Filmhandlung und Hintergrund

Nach „Die Akte“ und „I Love Trouble“ war es wieder etwas still geworden um Julia Roberts – Schlagzeilen beschränkten sich vorrangig auf ihr Privatleben. Nun sorgt die „Pretty Woman“ für neuen Gesprächsstoff mit „The Power of Love“, einer charmanten Problemkomödie um Ehebruch und weibliche Identitätsdefinierung im Südstaaten-Milieu. Es ist die erste deutliche Mainstream-Arbeit mit Starbesetzung für den schwedischen...

Grace führt mit ihrem erfolgreichen Ehemann Eddie und ihrer Tochter ein geregeltes Leben. Die Familienidylle findet ein jähes Ende, als sie ihren Eddie in inniger Umarmung mit einer Blondine erspäht. Nach einer lautstarken Szene flieht sie zu ihrer Familie aufs Land, die natürlich nicht mit Ratschlägen spart. Schon bald kommt Eddie angekrochen und es gibt einiges, worüber die beiden reden müssen.

Grace ist eine glücklich verheiratete Frau. Doch dann entdeckt sie zufällig, daß ihr Mann Eddie eine Affäre hat und reicht geschockt die Scheidung ein. Ihre Mutter Georgia ist damit gar nicht einverstanden, sie würde Eddie noch eine Chance geben. Grace ist empört und wirft ihrer Mutter Feigheit vor – aus dem gleichen Grund hätte sie schon die vielen Seitensprünge ihres Mannes Wyly übersehen. Aber dann sieht Grace ein, daß auch sie in ihrer Ehe Fehler gemacht hat und sie nimmt Eddies Dinner-Einladung an.

Als Grace Wind von der Affäre ihres Mannes Eddie bekommt, flüchtet sie sich zu ihren Eltern aufs Land. Doch Eddie läßt nicht lange auf sich warten. Gelungene Romantik-Komödie mit Dennis Quaid und Julia Roberts.

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Kritikerrezensionen

  • Nach „Die Akte“ und „I Love Trouble“ war es wieder etwas still geworden um Julia Roberts – Schlagzeilen beschränkten sich vorrangig auf ihr Privatleben. Nun sorgt die „Pretty Woman“ für neuen Gesprächsstoff mit „The Power of Love“, einer charmanten Problemkomödie um Ehebruch und weibliche Identitätsdefinierung im Südstaaten-Milieu. Es ist die erste deutliche Mainstream-Arbeit mit Starbesetzung für den schwedischen Regisseur Lasse Hallström, der zuletzt mit seiner Offbeat-Komödie „Gilbert Grape“ für volle Kinos sorgte. Er stützt sich auf das feministisch angehauchte Drehbuch von „Thelma & Louise“-Autorin Callie Khouri, das insofern Parallelen zu Ridley Scotts Geniestreich von 1991 aufweist, als die weibliche Protagonistin die Kontrolle über ihr Leben in die eigenen Hände nimmt und sich von patriarchalischer Bevormundung und konventionellen Gesellschaftszwängen löst. Die leicht neurotische Grace (Roberts) führt mit ihrem liebevollen, erfolgreichen Ehemann (Dennis Quaid) und ihrer reizenden Tochter (Halley Aull) ein geregeltes Leben. Die scheinbare Familienidylle findet ein jähes Ende, als sie ihren Eddie in enger Umarmung mit einer Blondine erspäht. Erzürnt liefert sie ihm auf offener Straße im Nachtgewand eine lautstarke Szene und kehrt nach Hause zu ihren wohlhabenden Pferdezüchter-Eltern zurück. Ihr autoritärer Daddy Wyly (trocken-humorig: Robert Duvall) ist davon wenig begeistert, doch ihre scharfzüngige Schwester Emma Rae (Kyra Sedgwick stiehlt mit ihren zynisch-treffenden Onelinern jede Szene) stellt sich loyal auf ihre Seite. Natürlich kommt Eddie nach kürzester Zeit angekrochen, doch Grace wird klar, daß sie sich von ihrem Leben mehr erhofft, als einfach nur Ehefrau zu sein, deren größte Ambitionen sich im lokalen Wohltätigkeitsverein entfalten. Bei einer ehrlichen Aussprache zwischen Grace und Eddie über ihre jeweiligen Fehler erreicht der Dialog eine ergreifende Tiefe, nur um von einer slapstickartigen Erbrechenssequenz abgewürgt zu werden. Trotz einer romantischen Alternative in Gestalt eines attraktiven Pferdetrainers nimmt die amüsante Story ein vorhersehbares Ende. Julia Roberts glänzt in dieser Rolle wie selten, denn ihre Performance wirkt nicht wie so oft zuvor überzogen und mitleiderheischend, sondern balanciert und präzis. Ihr komödiantisches Timing könnte kaum besser sein. Die technisch grundsolide Inszenierung wurde mit einem stimmigen Bluegrass-Soundtrack unterlegt, um das schwüle Südstaaten-Flair zu untermalen. Regisseur Hallström verliert zwar gegen Ende mit einer deplaziert wirkenden Reitturnier- Sequenz den dramaturgischen Faden, doch das wird der Zugkraft der romantisch- nachdenklichen Beziehungkomödie mit Rache-Twist beim vorwiegend weiblichen Zielpublikum kaum einen Abbruch tun. ara.

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