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Berlinale: "The Milk Of Sorrow" gewinnt Goldenen Bären

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Die Bären sind wieder einmal vergeben: In einer feierlichen Preisverleihung im Berlinale Palast wurden heute abend die Goldenen und Silbernen Bären der 59. Berlinale überreicht. Vor 1.600 geladenen Gästen zeichnete die Jury den Film „The Milk Of Sorrow“ („La teta asustada“) von Regisserin Claudia Llosa mit dem Goldenen Bären als Besten Film aus. Die peruanische Filmemacherin arbeitet in ihrem Film die bedrückende Vergangenheit ihres Landes auf, in dem zwischen 1980 bis 2000 fast 70.000 Men­­schen ermordet und unzählige Vergewaltigungen, Entführungen und andere Men­schen­rechtsverletzungen stattfanden. Die Jury, unter dem Vorsitz der Jury-Präsidentin Tilda Swinton, bekräftigten ihre Wahl der Preisträger, denen es gelingt, politisches Statement und poetische Form in ein ausgeglichenes Verhältnis zu setzen.

Die deutsche Produktion „Alle Anderen“ von Maren Ade wird mit dem Silbernen Bären für den Besten Film ausgezeichnet, ebenfalls der Beitrag „Gigante“ von Adrián Biniez. Einen Silberner Bären für die Beste Regie erhält Asghar Farhadi für ihren Film „Alles über Elly“ („Darbareye Elly“). Als Beste Darsteller werden Birgit Minichmayr in „Alle Anderen“ und der Schauspieler Sotigui Kouyate für seine Darstellung in „London River“ mit dem Silbernen Bären ausgezeichnet.

Weitere Preise gehen an Gábor Erdély und Tamás Székely für das Sound-Design in „Katalin Varga“. Für das Beste Drehbuch werden Oren Moverman und Alessandro Camon für „The Messenger“ bedacht. Den Alfred-Bauer-Preis erhalten in diesem Jahr der Film „Gigante“ von Adrián Biniez und „Tatarak“ („Der Kalmus“) von Andrzej Wajda. Mit dem Goldenen Ehrenbären wird der renommierte französische Filmkomponist und mehrfache Oscar-Preisträger Maurice Jarre für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

Die 59. Internationalen Filmfestspiele Berlin blickt auf eine erfolgreiche Bilanz zurück. Mit insgesamt 383 Filme in 1238 Vorführungen konnte die Berlinale sich dieses Jahr noch einmal steigern. Mit nahezu 20.000 Akkreditierte aus 136 Ländern und rund 270.000 verkauften Tickets wurde ein neuer Publikumsrekord erzielt. Den Abschluss macht in diesem Jahr Regisseur Costa-Gavras mit einer Weltpremiere seines Films „Eden á l´Ouest“.

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