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Filmhandlung und Hintergrund

The Last Shot: Disney-Komödie über zwei Filmstudenten, die feststellen müssen, dass der Geldgeber ihres ersten Films ein FBI-Undercover-Agent ist.

Die zwei ambitionierten Filmstudenten Stephen (Matthew Broderick) und Marshal (Tim Blake Nelson), die auf der Suche nach einem solventen Produzenten für ihr gewagtes Debütprojekt sind, staunen nicht schlecht, als ihnen ein bis dato komplett fremder Herr (Alec Baldwin) mal eben dicke drei Millionen Dollar für die nötige Umsetzung auslegt. Was keiner von den beiden Jungautoren ahnt: Ihr neuer Produzent ist ein FBI-Agent und fahndet nach mafiosen Strukturen in der Filmgewerkschaft.

Steven Spielbergs

Fest davon überzeugt, dass ihr erstes Filmprojekt ein voller Erfolg werden wird, sind zwei Filmstudenten auf der Suche nach einem Geldgeber, der ihnen die nötigen drei Millionen Dollar für die Umsetzung vorstreckt. Sie können ihr Glück kaum fassen, als ein unbekannter Finanzier ihnen das komplette Budget bereitstellt. Was die Jungs nicht wissen: Das Geld kommt direkt vom FBI, das die Produktion des Films als Deckmantel für eine Geheimoperation nutzen will.

Stephen ist ein Möchtegern-Regisseur, der Karten im Kino abreißt, Joe ein engagierter, aber erfolgloser FBI-Agent. Ein ideales Paar, als das FBI Mafia-Mauscheleien in Hollywood auf den Grund gehen will. Joe wird zum begeisterten Produzenten und Stephen, der sein Drama über den langsamen Tod einer Krebskranken eigentlich in der Wüste Arizonas drehen wollte, nimmt auch die Industriestadt Providence als Kulisse in Kauf, um endlich seinen Traum wahr werden zu lassen. Doch am ersten Drehtag läuft alles anders als geplant.

Erfolglose Filmemacher geraten im FBI-Auftrag unter Mafia-Mauscheleien in Hollywood. Unterhaltsame Komödie, die das Filmbusiness und Undercover-Gangsterjagden aufs Korn nimmt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • „Sie ist für diese Rolle geboren, sie hat zweimal Selbstmord versucht!“ Aussagen wie diese hält man allgemein für Hollywood-typisch, womit sie nahtlos in den Dialog dieser Komödie passt, die sich allerdings weniger über die Traumfabrik als über deren Konsumenten lustig macht, die selbst einmal hinter der Kamera Illusionen kreieren wollen. Weil der Ton dabei eher heiter als bissig und nicht übermäßig Insider anspricht, empfiehlt sich das Regiedebüt von Steven Spielbergs aktuellem Lieblingsautor Jeff Nathanson („Terminal“, „Catch Me If You Can“) als harmlos-amüsante Kinounterhaltung für all jene, die mit geschmacklosen und derben Genreprodukten wenig anfangen können.

    Dass viele exzellente Darsteller offensichtlich genau in dieser Richtung empfinden, zeigt die Besetzung. Prominente Namen wie Joan Cusack, Ray Liotta oder Calista Flockhart (Chefneurotikerin Ally McBeal) geben sich mit kleinen Rollen zufrieden, überlassen das Feld Alec Baldwin als sympathisches Autoritätszentrum und Matthew Broderick als gewohnt gutmütig-unauffälliges Neutrum. Das Drehbuch, das sich von einem Zeitungsartikel lose inspirieren ließ, verbindet das Täuschungsthema von „Catch Me If You Can“ mit dem „Schnappt Shorty“-Touch, dass nämlich ein völlig ahnungsloser Branchenfremder einen Film auf die Beine zu stellen versucht. Gemeint ist FBI-Agent Devine (Baldwin), der endlich bei den Großen spielen und nach Washington will. Das Ticket dazu soll sein nächster Fall sein. Um den Einfluss der Mafia auf die Gewerkschaften nachzuweisen, kurbelt Devine zum Schein einen Kinofilm an, den er ohne die Unions drehen will und dafür kleine Mafiosi bestechen muss. Nachdem er schon an der Bushaltestelle in Hollywood die ersten Pitchings hört, entscheidet er sich schließlich für das Drehbuch des Kinoangestellten Schats (Broderick), der nach langen vergeblichen Betteltouren durch die Studios jetzt sogar sein Skript selbst inszenieren darf. Schats‘ Schatz (eine herrlich hysterische Flockhart) muss die Hauptrolle freilich trotz der Drohung, demnächst in „Gangbangs“ vor die Kamera zu treten, an den großen Star Emily French ziehen lassen, den Toni Colette mit amüsanter Theatralik verkörpert. Im moralischen Kern des Stoffs geht es darum, wie weit man im Spiel mit den Hoffnungen vieler Menschen gehen darf. Auf diese Frage findet der Film eine versöhnliche Antwort, belustigt sich über Eigenarten der Branche, die es ermöglichen, dass ein Projekt mit dem Titel „Arizona“ an der Ostküste gedreht werden kann, und zeigt schließlich vor allem, wie der Traum vom Kino schließlich fast jeden infiziert. Das ist sympathisch, auch wenn man „The Last Shot“ manchmal stärkere Munition gewünscht hätte. kob.

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