Für Links auf dieser Seite erhält kino.de ggf. eine Provision vom Händler, z.B. für mit oder blauer Unterstreichung gekennzeichnete. Mehr Infos.
  1. Kino.de
  2. Filme
  3. The Transporter Refueled
  4. Kinocharts: Transporter Refueled bleibt weit unter den Erwartungen

Kinocharts: Transporter Refueled bleibt weit unter den Erwartungen

Kinocharts: Transporter Refueled bleibt weit unter den Erwartungen
© EuropaCorp. Distribution

Das ausklingende Sommerloch lockt derzeitig eher wenig Zuschauer in die Kinos, wobei das wohl kaum der Grund für den schwachen Start von „The Transporter Refueled“ sein dürfte.

Obwohl der Labour Day den US-Amerikanern ein verlängertes Wochenende bescherte, hatten die Menschen wenig Lust, ihre zusätzliche Freizeit im Kinosaal zu verbringen. Denn die schwachen Einspielergebnisse in dieser Woche sorgten dafür, dass das Boxoffice am diesjährigen Labour Day das schwächte seit 15 Jahren ist.

Auf Platz 1 in den USA liegt „War Room“, der 9,3 Millionen US-Dollar einnehmen konnte und damit nur 17,6% im Vergleich zur Vorwoche einbüßen musste. Insgesamt kommt das religiöse Drama auf 24,6 Millionen US-Dollar am heimischen Markt und sorgt damit durchaus für eine Überraschung. Denn „War Room“ hatte eine vergleichsweise kleine Marketingkampagne und angesichts eines Produktionsbudgets von drei Millionen US-Dollar ist es schon jetzt ein finanzieller Erfolg.

Nach drei Wochen an der Spitze rutscht „Straight Outta Compton“ auf den zweiten Platz ab. Das Rapper-Biopic über die Gruppe N.W.A konnte noch einmal 8,8 Millionen US-Dollar an der Kinokasse verbuchen und hat somit in den USA beeindruckende 147,7 Millionen Dollar eingespielt.

Auf Platz 3 folgt der Debütant „A Walk in the Woods“ (in Deutschland: „Picknick mit Bären“), der mit 8,4 Millionen Dollar an seinem ersten Wochenende einen respektablen Start hinlegt. Das Indie-Drama hat lediglich gemischte Kritiken erhalten, aber die Altstars Robert Redford und Nick Nolte haben offensichtlich noch genug Zuschauer von einem Gang ins Kino überzeugt.

7,1 Millionen US-Dollar reichten „Mission: Impossible - Rouge Nation“, um als Vierter über die Ziellinie zu kommen. Damit hat der fünfte Teil der Agenten-Reihe mit Tom Cruise inzwischen weltweit stolze 509 Millionen Dollar eingenommen und der Kinostart in dem lukrativen China steht noch aus.

Ebenfalls 7,1 Millionen Dollar konnte „The Transporter Refueled“ einspielen, was nach drei Tagen einen desaströsen Start an der Kinokasse darstellt. Das Reboot konnte ohne sein einstiges Zugpferd Jason Statham anscheinend nicht genug Leute vor die Leinwand locken. Der schlechteste Start des gesamten Franchise legt nahe, dass bereits nach einem Teil des Neustarts mit Ed Skrein das Franchise wieder auf Eis gelegt oder endgültig begraben wird.

Die Kinocharts in Deutschland

Und wie sieht die ganze Angelegenheit hierzulande aus? Angesichts der fallenden Temperaturen wäre ein Kinofilm eigentlich eine naheliegende Freizeitgestaltung, doch derzeit fehlt noch das nötige Programm, um die Massen anzulocken.

Deswegen bleibt mit „Straight Outta Compton“ ein Film auf der Pole Position, der bereits in der Vorwoche angelaufen war. 120.000 Zuschauer sorgten dafür, dass das N.W.A-Biopic etwa 1,1 Millionen Euro einnehmen konnte. Damit hat „Straight Outta Compton“ in seiner zweiten Woche mehr Zuschauer angelockt als „Get Rich or Die Tryin“ mit Curtis „50 Cent“ Jackson, der in Deutschland auf 430.000 Zuschauer gekommen war.

Vom Ende der Schulferien profitierten die „Minions“, die mit 125.000 Zuschauern und 960.000 Euro Einspielergebnis an ihrem zehnten Wochenende sogar wieder zulegen konnten. Das „Ich - Einfach unverbesserlich“-Spin-off hat damit erstmals seit „Honig im Kopf“ wieder insgesamt über 6,5 Millionen Zuschauer ins Kino gelockt und lediglich 200.000 fehlen noch, um „Ice Age 4 - Voll verschoben“ als sechsterfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten abzulösen.

Dahinter folgt ebenfalls ein Bekannter. „Mission: Impossible - Rogue Nation“ konnte noch einmal 90.000 Zuschauer und 810.000 Euro sammeln und somit „Mission: Impossible 3“ in Deutschland überholen.

Ed Skrein fährt in Deutschland einen Platz höher als in den USA ins Ziel. 75.000 Menschen entschieden sich für den vierten Teil der Actionreihe und bescherten ihm damit einen Umsatz von 630.000 Euro. Zumindest hier hatte das Reboot damit sogar einen besseren Start als seinerzeit „The Transporter“ mit Jason Statham, den sich 2002 55.000 Zuschauer am ersten Wochenende ansahen.

Komplettiert werden die deutschen Kinocharts von „Hitman - Agent 47“ mit einem Publikum von 60.000 Zuschauern. Damit konnte die Videospielverfilmung in dieser Woche 500.000 Euro einspielen.

Quellen:

Screenrant

Blickpunkt:Film