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Darum ist The Dark Knight das eigentliche Problem von Warner & DC!

Author: Marek BangMarek Bang |

The Dark Knight Poster
© Warner

Am 18. August 2016 startet mit dem „Suicide Squad“ der neuste Streich aus dem Hause Warner/DC bei uns und die Fans sind genauso gespalten wie schon bei der Veröffentlichung von „Batman v Superman: Dawn of Justice“ vor einigen Monaten. Zwar stimmen aktuell die Zahlen am Box Office, dennoch hagelt es schlechte Kritiken am laufenden Band, was sicherlich keinem der Verantwortlichen hinter den Kulissen gefallen dürfte. Doch ist die Allianz aus Marvel und Disney am anderen Ufer der Comicverfilmungen wirklich so haushoch überlegen oder stimmt eventuell etwas nicht in Sachen Erwartungshaltung? Höchste Zeit, um sich eine Meinung zu bilden!

Der Konflikt zwischen Fans der DC-Kinofilme und ihren Kritikern ist lange kein schwelender mehr, mittlerweile wird mit harten Bandagen gekämpft und auch von einer Petition auf change.org mit dem Ziel, die Kollegen der Rotten Tomatoes zum Stillstand zu zwingen, wird nicht halt gemacht. Doch sind die aktuellen Filme wirklich so schlecht?

Sind  der „Suicide Squad“ und sein Vorgänger „Batman v Superman: Dawn of Justice“ tatsächlich keine Konkurrenz für Disney und Marvel? Die Kritiken zu „Suicide Squad“ tendieren jedenfalls überwiegend in diese Richtung, dabei liegt eines der zentralen Probleme ganz woanders.

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Die Herren Zack Snyder und  David Ayer haben zwei massive Probleme, von denen eines bislang seltsamer Weise ein ziemliches Schattendasein führt. Oft wird darüber berichtet, dass mit heißer Nadel grobmaschig daran gezimmert wird, möglichst schnell ein Universum hauseigener Superhelden zu etablieren, um die Marvelsche Konkurrenz einzuholen. Schließlich gilt es, den Weg zur „Justice League“ zu pflastern und möglichst viele Charaktere zu etablieren.

Genau an dieser Tempoverschärfung leiden „Batman v Superman: Dawn of Justice“ sowie der „Suicide Squad“ auch, doch es ist noch eine zweite Bürde zu spüren, die wie ein ominöser Schatten auf den Schultern der aktuell feststehenden DC-Filme lastet.

Mit dem genialen Heath Ledger schuf Meisterregisseur Christopher Nolan eine Trilogie, die - besonders wegen des überragenden zweiten Teils - bei vielen Zuschauern eine Erwartungshaltung entfacht hat, die unter den aktuellen Umständen nicht zu befrieden ist. „The Dark Knight“ setzte die Messlatte so hoch, dass selbst für diesen Job prädestinierte Regie-Nachfolger wie David Ayer nur unter ihr durchkriechen können und Jared Leto sich leider gezwungen sieht, den Joker möglichst extrovertiert darstellen zu müssen.

Vielleicht wäre es sowohl als Zuschauer als auch hinter den Kulissen besser, sich von der Vorstellung zu verabschieden, dass in den nächsten Jahren unbedingt mit Christopher Nolans Trilogie gleich gezogen werden muss. Sind wir doch froh, dass wir nicht wieder zu Zeiten von „Batman & Robin“ zurückgekehrt sind und geben wir den Beteiligten etwas Ruhe, um dem scheinbar zu sehr drückenden Schatten zu entfliehen.

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