The Unborn

  1. Ø 3
   2008
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Filmhandlung und Hintergrund

The Unborn: Als Teenschocker angelegtes paranormales Puzzlespiel um einen Dämon, der eine Collegestudentin terrorisiert.

Niemals könnte Casey Bell (Odette Yustman) ihrer Mutter verzeihen, die sie als kleines Kind einfach verlassen hat. Erst als unerklärliche Dinge geschehen, beginnt Casey zu begreifen, dass es dafür gute Gründe gab. Schwere Alpträume plagen sie nachts und tagsüber hat es ein übernatürliches Wesen auf sie abgesehen. Mithilfe des Spezialisten Sendak (Gary Oldman) ergründet sie einen Familienfluch, dessen Ursprünge bis ins Deutschland der 30er Jahre reichen.

Hollywoods führender Schreiber für Horror und Phantastik, David S. Goyer („Dark City„, „Blade„, „The Dark Knight„), erforscht nun als Regisseur menschliche Urängste in einer packenden Schreckensodyssee: Ein noch ungeborener Dämon terrorisiert eine junge Frau.

Die schnuckelige Collegestudentin Casey wird von verstörenden Träumen und Visionen geplagt. Sie beginnt auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben und entdeckt ein dunkles Geheimnis in ihrer Familiengeschichte. Ihre Großmutter war als Kind in Auschwitz mit ihrem Zwillingsbruder furchtbaren medizinischen Experimenten ausgesetzt. Ein Dämon ergriff damals ihren Bruder, der seither nach einem Portal in die Menschenwelt sucht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Horror aus der Genre-Grabbelkiste: "The Unborn" umschifft frische Ideen in großem Bogen und verlässt sich zu sehr auf Altbewehrtes.
  • Der renommierte Drehbuchautor David S. Goyer („Dark City“, „The Dark Knight“) will mit seiner Regiearbeit ein paranormales Puzzlespiel liefern, verfällt dabei aber typischen Teenhorrorthriller-Konventionen.

    Für seine erste Inszenierung seit dem Geisterdrama „Unsichtbar – Zwischen zwei Welten“ (2006) beschäftigt sich Goyer erneut mit einer spirituellen Zwischenwelt, in der in diesem Fall ein teuflischer Dämon gefangen ist. Dieser Bösewicht in Bubengestalt möchte wiedergeboren werden und terrorisiert daher die schnuckelige Collegestudentin Casey (Odette Yustman, die sich zuletzt auf der Flucht vor dem „Cloverfield“-Monster befand) in verstörenden Träumen und Visionen. Sie beginnt auf eigene Faust Nachforschungen zu betreiben, in deren Folge sie ein dunkles Geheimnis in ihrer Familiengeschichte entdeckt. Ihre Großmutter war als Kind in Auschwitz mit ihrem Zwilling furchtbaren medizinischen Experimenten (der Standardschocker von in Augen gestochenen Riesennadeln kommt zum Teenie-Kreisch-erzeugenden Einsatz) ausgesetzt. Ein Dybbuk-Dämon ergriff damals ihren Bruder, der seither nach einem Portal in die Menschenwelt sucht. So nimmt Casey den zunehmend aggressiver werdenden Dämon in Spiegeln wahr und wird schließlich direkt von ihm angegriffen. Daraufhin sucht sie bei Rabbi Sendak Unterstützung. Das Finale ergibt sich in der baufälligen Nervenheilanstalt, in der Caseys Mutter ums Leben kam, wo Sendak gemeinsam mit einer Gruppe multireligiöser Exorzisten die Austreibung vornehmen will.

    Goyers jüdische Antwort auf Friedkins Genreklassiker „Der Exorzist“ ist voll und ganz auf junge Teenager zugeschnitten, die sich über die gruseligen Schockmomente und auch allerlei ungewollten Humor amüsieren werden. CGI-Effekte lassen Hunde mit umgedrehten Köpfen herumstreuen und Senioren gespenstisch schnell auf allen Vieren herumkrabbeln. Goyer, zu dessen Regiearbeiten auch „Blade Trinity“ zählt, versteht es, das Geisterdrama dank seines Gefühls für visuelles Flair mit greifbarer düsterer Atmosphäre zu versehen. Allerdings kann der verworrene Plot nur bedingt mithalten. So werden erprobte Genreklischees en masse zum Einsatz gebracht, beispielsweise muss die Hauptdarstellerin wiederholt in Unterwäsche vor Tod und Teufel flüchten. Unterhaltungswert ist dem nicht abzustreiten. ara.
  • Den Zuschauer das Gruseln zu lehren ist nicht immer ein einfaches Unterfangen. Das beweist leider auch Regisseur David S. Goyer. Schleppend lässt er das Publikum die Geschichte um Casys Halbwaisentum erfahren, verlässt den Pfad immer wieder um ein paar Schocker einzufügen. Leider weist die Story zudem große Lücken und Fragen auf, die bis zum Schluss keine befriedigenden Antworten vorweisen können.

    Ebenso enttäuschen die einfallslosen Schockmomente auf die man wenig überraschend zusteuert. Goyer erwartet vom Zuschauer wenig Kombinationsgeist bzw. Forscherdrang, denn jede Szene ist so vorhersehbar, wie das Datum des nächsten Tages. Goyer versucht vergeblich mittels abgedroschener Horrorklischees - wie dem altbewehrten Exorzismus, der überaus unbeholfen inszeniert wirkt, oder die dämonische Mutation von Menschen sowie die Einblendung alter Filmstreifen die auf den Geist der nicht ruhenden dunklen Vergangenheit von Casys Mutter verweisen - den Zuschauer in seinen Bann zu locken.

    Einen visuellen Pluspunkt hat der Film zu verbuchen, er zeigt geradezu perfekte Körper und Gesichter, Casy wandelt zumeist in Unterwäsche durch ihr spukendes Domizil und auch die Auftritte ihres Freundes sind nicht zu verachten.

    Davis S. Goyers Film trifft wahrscheinlich nicht den Nerv eines Jeden der in Erwartung einer Gruselgänsehaut ins Kino geht.

    Fazit: Eine Aneinaderreihung von Schockmomenten, die beinahe immer ihre Wirkung verfehlen, eingebettet in eine lückenhafte, zähe und unlogische Story. Klischeeüberladen und absolut schlecht inszeniert, zieht der Film schleppend wie Nebelschwaden am gruselgierigen Publikum vorbei.
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