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Sylvester Stallone schoss sich fast ins Bein: Action-Star enthüllt Beinahe-Unfall bei „Expendables“

Sylvester Stallone schoss sich fast ins Bein: Action-Star enthüllt Beinahe-Unfall bei „Expendables“
© Imago/Mary Evans

Sylvester Stallone ist einer der größten Actionstars überhaupt. Nun erzählte er von einem Beinahe-Unfall am „Expendables“-Set, der schlimm hätte enden können.

Das Actiongenre zählt zu den beliebtesten unter Filmfans. Wer liebt es nicht, spektakuläre Explosionen, rasante Verfolgungsjagden, wilde Feuergefechte und coole Held*innen zu sehen, die selbst angesichts einer Übermacht an Feind*innen stets einen lockeren Spruch auf den Lippen haben? „Yippieh Yah Yei, Schweinebacke!“, „Hasta la vista, Baby!“ und „Du bist die Krankheit – und ich die Medizin“ dürften Actionfans mit Sicherheit kennen und direkt dem jeweiligen Film zuordnen können.

Letzterer ist aus dem Actionklassiker „Die City Cobra“ mit Sylvester Stallone, auf den 41 von Stallones 892 Leinwand-Kills entfallen. Im Laufe seiner Karriere hat der 76-Jährige gerade bei den Dreharbeiten zu Actionfilmen etliche Verletzungen davongetragen, die teils operiert werden mussten. So verletzte er sich 2010 bei den Dreharbeiten zu „The Expendables“ bei einer Kampfszene mit Steve Austin so schwer am Genick, dass er seither eine Metallplatte im Kopf tragen muss. Im Gespräch mit The Hollywood Reporter verriet der Altstar, dass fast eine weitere am „Expendables“-Set hinzugekommen wäre:

„Ich hatte schon einige knappe Dinger. Ich habe das noch nie zuvor erwähnt, aber bei ‚The Expendables‘ ging buchstäblich eine Pistole in meinem Holster los – Bumm, direkt mein Bein entlang. Ich habe Waffen benutzt, die auf kurze Distanz unglaublich gefährlich sind. Ich bin überrascht, dass ich noch keinen Finger oder so verloren habe.“

Bei Stallone ging die Sache glimpflich aus. Anders dagegen am Set des Westerns „Rust“ mit Alex Baldwin in der Hauptrolle. Dort wurde die Kamerafrau Halyna Hutchins bei Proben mit einer Requisitenwaffe tödlich getroffen, während Regisseur Joel Souza schwer verletzt wurde. Die Waffe war trotz der Anwesenheit einer Waffenmeisterin mindestens zum Teil mit scharfer Munition statt Platzpatronen geladen.

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Der tragische wie schreckliche Unfall entfachte erneut eine hitzige Diskussion um Waffensicherheit am Set. Viele Filmemacher*innen wie Dwayne Johnson verzichten mittlerweile bewusst auf echte Waffen und Platzpatronen bei Dreharbeiten. Stallone, ein Verfechter praktischer Effekte, stimmt dem zu. Das sei bei den heutigen Möglichkeiten einfach nicht mehr notwendig. Auch Stallones‘ „Expendables“-Kollege Jason Statham hatte eine gefährliche Situation am Set – und ist damit nicht der einzige, wie unser Video zeigt.

Sylvester Stallone weiß um die Gefahr selbst durch Platzpatronen

Der Altstar hat guten Grund für seine Haltung. Er hat jede Menge Erfahrung mit Waffen am Set und weiß um die Gefahr, auch wenn lediglich Platzpatronen verwendet werden. So erinnerte er sich an die Dreharbeiten zu „John Rambo“:

„Keiner hat mehr Platzpatronen verschossen als ich. Bei ‚Rambo 4‘ wollte ich zeigen, was ein .50-Kaliber bei einem Menschen anrichten kann. Wir nahmen eine Puppe und füllten sie mit 90 Kilogramm Rindfleisch. Ich dachte: ‚Wenn ich schieße, wirft es die Puppe um.‘ Es waren keine Kugeln in der Waffe, es war lediglich die Kraft der Kompression in der Patronenhülse. Aber sie verwandelte die Puppe in Nebel, sie flog in die Luft. Dann richtete ich das .50-Kaliber auf eine Reihe an Bambusbäumen; und es hat sie buchstäblich in zwei Hälften geteilt. Und das ohne Kugeln!“

Kein Wunder also, dass bei Dreharbeiten selbst mit Platzpatronen niemals mit einer Waffe direkt auf einen Menschen gezielt werden darf. Stallones nächster „Expendables“-Auftritt kommt am 22. September 2023 in die US-Kinos. Der vierte Film der Reihe bedeutet allerdings auch Stallones Abschied von der Rolle des Söldners Barney Ross.

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