The House that Jack Built Poster

Trailer & Kinostart: Lars von Trier verstört mit „The House That Jack Built“

Marek Bang  

Filme wie „Antichrist“ oder „Nymphomaniac“ sind dafür verantwortlich, dass dem Filmemacher Lars von Trier der Ruf eines Skandal-Regisseurs vorauseilt, von einigen einschlägigen öffentlichen Auftritten einmal abgesehen. Der Trailer zu seinem neusten Film „The House That Jack Built“ zeigt, dass er nicht darauf bedacht ist, sein Image abzulegen. Bald startet der Thriller in den deutschen Kinos. 

Lars von Trier spaltet die Filmwelt wie nur wenige seiner Zunft und liefert immer wieder Filme ab, die entweder als meisterlich gefeiert oder als abscheulich gegeißelt werden. Auch sein neustes Werk eignet sich wieder bestens dazu, kontrovers aufgenommen zu werden. Bei seiner Premiere in Cannes passierte prompt genau das, was schon der Trailer vermuten lässt. Die Geschichte um einen Serienkiller provozierte seine Zuschauer und ließ die Kritiker fassungslos zurück.

Gespickt mit einer internationalen Starbesetzung um „Kill Bill“-Star Uma Thurman, Bruno Ganz („Der Untergang“) sowie Hauptdarsteller Matt Dillon („Target – Die Zielscheibe“) entfesselt Lars von Trier eine Gewaltorgie epochalen Ausmaßes, die zahlreiche Zuschauer dazu veranlasste, das Premieren-Kino vorzeitig zu verlassen. Später machten viele auf Twitter ihrem Unmut über „The House That Jack Built“ Luft. Ein eigenes Bild vom Film können wir uns ab dem 29. November 2018 machen. Dann startet der Thriller in Deutschland im Kino.

„The House That Jack Built“ sorgt für Empörung im Kinosaal

Mehr als 100 Zuschauer sollen den Kinosaal während der Premiere verlassen haben, hier sind zwei beispielhafte Kommentare der anwesenden Kritiker auf Twitter:

Während die Kollegen von Showbiz 411 gar glauben, die Schauspieler haben sich mit ihrer Teilnahme am Film strafbar gemacht, wird Angela Charlie konkreter. Sie bemängelt, dass die Tötung von Kindern weder Kunst noch Unterhaltung sei:

Wegen dieser 21 Filme verließen Zuschauer vorzeitig den Kinosaal!

Wie so oft wird Lars von Trier seinem Ruf als Enfant Terrible gerecht und verstört sein Publikum einmal mehr. Diesmal sind es allerdings keine vermeintlich pornographischen Szenen, die zum Eklat führen, sondern rohe Gewalt.

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