The Deep End - Trügerische Stille

Kinostart: 21.02.2002

The Deep End: Stilisierter Suspense-Thriller mit ausgefeilter Figurenzeichnung nach einer Noir-Krimi-Vorlage.

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Filmhandlung und Hintergrund

Stilisierter Suspense-Thriller mit ausgefeilter Figurenzeichnung nach einer Noir-Krimi-Vorlage.

Margaret Hall lebt mit ihren drei Kindern und dem kranken Schwiegervater am idyllischen Lake Tahore. Als sie die Homosexualität ihres Sohnes Beau entdeckt, stellt sie dessen Geliebten zur Rede. Am nächsten Morgen findet sie seine Leiche am Bootssteg. Im Glauben, Beau habe ihn ermordet, versenkt sie den Toten im See. Doch da taucht ein Fremder auf und verlangt 50.000 Dollar Schweigegeld.

Die resolute Margaret Hall lebt mit ihren drei Kindern und dem pflegebedürftigen Schwiegervater am pittoresken Lake Tahoe, während ihr Mann zur See fährt. Als sie jedoch im Bootshaus über die Leiche des Liebhabers ihres Sohnes Beau stolpert, zerbricht die Idylle. Die energische Frau fackelt nicht lange und lässt den ungeliebten Toten kurzerhand im See verschwinden. Da steht ein paar Tage später ein mysteriöser Fremder vor der Tür, der mehr zu wissen scheint, als Margaret lieb sein kann. Vor allem aber will er Geld, Schweigegeld…

Als die resolute Margaret im Bootshaus über die Leiche des Liebhabers ihres Sohnes stolpert, fackelt sie nicht lange und lässt sie kurzerhand im See verschwinden. Ein paar Tage später ein mysteriöser Fremder vor der Tür… Mit der Hilfe der Hauptdarsteller Tilda Swinton und Goran Visnjic erzielen Scott McGehee und David Siegel ein Höchstmaß an Spannung in diesem lupenreinen Suspense-Thriller.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Deep End - Trügerische Stille: Stilisierter Suspense-Thriller mit ausgefeilter Figurenzeichnung nach einer Noir-Krimi-Vorlage.

    Wie macht man aus einer klassischen film noir-Vorlage aus den Vierzigern einen modernen High-Suspense-Thriller? David Siegel und Scott McGehee vollbrachten dieses kleine Wunderwerk. In ihrem zweiten gemeinsamen Spielfilm orientieren sie sich an Elisabeth Sanxay Holdings Roman „The Blank Wall“, den Max Ophüls 1949 als „The Reckless Moment“ verfilmte, und erzählen die alte Geschichte neu. Spannung bis zur letzten Minute garantiert.

    Raymond Chandler bezeichnete Elisabeth Sanxay Holding als „die beste Suspense-Schreiberin“ und lobte die „innere Ruhe“ ihrer Stories, in denen Frauencharaktere im Mittelpunkt stehen, die aus ihren Träumen gerissen werden und in Alpträume geraten. Eine dieser zarten und doch so kraftvollen Geschöpfe ist Margaret Hall. Die Hausfrau lebt mit ihren drei Kindern und dem kranken Schwiegervater am idyllischen Lake Tahore, der Mann gondelt als Marine-Offizier auf den Weltmeeren. Als sie die Homosexualität ihres Sohnes Beau entdeckt, stellt sie dessen Geliebten zur Rede und bietet ihm sogar eine Art „Abfindung“, wenn er ihn in Ruhe lässt. Am nächsten Morgen findet sie seine Leiche am Bootssteg. Im Glauben, Beau habe den Lover ermordet, handelt die entsetzte Mutter schnell. Sie zerrt den Toten in das Boot und versenkt ihn im See, fährt seinen Chevrolet Corvette auf einen abgelegenen Parkplatz und hofft so, alle Spuren beseitigt zu haben. Als wenn nichts gewesen wäre, bringt sie die Kinder zur Schule, macht die üblichen Besorgungen und plaudert mit den Nachbarn. Nur nicht auffallen, ist ihr einziger Gedanke. Doch da taucht plötzlich ein Fremder auf und verlangt 50.000 Dollar Schweigegeld, untermauert seine Forderung mit einem kompromittierenden Video von Beau und seinem Freund. Auftakt zu einem fesselnden Katz- und Maus-Spiel, bei dem die verzweifelte Frau alles tut, um die Intaktheit ihrer Familie zu bewahren und dabei immer tiefer in den Sumpf aus Kriminalität und Korruption rutscht. McGehee und Siegel inszenieren den Einbruch des Grauens in das wie ein Uhrwerk ablaufende Leben perfekt. Da entpuppt sich die bequeme Behaglichkeit, hinter der Margaret lange ihre unerfüllten Sehnsüchte verbarg, als Bedrohung, zeigen sich sukzessive Risse in der bürgerlichen Fassade trauten Familienglücks. „The Deep End“ ist kein Max Ophüls-Remake, sondern ein stilisierter Thriller („Best Cinematography Award“ für Kameramann Giles Nuttgens in Sundance) mit einer ganz anders konstruierten emotionalen Geschichte über Liebe, Familie und Aufopferung, ein vielschichtiges Drama um die Frage, wie weit eine Mutter aus Liebe zu ihrem Kind geht. Die gebürtige Schottin Tilda Swinton (verzichtet auf ihr Markenzeichen die langen roten Haare) spielt diese vordergründig taffe Frau vor den Scherben ihres Lebens in aller Ausweglosigkeit oscarreif, findet ihren optimalen Gegenpart in dem gebürtigen Kroaten Goran Visnjic (der Dr. Luka Kovac aus ER - Emergency Room), einem geheimnisvollen Erpresser mit Herz, der entgegen allen Regeln Liebe für sein Opfer empfindet. Da treffen in dieser melancholischen Romanze trotz aller Gegensätze zwei verwundete Seelen aufeinander ohne Chance auf ein Miteinander. „The Deep End“ benötigt keine High-Tech-Schockeffekte, um ein Gefühl inneren Horrors zu erzeugen. Und der alte Kniff, dass der Zuschauer mehr weiß als die Heldin, die offenen Auges ins Unglück läuft, sorgt für zusätzliche Sympathie und emotionale Spannung. Hitchcock, der 1959 den Roman „The Blank Wall“ in seine Anthologie „My Favorites in Suspense“ aufnahm, lässt grüßen. mk.

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