Was Marvel wirklich von "Hulk 3" abhält

Kino.de Redaktion |

The First Avenger: Civil War Poster

Verglichen mit seinen anderen Superhelden-Verfilmungen waren die Einspielergebnisse der beiden Filme um den grünen Giganten eher bescheiden: Ang Lee’s Hulk aus dem Jahre 2003 spielte weltweit 245 Millionen Dollar ein und Louis Leterriers Der unglaubliche Hulk von 2008 brachte es weltweit auf 263 Millionen Dollar.

Zumindest als Teil des Avenger-Teams bleibt uns Bruce Banner/Hulk weiter erhalten und auch in Captain America: Civil War wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit mit von der Partie sein. Mark Ruffalo (Foxcatcher), der dritte Hulk-Darsteller nach Eric Bana (Erlöse uns von dem Bösen) und Edward Norton (Birdman), hätte dennoch nichts dagegen einzuwenden, sein eigenes Hulk-Solo auf der großen Leinwand zu erhalten. Im April diesen Jahres äußerte er allerdings in einem Interview, dass Marvel im Grunde gar nicht das Recht habe, ohne weiteres einen neuen Hulk-Film zu machen, da Universal doch die Vertriebsrechte halten würde.

Wie "Forbes" nun berichtet, ist das aber lediglich die halbe Wahrheit: Zwar hält Universal die primären Vertriebsrechte an einem neuerlichen Film, die Rechte an der Figur liegen jedoch bei Marvel. Sollte sich das Studio also entschließen, einen dritten Film mit dem Gammastralen-Goliath als Star zu machen, darf sich Universal entscheiden, ob es den Vertrieb übernimmt - und falls es ablehnt, kann Marvel diesen in die eigene Hände nehmen. Ein nicht zu unterschätzender Faktor bleibt aber, dass Marvel recht langfristig plant. Und bis 2019 stehen die Projekte soweit fest. Ob da noch ein dritter Hulk-Film hinein passt, ist äußerst fraglich; was nicht heißen soll, dass es für alle Zeiten ausgeschlossen ist. Comic-Vorlagen wie Planet Hulk (zu dem bereits ein sehr ordentlicher Trickfilm existiert) und World War Hulk würden sicherlich großartige Vorlagen für einen Film liefern.

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