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Für neue Filme: Michael Keaton soll als Batman ins DC-Universum zurückkehren

Hy Quan Quach |

© Warner Bros.

Michael Keaton befindet sich angeblich in Gesprächen für eine Rückkehr in die Rolle, die ihn zum internationalen Superstar avancieren ließ. So soll er im kommenden DC-Superheldenfilm „The Flash“ als Batman mitspielen.

Es war die Rolle, die aus dem Comedy-Star Michael Keaton einen internationalen Superstar machen sollte: die Rede ist von „Batman“ von 1989. Tim Burton musste seinen Wunschkandidaten allerdings erst gegen das Studio durchsetzen, selbst die Fans waren zunächst wenig angetan. Nach einem weiteren Auftritt in „Batmans Rückkehr“ ließ Keaton das Kostüm hinter sich. Nicht weil Tim Burton den Hut nehmen musste, sondern weil das Drehbuch zu „Batman Forever“ seiner Meinung nach „einfach schlecht war“, wie er gegenüber The Guardian wissen ließ. Unter dem jüngst verstorbenen Joel Schumacher sollte Batman weg von Burtons düsteren Bildern und hin zu einem familienfreundlichen Stil. Keaton ahnte Böses – und sollte recht behalten.

Doch nun berichtet The Wrap, dass Keaton nach fast 30 Jahren kurz davor steht, als Batman zurück auf die Leinwand zu kehren. So soll er sich in noch sehr frühen Gesprächen um einen Auftritt im kommenden DC-Superheldenstreifen „The Flash“ befinden. In diesem Flash-Solofilm, der von „ES“-Regisseur Andy Muschietti inszeniert wird, soll die äußerst beliebte Comicreihe „Flashpoint“ mit Ezra Miller verfilmt werden. Miller verkörperte den Superhelden in bislang drei DC-Filmen.

So sieht der Kalender für die kommenden Blockbuster bis 2022 aus:

Das Multiversum als mögliche Lösung für ein verzweigtes DCEU

Bereits in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ gab es einen ersten Vorgeschmack auf die Fähigkeit von Barry Allen alias The Flash, durch die Zeit zu reisen. Die Idee eines Multiversums wurde vor allem im „Arrowverse“ thematisiert. Dort trifft Grant Gustins Barry Allen in der vierten Episode von „Crisis on Infinite Earths“ auf Ezra Millers Barry Allen.

In „Flashpoint“ reist Barry Allen in die Vergangenheit, um den Tod seiner Mutter zu verhindern. Das Ergebnis ist zwar eine quicklebendige Mama, aber dafür ist die Welt, in die er zurückkehrt, eine gänzlich andere. Unter anderem wurde Bruce Wayne in jungen Jahren ermordet. Der Batman in dieser Welt ist Thomas Wayne, der absolut skrupellos gegen seine Gegner vorgeht. Und eine davon ist Martha Wayne, die nach Bruces Tod dem Wahnsinn anheimfiel und zum Joker wurde.

Es wurde bereits bestätigt, dass Muschietti sich bei der Leinwand-Adaption von „Flashpoint“ nicht sklavisch an die Vorlage halten will. Eventuell wird also der Punkt mit Bruce Waynes Tod abgeändert. So wäre es jedenfalls möglich, dass Keatons Batman genau der aus den beiden Burton-Filmen ist. Anderenfalls wurde vor Kurzem berichtet (via The Cinema Spot), dass sich auch Jeffrey Dean Morgan in Verhandlungen um eine Rolle in „The Flash“ befindet. Und zwar als Thomas Wayne/Batman. Diese beiden Meldungen schließen einander nicht aus, sondern bestätigen nur, dass Barry Allen eine Vielzahl an Universen bereist und somit auch auf eine Vielzahl an Superhelden-Versionen trifft. Interessant ist hierbei, dass Morgan bereits in „Batman v Superman: Dawn of Justice“ als Thomas Wayne zu sehen war.

Und mit der Theorie eines Multiversums könnte Warner Bros. auch ganz einfach erklären, warum etwa Batman ständig anders aussieht: Michael Keaton, Val Kilmer, Christian Bale, Ben Affleck, Robert Pattinson und sogar George Clooneys Nippelversion – sie alle existieren unabhängig voneinander.

Aktuell angepeilter deutscher Kinostart für „The Flash“ ist der 30. Juni 2022.

Okay, das DC-Universum dürftet ihr nun etwas kennen. Wie sieht es aus mit dem Marvel-Universum? Testet euer Wissen:

Aus der kino.de-Redaktion

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