The Pyramid - Grab des Grauens

  1. Ø 3.4
   2014
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Filmhandlung und Hintergrund

The Pyramid - Grab des Grauens: Horrorfilm über eine Gruppe von Archäologen, die in der ägyptischen Wüste eine verborgene Pyramide entdecken und sich in ihr verlaufen.

Aufgrund der Unruhen in Kairo muss ein Expeditionsteam um zwei Archäologen bestehend aus Vater Miles und Tochter Nora binnen 24 Stunden das Land verlassen. Sie haben vor kurzem eine von Sand bedeckte dreiseitige Pyramide entdeckt, bei deren Öffnung einer der ägyptischen Helfer getötet wurde. Das hält jedoch weder die beiden Archäologen, ihren Assistenten, Noras Freund, sowie zwei begleitende Dokumentarfilmer davon ab, einen Blick ins Innere der geheimnisvollen Struktur zu riskieren. Eine Entscheidung, die bereut wird.

Eine Gruppe von Archäologen entdeckt in der ägyptischen Wüste eine verborgene Pyramide und verläuft sich in ihr. Grobkörniges Horror-B-Movie, der das traditionelle Geisterhausschema variiert.

Darsteller und Crew

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • Eine Truppe von Archäologen begibt sich mit der Handkamera bewaffnet unter die Erde – und erlebt dort das nackte Grauen! Dem Horrorfilm zugeneigten Kinogängern dürfte die Prämisse des lauwarmen Found-Footage-Gruslers „The Pyramid: Grab des Grauens“ ziemlich bekannt vor, denn erst vor wenigen Monaten machte es sich mit „Katakomben“ ein Film in den internationalen Lichtspielhäusern gemütlich, dessen Grundthematik zu der des hier beleuchteten Kandidaten ziemlich identisch ist – vom Kultklassiker „The Descent – Abgrund des Grauens“ einmal ganz abgesehen.

    Nun ist man also nicht mehr in Paris, sondern unter der Erde der ägyptischen Wüste, genauer: in einer bislang versteckt gebliebenen Pyramide, die nicht wie üblich vier, sondern nur drei Seiten hat und dadurch schon mal per se unheimlich ist. Um dieses heilige Konstrukt zu erkunden, begibt sich eine Handvoll ausgewählter Forscher entgegen sämtlicher Warnungen in die finsteren Katakomben, wo man sich zunächst verirrt und schließlich von fiesen Kreaturen verfolgt wird. Was dann geschieht, wird selbst den abgebrühtesten Horrorfreaks den Mund offen stehen lassen – ob nun vor Schreck, oder vor Entgeisterung, darüber lassen sich an dieser Stelle nur Mutmaßungen unternehmen.

    Der Name Alexandre Aja steht für das kompromisslose, ultrabrutale Terrorkino aus Frankreich. Seine Remakes zu Klassikern wie „The Hills Have Eyes“ und „Maniac“ genießen mittlerweile ebenfalls Kultstatus und doch fragt man sich, was den Schockfilmer dazu bewogen hat, als Produzent an dem ebenso wenig innovativen wie wirklich unterhaltsamen „The Pyramid“ mitzuwirken. Der Film ist nicht wirklich schlecht, hat sogar eine übersichtliche Anzahl krasser Jump-Scares zu bieten und doch krankt er an einem Problem, das gerade Horrorfilmer befällt. Des schnellen Schocks wegen verzichtet „The Pyramid“ nämlich fast in Gänze auf das Aufbauen einer unheimlichen Atmosphäre und vergisst darüber hinaus gar, seine innere Logik zu wahren. So wird nicht erklärt, weshalb sich erfahrene Archäologen schon wenige Minuten nach dem Betreten der Pyramide verirren, da überlebt die Kamera selbst Schläge mannshoher Felsen und als das Finale schließlich mit der grottig animierten Variante eines ägyptischen Gottes als Antagonist aufwartet, sprengen derartige Ideen den Glauben an den Wert des sinnhaften Geschichtenerzählens.

    Für das einmalige Seherlebnis taugt „The Pyramid“ dennoch, denn wenn die Macher das Geschehen stellenweise augenzwinkernd zu kokettieren versuchen, macht der knappe Neunzigminüter sogar ein wenig Spaß. Inwieweit dies auch auf die Darsteller zutraf, lässt sich jedoch kaum beurteilen. Dazu beschränken sich die Aktionen der Protagonisten zu sehr auf effektvolles Gekreische.

    Fazit: Regiedebütant Grégory Levasseur (Drehbuch zu „High Tension“) vermengt in „The Pyramid: Grab des Grauens“ eine hanebüchene Story mit unterirdischen Effekten, setzt die Jump-Scares jedoch so passend in Szene, dass der Streifen als leicht konsumierbarer Adrenalinkick durchaus annehmbar ist. Zum dauerhaften Publikumsliebling wird es jedoch nicht reichen.
  • Horror-B-Movie mit stickig-beengender Atmosphäre, in dem eine Pyramidenexpedition zur Tour des Grauens gerät.

    Dies ist die erste Regiearbeit von Gregory Levasseur, der für den französischen Horrorfilmer Alexandre Aja (, der als Produzent auftritt) u.a. die Drehbücher für das „The Hills Have Eyes“-Remake und „Piranha 3D“ schrieb. Das Skript für sein Debüt delegierte Levasseur an Daniel Meersand und Nick Simon, die den Plot weitgehend nach traditionellem Geisterhaus-Schema konstruieren. Zusätzlich bauen sie ein wenig halbherzig Abenteuer-Elemente inspiriert von „Indiana Jones“, „Lara Croft“ und „Die Mumie“ ein und geben noch ein paar blutige Gore-Eingaben dazu. Darüberhinaus finden sich einige (wenige) Found-Footage-Aufnahmen, da zwei Expeditionsmitglieder als Dokumentarfilmcrew mit dabei sind. Aufgrund der klaustrophobischen Location mit verwirrendem Labyrinth von engen Gängen, dem Found-Footage-Gimmick und der weiblichen Protagonistin gibt es auch Parallelen zu „Katakomben“ (2014), der als psychologischer Horror wesentlich effektiver war.

    Realaufnahmen von den Unruhen in Kairo 2013 bilden den Prolog, mit dem erklärt wird, weshalb das Expeditionsteam um zwei Archäologen bestehend aus Vater Miles (Denis O’Hare aus „Dallas Buyer Club“) und Tochter Nora (Ashley Hinshaw aus „Chronicle“ gibt eine sexy Wissenschaftlerin typischer Bond-Fasson ab) binnen 24 Stunden das Land verlassen muss. Sie haben vor kurzen eine vollkommen von Sand bedeckte, dreiseitige Pyramide entdeckt, bei deren Öffnung einer der ägyptischen Kulis von einer Giftgaswolke getötet wird. Das hält jedoch weder die beiden Archäologen, ihren Assistenten (und Noras Freund) Zahir noch die beiden Dokumentarfilmer Sunni und Fitzie davon ab noch schnell einen Blick ins Innere der geheimnisvollen Struktur zu werfen. Eine Entscheidung, die von sämtlichen Beteiligten alsbald bereut wird.

    Damit taucht das Geschehen in weitgehend unterbelichtetes und grobkörnig gefilmtes Terrain ein, wo nicht nur das Bauwerk selbst mit einstürzenden Etagen und perfiden Fallenvorrichtungen diabolisch zum Leben zu erwachen scheint, sondern auch noch bestialische Katzen ihr tödliches Unwesen treiben. Mit ein paar effektiven Schockmomenten verbunden wird nun einem nach dem anderen auf mehr oder weniger blutige Art der Garaus gemacht. Der mythologische Schlusstwist beschwört dann noch unfreiwillige Komik herauf. Mit am wirkungsvollsten präsentiert sich der eindringliche Percussion-Score, womit aber nur bedingt mehr Spannung herbeigetrommelt werden kann. ara.

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