Dass sich Verbrechen nicht auszahlen, ist beileibe keine Binsenweisheit. Dies musste nun auch ein ehemaliger Mitarbeiter von 20th Century Fox am eigenen Leib erfahren, der zu einer Strafe verurteilt wurde, die sich gewaschen hat. Der Mann namens William Kyle Morarity stellte unter anderem eine Raubkopie von Leonardo DiCaprios Oscar-Triumph „The Revenant - Der Rückkehrer“ ins Netz, und das noch vor Kinostart. Was ihm für diese zugegeben saudämliche Aktion nun für eine Strafe aufgebrummt wurde, verraten wir euch hier.

Leonardo DiCaprio hat mit seiner extrem intensiven Performance in „The Revenant - Der Rückkehrer“ förmlich um einen Oscar gebettelt und wurde von der Academy schließlich auch erhört. Einem Mitarbeiter von 20th Century Fox brachte das raue Drama allerdings kein Glück. William Kyle Morarity stellte eine Vorab-Version des fertigen Films vor dessen Kinostart illegaler Weise ins Internet und muss nun mit den bitteren Konsequenzen leben.

Piraterie ist kein Kavaliersdelikt und selbst wenn uns manche Gage, die in Hollywood gezahlt wird, übertrieben hoch erscheinen mag, so arbeiten doch hunderte Menschen an der Entstehung eines Films mit, die alle bezahlt werden wollen und Hollywood ist ein wahrer Job-Motor in Kalifornien. Entsprechend abschreckend fiel nun die Strafe aus, die ein Gericht gegen William Kyle Morarity verhängt hat.

Leonardo DiCaprio muss vor Gericht 

Raubkopierer muss über eine Million US-Dollar Strafe zahlen

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Die Staatsanwaltschaft forderte gar eine Haftstrafe, um die kam William Kyle Morarity dank der Möglichkeit des Hausarrests noch gerade so herum. Viel schmerzhafter als die acht Monate Hausarrest dürften die 1,12 Millionen US-Dollar wiegen, die der verurteile Raubkopierer an 20th Century Fox als Entschädigung zahlen muss. Wie der mittlerweile arbeitslose Mann das bewältigen soll, steht im Moment in den Sternen, klar ist nur, dass sich jeder, der mit dem Gedanken gespielt haben sollte, einen Film illegal ins Netzt zu stellen, möglichst umgehend von diesem Vorhaben verabschieden sollte. Es ist nicht nur eine Straftat, sie wird auch entsprechend geahndet.

Quelle: Hollywood Reporter

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