Am 11. Oktober 2018 können wir alle ins Kino gehen, um unsere Kindheit zu begraben. „The Happytime Murders“ zeigt uns das wahre Leben der Puppen, wenn sie gerade nicht jugendfreie Späße in Varieté-Shows aufführen.

Der zweite Trailer des Films wurde in Deutschland von der FSK ab 16 Jahre eingestuft. Hier könnt ihr einen Blick riskieren:

FSK 12 für „The Happytime Murders“

Die MPAA in den USA hat dem Film ein R-Rating erteilt, was von den Machern absolut beabsichtigt war. Brian Henson, der Sohn des größten Puppet-Masters aller Zeiten, Jim Henson, wollte sehr deutlich machen, dass dieser Film sich an ein erwachsenes Publikum richtet und nicht an Kinder.

Ein R-Rating bedeutet in den USA, dass Jugendliche unter 17 Jahren nur mit einer Begleitperson ins Kino gehen dürfen. In der Regel erhalten diese Filme dann in Deutschland eine Freigabe ab 16 Jahren, sehr viel seltener ab 18 Jahren. In diesem Fall ist haben sich die Verantwortlichen in Deutschland sogar für eine FSK von 12 Jahren entschieden. Also: Ein echter Familienfilm.

Nützliche Informationen für Eltern

In den USA hatte die gemeinnützige Organisation, die hinter der „Sesamstraße“ steht, eine Klage wegen möglicher Täuschung des Publikums eingereicht. Unter anderem wirbt der Trailer mit dem Satz „Kein Sesam – nur Straße“. Die Kläger fanden, dies könne Eltern und Kinder dazu verleiten, „The Happytime Murders“ für ein offizielles Spin-Off der Sesamstraße zu halten. Die Klage wurde abgewiesen.

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Definitiv kein Kinderfilm?

Trotz der Puppen im Film ist der Inhalt nicht für Kinder geeignet, das ist die wesentliche Information für alle Eltern. Die Puppen in dieser Filmwelt sind sozusagen Menschen zweiter Klasse und werden entsprechend behandelt. Diese Puppen sehen zwar aus, als könnten sie in der „Muppet Show“ auftreten, sind aber Prostituierte, nehmen Drogen und haben einen deutlichen Hang zur Gewalt.

Die Freigabe-Begründung der MPAA enthält entsprechende Warnungen:

  • Gewalt: Groteske Szenen, Waffen, Prügelei – zumeist mit Puppen und wenig detailliert oder blutig.
  • Sexuelle Referenzen: Es wimmelt vor sexualisierter Sprache, es gibt einige explizite Sex-Szenen und partiell auch nackte Körper zu sehen.
  • Sprache: Gezählt wurden 180 Gelegenheiten, in denen vulgäre Sprache aus verschiedenen Bereichen Verwendung findet.
  • Drogen: Häufige Bezugnahme auf Alkohol, Drogen und Tabak. Drogenmissbrauch ist ebenfalls zu sehen.

Wir werden diesen Artikel am 02.10.2018 um unsere eigene Einschätzung ergänzen, dann haben wir ihn nämlich selbst gesehen!

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