The International Poster

Fakten und Hintergründe zum Film "The International"

Kino.de Redaktion  

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Interview mit Clive Owen

Q: THE INTERNATIONAL zeigt, was hinter der Fassade einer der größten Banken geschieht. Glauben Sie, dass man durch den Film ein wenig paranoid werden könnte?

Clive Owen: Das kann gut sein! Ich war von dem Script von THE INTERNATIONAL sofort begeistert, weil es an diese paranoiden Polit-Thriller der 70er Jahre erinnert, wie zum Beispiel “Die Unbestechlichen” – ich habe viele dieser Filme gesehen. Das ist die grundlegende Stimmung dieses Films. THE INTERNATIONAL ist die gelungene Version eines intellektuellen Polit-Thrillers. Er hat alles: die Spannung, die Action, die Geheimnisse, die aufgedeckt werden müssen, und eine Menge unerwarteter Wendungen.

Q: Ist es Zufall, dass der Film einige der wichtigsten Themen dieser Zeit aufgreift?

Clive Owen: Verblüffenderweise, ja! Wir haben den Film vor einem Jahr gedreht, und durch einen traurigen Zufall ist er sehr treffend. Ich bin mir sicher, dass alle denken werden, der Film wäre aufgrund der aktuellen Ereignisse entstanden, aber dem ist nicht so. Er ist nur sehr, sehr zeitgemäß.

Q: Glauben Sie, dass die Menschen sich zurzeit mehr Sorgen um ihr Geld machen?

Clive Owen: Ja, ganz sicher, vor allem während des letzten Jahres. Bis zu einem gewissen Punkt neigen die Menschen dazu, ihr Geld auf die Bank zu bringen und darauf zu vertrauen, dass es sinnvoll genutzt wird, und dass ihr Geld dort relativ sicher ist. Die Geschehnisse des letzen Jahres haben die Menschen aufgeweckt und sie darüber nachdenken lassen, wo genau dieses Geld ist, was damit passiert und wer es nutzt.

Q: Wie wurden Sie in ihrem Leben von Banken behandelt – vor allem zu Beginn Ihrer Karriere, als sie noch nicht so viel Geld hatten?

Clive Owen: Damals habe ich noch nicht viel mit Banken zu tun gehabt. Aber ich glaube, Banken behandeln dich immer gut, wenn du Geld hast, das ist wahr.

Q: Wie viele der Stunts in THE INTERNATIONAL haben Sie selbst gemacht?

Clive Owen: Das war ein sehr dynamischer Film mit viel Körpereinsatz. Die Sequenz im Guggenheim Museum zum Beispiel ist eine harte Actionszene mit viel Schießerei, Rennerei und Blut. Aber ich handele immer gleich, wenn es um Stunts geht: Ich mache soviel ich kann. Wenn es zu einem gewissen Punkt kommt, bin ich sehr glücklich, den Typ zu haben, der aussieht wie ich und den Rest erledigt.

Q: In THE INTERNATIONAL muss Naomi Watts sich wegen ihrer Familie zurücknehmen, als es zu bedrohlich wird. Wie sieht es bei Ihnen aus – hat Ihre Familie Sie jemals von Karriere Entscheidungen abgehalten?

Clive Owen: Erstaunlicherweise nicht. Und das verdanke ich ganz und gar meiner Frau Sarah-Jane. Sie hat mich in beruflicher Hinsicht immer alles tun lassen, was ich wollte. Sie ist so cool und gibt mir viel Freiraum. Es ist immer sehr schwer für mich, für sie und natürlich auch für die Kinder, wenn ich beruflich auf Reisen bin. Aber wir versuchen, eine Balance zu finden und uns so oft wie möglich zu sehen. Sie hat höchstens ein Mal während meiner ganzen Karriere angerufen und gesagt „du musst aufhören und dir eine Auszeit nehmen“. Sie ist diejenige, die die Familie zusammen hält, die mich unterstützt und mir Freiheit lässt, und dafür bin ich unendlich dankbar.

Produtkion: Die Drehorte

Istanbul

Die letzte Szene des Films wurde auf den Dächern des Grand Bazaars gedreht. Dabei handelt es sich um einen der größten überdachten Märkte weltweit, der aus 58 Straßen und 4000 Geschäften besteht und täglich von bis zu 400 000 Menschen besucht wird. Hier wird von Teppichen über Geschirr bis hin zu Schmuck und Gewürzen mit allem gehandelt.

Dieser Drehort wurde aus einem einfachen Grund ausgewählt: Er fungiert neben der visuellen Einzigartigkeit auch als Symbol. Denn auf einem Markt wie diesem sind die Wurzeln des Handelns – fernab von allen Weltkonzernen – zu beobachten.

Bei dem Dreh der Marktszene verzichtete der Regisseur auf Statisten, er ließ Clive Owen mit einer Pistole in der Hand über den Markt laufen.

Berlin

Tom Tykwer versteht die Architektur als ein zentrales Element und Stilmittel des Films. Die Stadt Berlin wollte er von ihrer modernsten Seite zeigen.

Der Berliner Hauptbahnhof feiert in THE INTERNATIONAL sein Filmdebüt.

Ein Großteil der in Berlin gedrehten Szenen fand in einem Nachbau des Guggenheim Museums statt. Da im Guggenheim Museum nicht gedreht werden konnte, wurde es „kurzerhand“ in 16 Wochen nachgebaut.

Letztendlich wurde im Guggenheim-Nachbau sechs Wochen gedreht, heraus gekommen sind weniger als 15 Filmminuten.

Tom Tykwer erwägte nach Abschluss der Dreharbeiten scherzhaft, den Film angesichts des immensen Aufwands des Guggenheim Nachbaus nicht THE INTERNATIONAL, sondern THE GUGGENHEIM zu nennen.

Wolfsburg/Autostadt

Die Autostadt von Volkswagen sollte der IBBC (International Bank of Business and Credit) ihr Gesicht geben, denn die riesige Konzernwelt entsprach genau der Vorstellung Tom Tykwers vom Aussehen der IBBC.

Es ist das erste Mal, dass der Autokonzern seine Pforten für eine Filmproduktion öffnete.

Die Autostadt ist fast vollständig aus Glas gebaut und so wirkt die IBBC von außen transparent.

Mailand

Das Hotel Le Méridien Gallia auf dem Piazza Duca D`Aosta wurde dank seiner Jungendstil-Fassade als perfekter Drehort für den Film angesehen, weil es einen optimalen Kontrast zu dem Pirelli Gebäude, einem eleganten Wolkenkratzer, bildete.

Für Mailand hat sich Tom Tykwer entschieden, weil er die Stadt als Brücke zwischen Berlin und New York sah, die sowohl die neue als auch die alte Welt perfekt widerspiegelt.

Auf der Piazza wurde mit diversen Kameras, 800 Statisten sowie einer Kamera aus einem Hubschrauber gedreht.

New York

New York wollte Tom Tykwer als fast nostalgische Stadt darstellen, die einen Kontrast zum modernen Berlin bildet.

Das größte Ziel in New York war es, das Guggenheim Museum von innen und außen zu filmen. Dafür hatte das Team um Tom Tykwer zwei Tage Zeit.

Mit einem Kran wurde in der Lobby des Museums 16 Stunden mit 100 Statisten gedreht.

Weitere New Yorker Drehorte waren Brooklyn, der Central Park und Manhattan.

Das Bild von New York, das Tom Tykwer in THE INTERNATIONAL zeigt, wurde stark von dem Film “The French Connection” inspiriert.

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