gab, gerade auch deshalb, weil es ausgerechnet in dieser Szene und in einer Stadt stattfand, in der es sowas so gut wie nie gibt.“

„Ein seltsamer Zufall, dieses Erdbeben“, ergänzt Fuller. „Wir drehten in einem alten, verlassenen College, von dem das Gerücht umging, es würde darin spuken. Es ist schon furchteinflößend und unheimlich dort. Wir hätten keinen passenderen Ort für einen Exorzismus finden können.“

Dabei oblag es Produktionsdesigner Craig Jackson, das alte Barat College als Drehort für den Exorzismus und auch die anderen Sets des Films herzurichten. „Barat College war eigentlich in erster Linie als Eldon Estates, Sofis Pflegeheim, vorgesehen“, sagt der Designer. „Über fünfzig verschiedene mögliche Drehorte haben wir gesichtet, denn die Szene erforderte eine ganz spezielle Architektur. Etwa einen Monat lang versuchte unser Location-Team, sich Zugang zu dem College zu verschaffen. Als das schließlich gelang, erwähnten sie, dass sich auf dem Gelände auch eine verlassene Kirche befindet. Nachdem wir sie gesehen hatten, strahlten wir, denn sie war hinsichtlich der Größe und Ausmaße perfekt geeignet.“

Die Grundstruktur wirkte geradezu, als sei sie extra für THE UNBORN konstruiert worden. Jackson ergänzt: „Der untere Bereich der Kirche war ziemlich demoliert, während der obere Teil makellos und neu aussah. Wir glichen beide Bereiche aneinander an, indem wir unten einiges erneuerten und oben einiges verschandelten. Wir luden Graffiti-Künstler ein, die Wände zu besprühen und richteten diesen wunderschönen, leeren Raum mit seinem schmutzigen Kachelboden her. Außerdem gab es alte, sehr wertvolle Buntglasfenster an den Seiten, die großartig aussahen, aber bei der Beleuchtung einige Probleme bereiteten.“

Goyer lobt die Arbeit von Jackson und seinem Team: „Es hat mich schlicht umgehauen, was er für diesen Film geleistet hat. Er hat ausgezeichnetes Gespür für Details und ist ein Meister darin, etwas authentisch alt aussehen zu lassen. Ich war jedes Mal, wenn ich an einen Drehort kam unglaublich beeindruckt, was Craig auf die Beine gestellt hat.“

Cast und Crew genossen außerdem die Zusammenarbeit am Set. Yustman dazu: „David hatte am Set alles Blick, den Drehrhythmus, zwischenmenschlich und alles andere auch. Er erstellte von den übersinnlichen Sequenzen genaue Storyboards und hatte das Thema ausgezeichnet recherchiert. Das zahlt sich auf der Leinwand nun aus.“

„Es ist Sache des Regisseurs, den Ton vorzugeben, damit man weiß, was für eine Art von Film es werden soll“, ergänzt Oldman. „David wusste genau, was er wollte, und das hat er auch erreicht. Er war sehr gut vorbereitet, jeden Tag, das ist für einen Schauspieler Gold wert.“

Am 2. Mai 2008 endeten die Dreharbeiten zu THE UNBORN in Chicago. Das Produktionsteam hatte das Gefühl, gemeinsam eine ganz besondere, kreative Reise überstanden zu haben.

„Der Dreh dieses Films war eine unserer besten Erfahrungen“, sagt Produzent Fulller. „Die Darsteller haben sich gegenseitig beflügelt, und unsere Hoffnungen und Erwartungen für den Film wurden um ein Vielfaches übertroffen. David und alle anderen aus dem Kreativteam haben extrem hart daran gearbeitet, den Zuschauern einen gruseligen und verstörenden Film zu präsentieren, wie sie ihn so noch nie gesehen haben.“

Produzent Form sagt abschließend: „Wir machen solche Filme immer in der Hoffnung, dass die Zuschauer 90 Minuten lang bestens unterhalten werden. Hoffentlich macht es ihnen Spaß, sie werden anständig verängstigt, schlagen gelegentlich die Hände vor die Augen, schreien, und verlassen das Kino am Ende mit einem Lächeln im Gesicht.“

Autor/Regisseur Goyer würdigt das Team und äußerst seinen Wunsch für den Film: „Ich bin wirklich dankbar für die extrem harte Arbeit und unermüdliche Aufmerksamkeit, die die Darsteller und die Crew mir entgegengebracht haben. Alle hatten nur eines im Sinn: viele denkwürdige und beunruhigende Bilder zu schaffen, die beim Publikum – dessen bin ich mir sicher – noch lange nachwirken werden.“

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