Filmhandlung und Hintergrund

Edgar Allan Poes klassische Kurzgeschichte „Die Grube und das Pendel“ erfährt 30 Jahre nach ihrer Verfilmung durch Roger Corman eine nicht minder interessante Bearbeitung durch Stuart Gordon, der Mitte der 80er Jahre mit „Re-Animator“ und „From Beyond“ richtungsweisende Horrorwerke schuf. Seine düstere, zu Zeiten der Folterherrschaft der Inquisition angesiedelte Variante spart nicht mit drastischen Szenen, allgegenwärtig...

Im Spanien des 15. Jahrhunderts führt die Inquisition ein grausames Regiment. Als die hübsche Maria das Auspeitschen eines Kindes unterbinden will, läßt sie Großinquisitor Torquemada foltern. Schnell wird Maria zum Objekt der Begierde des von Impotenzängsten geplagten Torquemada, dessen selbstherrlichem Gewaltrausch nicht einmal der Vatikan Einhalt gebieten kann. Nach einem Vergewaltigungsversuch schneidet Torquemada Maria die Zunge ab. Ihr Ehemann Antonio kann sich derweil in letzter Sekunde vor dem Todespendel retten. Während das gegängelte Volk vor den Toren des Verließes den Aufstand probt, findet Torquemada durch die Hand Antonios sein gerechtes Ende.

Düstere, zu Zeiten der Folterherrschaft angesiedelte Variante von Edgar Allan Poes klassischer Kurzgeschichte „Die Grube und das Pendel“. Solide inszenierter Horrorschocker von Stuart Gordon („Reanimator“).

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Kritikerrezensionen

  • Edgar Allan Poes klassische Kurzgeschichte „Die Grube und das Pendel“ erfährt 30 Jahre nach ihrer Verfilmung durch Roger Corman eine nicht minder interessante Bearbeitung durch Stuart Gordon, der Mitte der 80er Jahre mit „Re-Animator“ und „From Beyond“ richtungsweisende Horrorwerke schuf. Seine düstere, zu Zeiten der Folterherrschaft der Inquisition angesiedelte Variante spart nicht mit drastischen Szenen, allgegenwärtig sind auch die Gordon-typischen Querverweise auf Inzest und Impotenz. In der Titelrolle brilliert Lance Henriksen („Stone Cold“) als komplexbeladener Großinquisitor. Horrorfans werden keinen Grund zur Klage haben.

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