The Gunman

   Kinostart: 30.04.2015
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Filmhandlung und Hintergrund

Actionthriller um einen Ex-Söldner, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird.

Söldner und Scharfschütze Jim Terrier muss nach einem erfüllten Auftrag im Kongo untertauchen. Das heißt, er darf sich auch von seiner Freundin nicht verabschieden. Jahre später, er arbeitet inzwischen für eine Wohltätigkeitsorganisation und bohrt Brunnen, wird er von Killern aufgespürt. Er kann sie abwehren und macht sich auf die Suche nach deren Auftraggeber. Er sucht seine ehemaligen Partner in London und Barcelona auf und trifft auch seine ehemalige, inzwischen verheiratete Liebe wieder. Killer bleiben ihm auf den Fersen.

Ein Ex-Söldner wird von seiner Vergangenheit eingeholt und muss die Männer finden, die Jagd auf ihn machen. Psychologisierter Actionfilm mit Sean Penn, der einer vermeintlich altbekannten Geschichte einen neuen Dreh verleiht.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

    1. Alles wie gehabt. Aber das kann ja auch gefällig sein, wenn man Action der Marke Luc Besson mag.
    2. The Gunman: Actionthriller um einen Ex-Söldner, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird.

      Jahrelang lebte Jim Terrier als Söldner in Afrika - einer der Besten seines Fachs. Bis er, getarnt als NGO-Mitarbeiter, im Auftrag eines Wirtschaftskonzerns einen tödlichen Anschlag auf einen hochrangigen Minister im Kongo ausführt. Ein Fehler, wie er gleich einsieht, und ein moralischer Konflikt, der ihn dazu bringt, aus dem gefährlichen Geschäft auszusteigen. Aber die Vergangenheit holt ihn ein. Jahre nach seinem letzten Einsatz gerät Jim selbst ins Visier seines ehemaligen Auftraggebers, der noch eine Rechnung mit ihm offen hat und eine tödliche Verfolgungsjagd eröffnet, von Afrika über London quer durch Europa. Dabei ist nicht nur sein Leben in Gefahr, sondern auch das der Frau, die er liebt. Jim muss sich einem letzten, alles entscheidenden Kampf stellen. Bereits mit „96 Hours -- Taken“ bewies Regisseur Pierre Morel eindrucksvoll sein Können im Actionthrillerfach. Dieses Mal holt er nicht Liam Neeson, sondern den zweifachen Oscar-Gewinner Sean Penn aus der Rente und schickt ihn vor spektakulärer Kulisse u. a. in Madrid und London in den Ring und zum Showdown in eine Stierkampfarena. Auch wenn der Thriller nach einer Vorlage von Noir-Autor Jean-Patrick Manchette vor allem auf Hochspannung setzt, vergisst er nicht den politischen Unterton. An der Seite von Penn komplettieren unter anderem Javier Bardem, Idris Elba und Ray Winstone als erbitterte Widersacher den hochkarätigen Cast, die Rolle der schönen, klugen Freundin übernimmt die italienische Schauspielerin Jasmine Trinca, die für ihr Filmdebüt in Nanni MorettisDas Zimmer meines Sohnes“ mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet wurde.

      Fazit: Basierend auf einem Weltbestseller kämpft Sean Penn als Ex-Söldner um sein Leben und seine Liebe.
      1. Der moderne Actionheld von heute ist in den meisten Fällen ein längst aus dem aktiven Mordgeschäft ausgestiegener, von persönlichen Verwicklungen geplagter Haudegen in Gestalt von Liam Neeson, Bruce Willis oder Jason Statham. Für Pierre Morels europäische Ko-Produktion "The Gunman" holt das "96 Hours"-Mastermind Hollywoodstar Sean Penn ("Das erstaunliche Leben des Walter Mitty") aus seinem wohlverdienten Ruhestand, um ihn mit entsicherter Knarre gegen eine ganze Horde Widersacher antreten zu lassen. Das Besondere hier: Der Zuschauer bekommt den Leidensweg des kantigen Söldners hautnah mit und die Hauptfigur somit nicht bloß als vom Schicksal geplagtes Raubein präsentiert. Leider war es das dann auch schon mit der erhofften Innovation - denn nach einem eindringlichen Prolog wird aus "The Gunman" ein weiterer, beliebiger Actionfilm von der Stange.

        Morels "96 Hours"-Reihe wurde für Liam Neeson zu einem späten Sprungbrett innerhalb seines anvisierten Imagewandels. Dass sich der französisch-stämmige Filmemacher und Kameramann mit "The Gunman" ein ähnlich erfolgreiches Franchise erhofft, steht außer Frage; die Zutaten für eine weitere Actionreihe liegen mit der Verpflichtung Sean Penns und all den Facetten seiner Figur vor - während das Ende einmal mehr nicht endgültig ist, sondern genug Spielraum für eine Fortführung lässt. Bevor sich Penns wenig charismatische Figur durch das Standardrepertoire eines Hollywood-Actioners kämpft, erleben wir den Akteur aber erstmal in einem ganz anderen Element. "The Gunman" präsentiert sich zunächst als mit viel Blei angereichertes Wirtschaftsdrama, das ob seines humorbefreiten Tonfalls ehrliches Interesse beim Zuschauer weckt. Stark auch die Nebenfiguren, unter denen Javier Bardem ("The Counselor") mit seiner typisch selbstsicher-unnahbaren Attitüde einmal mehr hervorsticht. Und auch die sich zur Dreiecksbeziehung entwickelnde Liebe zwischen Jim, seiner Frau Annie (Jasmine Trinca) und Bardems Felix bietet genug Zündstoff für eine unberechenbare Story.

        Leider kann das Drehbuch diesen für Action komplexene Erzählansatz nicht aufrecht erhalten. In der zweiten Hälfte wird das Autorentrio um Sean Penn ihrer vielen Ideen nicht mehr Herr und verlässt sich stattdessen auf den durch und durch konventionellen Weg. Dazu gehören wilde Verfolgungsjagden mit osteuropäischen Ganoven, genauso wie blutige Schießereien welche die FSK-Freigabe ab 16 rechtfertigen. Und nicht zuletzt auch ein halbgarer Erzählstrang über Jims neurologische Erkrankung, die ihn dazu zwingt, Stresssituationen zu meiden - jedoch lediglich dann Auswirkungen auf die Handlung hat, wenn es zur Dramaturgie passt. Das ist alles wenig neu und handwerklich allenfalls solide, doch mit Sean Penn als passionierter Schütze und einer ansehnlichen Auswahl an verschiedenen Kulissen bietet "The Gunman" durchaus spannende 115 Minuten.

        Fazit: Während das Drehbuch an mehreren Stellen hakt, besticht "The Gunman" durch sehenswerte Darstellerleistungen und eine stilsichere Inszenierung der Actionszenen.
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