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The Scary of Sixty-First

„The Scary of Sixty-First“ im Kino

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Filmhandlung und Hintergrund

Horrordrama über Freundinnen, die in ein verflucht scheinendes Apartment in Manhattan ziehen. Dasha Nekrasovas Debütfilm „The Scary of Sixty-First“ im Encounters-Wettbewerb der Berlinale 2021 mag zwar nicht die besten Schauspielerinnen der Welt im Cast haben. Dieser kleine, feine Horrorfilm über zwei Freundinnen (Betsey Brown, Madeline Quinn), die gemeinsam ein Apartment in Manhattan beziehen, das einmal dem pädophilen...

Darsteller und Crew

  • Betsey Brown
  • Madeline Quinn
  • Dasha Nekrasova

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Horrordrama über Freundinnen, die in ein verflucht scheinendes Apartment in Manhattan ziehen.

    Dasha Nekrasovas Debütfilm „The Scary of Sixty-First“ im Encounters-Wettbewerb der Berlinale 2021 mag zwar nicht die besten Schauspielerinnen der Welt im Cast haben. Dieser kleine, feine Horrorfilm über zwei Freundinnen (Betsey Brown, Madeline Quinn), die gemeinsam ein Apartment in Manhattan beziehen, das einmal dem pädophilen Milliardär Jeffrey Epstein gehört haben soll, braucht das aber auch gar nicht. Denn hier zeigt sich ein wirklich vielversprechendes Genretalent hinter der Kamera: Angefangen beim sehr coolen, oldschooligen Vorspann mit lilafarbenen Schriftzügen, über die immer unheimlicher werdende, stark von Roman PolanskisRosemary’s Baby“ inspirierte Atmosphäre, dem flirrenden Schrecken in der Luft und einer immer mutiger in den Wahnsinn abdriftenden Handlung, ist das Ganze ein großer Spaß.

    Die Regisseurin selbst taucht auch vor der Kamera als Blondine auf, die im Fall Epstein recherchiert und sich in eine der beiden Mitbewohnerinnen verliebt. Während die beiden eine Einheit werden, verfällt die andere Mitbewohnerin durch die Örtlichkeit zunehmend in Wahnvorstellungen. Wenn die Schauspielleistungen anfangs etwas cheesy wirken, ist das schnell vergessen, sobald „The Scary of Sixty-First“ Fahrt aufnimmt, sleaziger und blutiger wird. Man kann nur hoffen, dass Dasha Nekrasova, die mit diesem geringen Budget schon szenentechnisch zaubert, sehr bald ein noch etwas größeres Budget anvertraut bekommt. Aber solch einen sich nicht entschuldigenden puren Genrefilm, der gekonnt und mit Lust die Thrills erzählt, gab es in den vergangenen Jahren im Programm der Berlinale selten zu entdecken.

    Michael Müller.
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