Filmhandlung und Hintergrund

Sehenswerter Fernsehfilm, in dem der unbequeme englische Regisseur Alan Clarke einen Blick auf die Hooligan-Szene in den achtziger Jahren wirft.

Immobilienmakler am Tag und netter Familienvater am Abend, lebt Bex Bissell in erster Linie für das Wochenende, wenn er als Oberhaupt der ICC mit seinen Schläger-Kumpels versucht, anderen Hooligan-Gruppierungen eins aufs Maul zu geben. Angesichts der nahenden Fußball-EM in Deutschland 1988 hat er die Idee eines gemeinsamen Auftritts der englischen Hooligans gegen die Weichlinge auf dem Kontinent. Dass er sich dabei selbst als Anführer wähnt, findet jedoch keine Zustimmung bei den Anführern von zwei anderen großen englischen Hooligan-Gruppierungen.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Firm: Sehenswerter Fernsehfilm, in dem der unbequeme englische Regisseur Alan Clarke einen Blick auf die Hooligan-Szene in den achtziger Jahren wirft.

    Für die Fernsehreihe „Screen Two“ entstandener Blick auf die englische Hooligan-Szene, der wie bei Filmen von Alan Clarke („Made in Britain“) üblich in seinem Heimatland erst einmal für Entrüstung sorgte. Wie immer beschönigt Clarke nichts, wenn er klarstellt, dass die Szene in den achtziger Jahren Züge des organisierten Verbrechens angenommen hat und ihre Hauptvertreter nicht mehr zur Unterschicht sondern zur Mittelschicht gehören. Gary Oldman („Bram Stoker’s Dracula“) bietet als Hooligan-Oberhaupt eine der besten Leistungen seiner Karriere. 2009 entstand das gleichnamige Remake von Nick Love.

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