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The Fog - Nebel des Grauens

The Fog: Remake von John Carpenters "Nebel des Grauens" von 1980, in dem eine kleine Küstenstadt von einer geheimnisvollen Nebelbank umhüllt wird, in der sich das Grauen verbirgt.

Poster The Fog - Nebel des Grauens 2005

The Fog - Nebel des Grauens

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  • Kinostart: 12.01.2006
  • Dauer: 100 Min
  • Genre: Horrorfilm
  • FSK: ab 16
  • Produktionsland: USA
  • Filmverleih: Sony Pictures

Handlung und Hintergrund

Wieder einmal versetzen die Gründungsfeierlichkeiten die Bewohner des Fischerstädtchens Antonio Bay in fröhliche Aufregung. In diesem Jahr jedoch liegt Unheil in der Luft, das mit in einer ziemlich dicken Nebelbank ankommt, die vom Pazifik landeinwärts zieht und unangenehme Erinnerungen an die Vergangenheit weckt. Einst nämlich betrieben die Bewohner von Antonio Bay Küstenpiraterie und brachten solvente Leprakranke um Geld und Leben. Deren Geister statten nun den Nachfahren ihrer Mörder einen Besuch ab.

Maggie Grace

100 Jahre sind vergangen, als vor der kleinen nordkalifornischen Küstenstadt Antonio Bay ein Schiff mit Leprakranken in einer Nebelbank unterging, nachdem es von den Dorfbewohnern absichtlich in die Klippen gelenkt wurde. Jetzt zieht erneut eine Nebelbank vor Antonio Bay auf. Sie führt die Geister der Emordeten mit sich, die nur ein Ziel haben: Sie wollen die Nachfahren der Gründerväter des Städtchens zur Strecke bringen - und jeden anderen, der sich ihnen bei der Durchführung ihres Planes in den Weg stellt.

Vor exakt 100 Jahren sank ein Schiff mit Leprakranken vor der Küste von Antonio Bay, nachdem es von den Dorfbewohnern absichtlich gegen die Klippen gelenkt worden war. Jetzt stehen die Toten aus ihrem nassen Grab wieder auf, um sich an den Nachfahren der Gründerväter des nordkalifornischen Küstenstädtchens zu rächen. Versteckt in einer geheimnisvollen dichten Nebelbank lauert auf die Einwohner von Antonio Bay der sichere Tod. Es sei denn, jemand schafft es, das grausame Rätsel aus der Vergangenheit zu lösen.

Darsteller und Crew

  • Tom Welling
    Tom Welling
  • Maggie Grace
    Maggie Grace
  • Selma Blair
    Selma Blair
  • Rade Serbedzija
    Rade Serbedzija
  • John Carpenter
    John Carpenter
  • DeRay Davis
  • Kenneth Welsh
  • Adrian Hough
  • Sara Botsford
  • Cole Heppell
  • Mary Black
  • Rupert Wainwright
  • Cooper Layne
  • Debra Hill
  • David Foster
  • Todd Garner
  • Dan Kolsrud
  • Derek Dauchy
  • Nathan Hope
  • Ian Seabrook
  • Dennis Virkler
  • Graeme Revell
  • Amanda Mackey Johnson
  • Cathy Sandrich Gelfond

Kritiken und Bewertungen

2,8
5 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

    1. Merkwürdige Dinge werden am Strand von Antonio Bay angespült. Uhren, Haarbürsten und schließlich knochige Hände. Es ist kein Zufall, dass die Objekte mit derselben Gravur versehen sind und es ist auch kein Zufall, dass nun ein unsägliches Unheil über die kleine Stadt hereinbricht. In John Carpenters Original war der Nebel unheimlich und bedrohlich. Im neuen "The Fog" verliert der Nebel das mysteriöse Element. Der Regisseur kann es nicht lassen, uns gleich den genauen Inhalt des Nebels zu zeigen und uns förmlich mit der Nase auf alte Seefahrer zu stoßen, die nach Rache suchen.

      Dementsprechend kommt auch kein wirkliches Gefühl des Grauens auf. Alte Männer die mit Äxten durch die Stadt laufen und verfluchte Haarbürsten sind auf ganz andere Art grauenhaft und eher albern sowie belustigend. Wie der Nebelschwall kündigt sich jeder Schockeffekt schon zwei Minuten vorher an. Ohne Sinn und Verstand wird hier gegruselt, eigentlich kann alles passieren. Ob nun grüne Hände aus dem Abfluss, weiße Geister im Wasser oder Nasse Fußspuren an der Decke – dem Blödsinn sind keine Grenzen gesetzt.

      Als Ausgleich zum Horror darf dann natürlich auch das entsprechende Maß an Sex nicht fehlen. Ungefähr auf gleichem Niveau tanzen zwei Mädels im Bikini ihrem Tod entgegen und bevor die Jagd beginnt haben natürlich auch die Protagonisten Nick und Elizabeth noch mal richtig Spaß. Er sei ihnen gegönnt, denn lange werden sie eh keine Freude mehr haben. Natürlich herrscht nach den ersten Indizien, wie zum Beispiel einem Videoband das verloren geht, gehöriges Misstrauen unter den Protagonisten und erst als die Gefahr offensichtlich ist, fangen diese zu Handeln an.

      Diese Version von "The Fog für Dumme" kann leider nicht wirklich mitreißen und ist genauso prickelnd wie ein Home-Video von der Geisterbahn. Die Schicksale der Figuren bleiben weitgehend voneinander unabhängig und flach. Von darstellerischem Talent kann leider auch keine Rede sein und der Nebel erinnert meist auch nur an einen gewöhnlichen Hausbrand und kündigt sich in Rauchschwaden an. Was bleibt ist nicht viel. Menschen sitzen irgendwo gefangen und sterben. Der Zusammenschnitt historischer Szenen aus Seefahrerzeiten kann dem keinen zusätzlichen Thrill verleihen sondern eine billige Erklärung der Ereignisse, die eigentlich niemand benötigt.

      Mit etwas mehr Humor hätte "The Fog" vielleicht als Parodie funktionieren können, so aber ist er auch noch trocken und langweilig. In der Mitte des Films stellt man sich die Frage, warum man von einem immer noch beeindruckenden Klassiker eigentlich ein Remake machen muss. Wieder einmal fehlte das Geld für neue Ideen und wieder einmal hat man geglaubt, mit einem großen Namen Gewinne erwirtschaften zu können.

      Fazit: Gruselig, einfach gruselig. Leider der Film selbst, nicht der Nebel.
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    2. The Fog - Nebel des Grauens: Remake von John Carpenters "Nebel des Grauens" von 1980, in dem eine kleine Küstenstadt von einer geheimnisvollen Nebelbank umhüllt wird, in der sich das Grauen verbirgt.

      Es nebelt wieder: 25 Jahre nach John Carpenters atmosphärischer Geistergeschichte liefert „Stigmata“-Regisseur Rupert Wainwright ein modernisiertes Slasher-Remake.

      „The Fog - Nebel des Grauens“ aus dem Jahr 1980 wird zwar nicht zu Carpenters besten Filmen gerechnet, ist jedoch vor allem für die sich stetig steigernde Spannung im ansprechenden Gruselambiente in Erinnerung geblieben. In der Neuversion sind die altbekannten Qualitäten des Originals offenkundig in all den wallenden Nebelschwaden abhanden gekommen. Das neue Skript von Cooper Layne („The Core - Der innere Kern“) konzentriert sich verstärkt auf die rachsüchtigen Geister und ihre tragische Backstory. Noch lebendig waren sie wohlhabende Leprakranke, die von den Vorvätern des Inselstädtchens Antonio Bay mörderisch hereingelegt worden waren. Über zwei Jahrhunderte später kehren die Betrogenen nun zurück, um sich an den Nachfahren ihrer Mörder (und anderen anwesenden Unglückswürmern) zu rächen. Da wären der fesche Bootskapitän Nick Castle (Tom Welling aus der TV-Serie „Smallville“), seine gerade wieder zurückgekehrte Freundin Elizabeth (Maggie Grace aus der Kultserie „Lost“), die von verstörenden Traumvisionen heimgesucht wird, sowie die Radioansagerin Stevie Wayne (Indie-Ikone Selma Blair in dem Part von Adrienne Barbeau). Als erste ins Seegras beißen zwei leichtgeschürzte Miezen und ein Freund von Nicks Angestelltem Spooner (DeRay Davis in einer peinlich angelegten Rolle als arbeitsscheuer Homeboy), als sie gemeinsam auf Nicks Boot eine Party feiern. Dies ist der Anfang des relativ träge dahinrollenden Bodycounts - so werden noch ein paar weitere arme Schlucker in Flammen gesetzt, abgestochen oder ertränkt - stets mit dem ominösen Nebel als Vorboten. Alldieweil versuchen Nick und Elizabeth angestrengt, das grausame Rätsel aus der Vergangenheit zu lösen.

      Kontinuitäts- und Logikprobleme verursachen einige unfreiwillige Erheiterung, während wirklich Angst einflössende Schreckmomente eher Mangelware in dem nicht unbedingt inspiriert abgedrehten Horrorszenario sind. Die Besetzung wirkt kaum minder hölzern wie der Gehstock (mit dem nun statt der ursprünglichen Hakenhand geklopft wird) des Oberghouls, denn Grace ist nun mal keine Jamie Lee Curtis und selbst Blair nicht der zu erwartende Lichtblick. Ordentlich sind die CGI-Effekte der Geister und der Spontanentzündung eines der Opfer ausgefallen, ohne dass damit der spärliche Gruselquotient entscheidend erweitert werden kann. Nebulös bleibt, warum ein Genrespezialist wie Wainwright nicht mehr aus der reizvollen Prämisse gemacht hat. ara.
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