Mit der „Dark Knight“-Trilogie landete der Regisseur Christopher Nolan den bisher größten Superhelden-Kino-Erfolg für die Comic-Schmiede DC in diesem Jahrtausend. Ein Grund dafür ist die Realitätsnähe der Welt von Batman, die Nolan und sein Team eigens für die Filme erschufen. Einen großen Beitrag zu dieser Realität leisten auch die wahnsinnig teuren IMAX-Kameras, die während der Drehs der Reihe häufig zum Einsatz kamen. Sie ermöglichten gestochen scharfe Bilder, die das Sichtfeld der Zuschauer beinahe komplett einnehmen können und so die Kinoerfahrung noch lebendiger machen. Jetzt will Nolan das den Kinofans auch auf den heimischen Sofas ermöglichen.

Wie DenOfGeeks berichtet, hat der „Dark Knight“-Regisseur Christopher Nolan auf seiner Promotion-Tour zu seinem neusten Meisterwerk „Dunkirk in einem Interview bekannt gegeben, dass er an einer UHD- beziehungsweise 4K-Restaurierung seiner bisherigen Filme arbeitet. Zu diesen Filmen zählen vor allem auch die drei Batman-Filme der „Dark Knight“-Reihe.

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Nolan sagte weiter, dass diese Restaurierungen für ihn sehr wichtig sind, da sie den Fans zu Hause eine Erfahrung der Filme ermöglicht, die viel näher an dem liege, was ursprünglich produziert wurde. So haben Standardkinofilme, die im 35mm-Format aufgezeichnet wurden, mindestens eine Auflösung von 6K und IMAX-Filme sogar bis zu 18K.

Ein unvergleichliches Erlebnis für zu Hause

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Heutige digitale TV-Displays oder Heimkino-Projektoren (Beamer) haben eine maximale Auflösung von 2K beziehungsweise 4K. Kinofilme werden also mit einem Vielfachen dieser Auflösungen aufgezeichnet und dann für den Heimkinomarkt heruntergerechnet beziehungsweise „verkleinert“, den Fans gehen so zu Hause also einige visuelle Details verloren. So argumentiert zumindest die Filmindustrie.

4K-Fernseher und -Beamer sind noch eine Seltenheit in den weltweiten Wohnzimmer,n aber mit immer größeren Diagonalen zu immer kleineren Preisen werden 4K-Neuveröffentlichungen für Konsumenten in Zukunft eventuell immer interessanter.

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