The Third Miracle

Filmhandlung und Hintergrund

Agnieszka Hollands spannender Stigmatathriller mit Ed Harris als Priester zwischen Macht und Liebe.

1979 schicken Kirchenobere den Priester Frank Short, auch bekannt als der „Miracle Killer“, nach Chicago, um Berichte um angebliche Wundertaten einer unlängst verstorbenen Schulschwester bezüglich einer potentiellen Heiligsprechung zu verifizieren. Der zunächst recht skeptische Short stößt auf allerhand Bekannte der Verstorbenen, freundet sich mit deren nunmehr erwachsener Tochter an und findet heraus, dass hier tatsächlich wundersame Kräfte wirkten. Nun muss er nur noch Erzbischof Werner, den „Advokat des Teufels“, überzeugen.

Ein skeptischer US-Priester soll den Fall einer wundertätigen Schwester prüfen und die Dame gegebenenfalls zur Heiligsprechung empfehlen. Fesselndes Religionsdrama von Agnieszka Holland mit Starbesetzung.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Third Miracle: Agnieszka Hollands spannender Stigmatathriller mit Ed Harris als Priester zwischen Macht und Liebe.

    Ed Harris als Priester zwischen Macht und Liebe ist das definitive Plus des Stigmata-Thrillers von Agnieszka Holland („Washington Square“, „Hitlerjunge Salomon“), die nach „Der Priestermord“ (1988) erneut mit dem Schauspieler arbeitet, ohne den Filme wie „Abyss“, „Absolute Power“ oder „The Rock“ nur die halbe Miete wert wären. Der große Zuverlässige des amerikanischen Kinos, den Holland als sehr „sexy“ bezeichnet, spielt einen ehemals alkoholabhängigen Geistlichen, der zwischen seinem Glauben, begründeten Zweifel, Kirchentreue und der Liebe zu seiner Frau gespalten ist.

    Viel klerikale Last für Harris, der die Herausforderung souverän meistert. In Chicago soll Frank Shore (Harris) Gottes einsamster Skeptiker, herausfinden, was an den jährlichen Wunderheilungen vor der Tränen aus Blut weinenden weißen Marienstatue dran ist. Seine Recherchen führen ihn ins Drogenmilieu und auf die Spur der Nonne Helen (Gastauftritt Barbara Sukowa), die die eigentliche Wunderträgerin ist, aber als Mutter einer von ihr im Stich gelassenen Tochter (Anne Heche) für den Weihbischof Werner (Armin Mueller-Stahl) ein gefundenes Fressen für die Kontra-Position ist, als diese Frau heilig gesprochen werden soll, deren Wunder die Kirche akzeptiert.

    Die Wunder erscheinen bei Holland als selbstverständliche, ohne Trickhilfe aufgenommene Ergebnisse des Glaubens. Ihr eigentliches Interesse gilt den ausführenden Diskussionen über das religiöse Interesse der Würdenträger, von denen Mueller-Stahl al eine Art Kampfpanzer des Vatikans mit dunkler Vergangenheit grandios auftritt. Der etwas Dialog lastige Film lebt von den Schauspielern, wobei Anne Heche kapriziös erscheint, was Harris mit seinem heiligen Ernst ausgleicht. Für die Arthouse-Fraktion der Problem-Diskussions-Filme suchenden Zuschauer. ger.

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