Filmhandlung und Hintergrund

Das Meisterwerk des neuen chinesischen Actionkinos ist erstmals auf deutschen Leinwänden zu sehen. Ein Muß für Fans und Cineasten.

Profikiller Jeffrey nimmt einen hochdotierten, letzten Auftrag an, um die Operation einer blindgeschossenen Barsängerin zu finanzieren. Doch Jeffrey wird nicht nur von Inspektor Lee, sondern auch von seinem Auftraggeber, der sich um die Bezahlung drücken will, gejagt. Im Visier der Gangster solidarisieren sich Cop und Killer, um gemeinsam den Kampf gegen das Syndikat zu Ende zu führen.

Profikiller Jeffrey fühlt sich für die Nachtclubsängerin Sally verantwortlich, die ein Feuerstoß aus seiner Waffe blendete. So nimmt er einen letzten Auftrag an, um mit der Prämie für den Großgangster Tony Weng der Frau seiner Träume die dringend notwendige Netzhauttransplantation zu finanzieren. Dabei kommt ihm der engagierte Jung-Cop Lee auf die Spur, doch stellen die Männer bald fest, daß sie mehr verbindet als trennt. Gemeinsam ziehen Cop und Killer in einen Krieg gegen die Heerscharen der Unterwelt.

John Woos Gewaltballade um den gefühlvollen Profikiller Jeffrey, der für die Erblindung der Nachtclubsängerin Sal verantwortlich ist. Um ihr eine Augenoperation zu ermöglichen, übernimmt er einen letzten, hochdotierten Auftrag. Daraufhin wird er nicht nur von der Polizei, sondern auch vom Hongkong-Syndikat gejagt.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Killer: Das Meisterwerk des neuen chinesischen Actionkinos ist erstmals auf deutschen Leinwänden zu sehen. Ein Muß für Fans und Cineasten.

    Das Jahr der Wiedervereinigung ist angebrochen, und Hongkongs Filmindustrie blickt in eine ungewisse, wenngleich nicht zwingenderweise schwarze Zukunft. Einige der kreativsten Kräfte der Industrie traten angesichts der roten Flut lieber den Weg nach Hollywood an, und zu ihnen gehört auch John Woo, der vor zehn Jahren mit „A Better Tomorrow“ dem fernöstlichen Kriminalfilm ein neues Antlitz verlieh. Seither wollen die Stimmen nicht verstummen, die nach jedem amerikanischen Output des Exilanten in schöner Regelmäßigkeit Domestizierung und Glättung Woo’scher Werte durch die Traumfabrik beklagen. Wenn der Meister dann auch noch gezwungen ist, statt der gewohnten emotionsgeladenen Männerduelle die neueste „Speed“-Variante zu drehen, hallt ein vernehmliches Stöhnen durch’s weltweite Fanrund. Die Kinos sind trotzdem voll, denn gelernt ist allemal gelernt.

    Mit „The Killer“ geht zum ersten Mal ein Film aus Woos chinesischer Blütephase an den offiziellen deutschen Kinostart. In der Geschichte des Auftragsmörders Jeffrey und des Cops Lee, die Seite an Seite in einen aussichtslosen Unterweltkrieg ziehen, um einer blindgeschossenen Barsängerin das Augenlicht wiederzugeben, findet der Zuschauer so geballt wie nirgends sonst all jene Ingredienzen, die den Reiz und die Faszination des neuen Fernostkinos ausmachen und in abgemilderter Form längst von Hollywoods trendsetzender Garde in den eigenen Handwerkskasten integriert wurden. Erst auf der großen Leinwand entfaltet sich die ganze Pracht dieses Meisterwerkes, das seinerseits den klassischen Schwertkampfepen von Chang Cheh genauso viel verdankt wie dem westlichen Gangsterkino eines Melville oder Scorsese. Die in gewohnter Branchenroutine kaputtgestümmelte Videofassung stellt für diesen Event mit Sicherheit keine Konkurrenz dar. ab.

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