Filmhandlung und Hintergrund

Clint Eastwood meldet sich als Regisseur und Hauptdarsteller mit einem Drama zurück, das die wahre Geschichte des 80-jährigen Drogenkuriers Leo Sharp erzählt.

Im Alter von 80 Jahren schaut der Kriegsveteran Earl Stone (Clint Eastwood) auf ein zerstörtes Leben zurück: Seine Blumenfarm ist pleite und muss geschlossen werden, zu seiner Ex-Frau Mary (Dianne Wiest) hat er kaum noch Kontakt, selbst die Hochzeit seiner Tochter Iris (Eastwoods tatsächliche Tochter Alison Eastwood) verpasst Earl, weil er den Abend lieber am Tresen verbringt. Und auch die Beziehung zu seiner Enkelin Ginny (Taissa Farmiga) ist gestört. Dann bekommt Earl ein außergewöhnliches Angebot.

Die Drogenvollzugsbehörde DEA versucht seit Jahren vergeblich, den Schmuggel von Kokain in die USA zu unterbinden. Von seinem Chef (Laurence Fishburne) wird der ehrgeizige DEA-Agent Colin Bates (Bradley Cooper) auf das mexikanische Sinaloa-Kartell angesetzt. Zusammen mit seinem Partner (Michael Peña) folgt Bates der Spur der Drogen, die sich von der mexikanischen Grenze quer durch die USA zieht. Ins Fadenkreuz rückt ein erfolgreicher Drogenkurier des Kartells — der 80-jährige Earl Stone.

„The Mule“ — Hintergründe

Regisseur Clint Eastwood („Sully“) verfilmt die wahre Geschichte des Drogenkuriers Leo Sharp, der im Jahr 2011 — Sharp war damals 87 Jahre alt — mit einer Lieferung von 104 Kilogramm Kokain festgenommen wurde. Sharp hatte jahrelang als Drogenkurier gearbeitet, nachdem seine Blumenfarm pleitegegangen war. Die unglaubliche Geschichte wurde zum ersten Mal in einem Artikel des New York Times Magazine veröffentlicht und von dem „Gran Torino“-Autor Nick Schenk als Drehbuch adaptiert.

Drehbuchautor Nick Schenk ist nicht der einzige alte Bekannte, den Clint Eastwood, der seit „Gran Torino“ zum zweiten Mal als Regisseur und Hauptdarsteller tätig ist, in „The Mule“ mit ans Set genommen hat. Aus der hochkarätigen Besetzungsliste sticht vor allem Bradley Cooper („A Star Is Born“) heraus, der für das umstrittene Eastwood-Werk „American Sniper“ eine Oscarnominierung als Bester Hauptdarsteller bekommen hat.

Tatsächlich familiär wird es übrigens mit Alison Eastwood („They Are Among Us“), der Tochter des Regisseurs, die im Film ebenfalls als Tochter zu sehen ist. Die Rolle der verbitterten Ex-Frau wird von Oscarpreisträgerin Dianne Wiest („Sisters“) übernommen, Taissa Farmiga („The Nun“) spielt die Enkelin. Hochkarätig ist auch die Besetzung der DEA-Agenten, die von den beiden „Ant-Man and the Wasp“-Kollegen Laurence Fishburne und Michael Peña in den Kampf gegen das Sinaloa-Kartell geführt werden.

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