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Da wird Marvel wohl nie rankommen: Der beste Superhelden-Film überhaupt am Freitag im TV

Da wird Marvel wohl nie rankommen: Der beste Superhelden-Film überhaupt am Freitag im TV
© IMAGO / Ronald Grant

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden, doch wenn es um den besten Superheld*innenfilm aller Zeiten geht, herrscht bei etlichen Filmfans durchaus ein Konsens.

Wir leben im Zeitalter der Superheld*innenfilme und diese werden vor allem von Marvel dominiert. Das Marvel Cinematic Universe (MCU) ist gar die erfolgreichste Filmreihe aller Zeiten, was bei mittlerweile 30 Titeln aber auch gar nicht mal so schwer ist. Die Qualität der einzelnen Filme schwankt teils enorm, Fans debattieren regelmäßig, welches denn nun der beste Marvel-Film sei. Ein exemplarischer Blick zu IMDb zeigt aber eindrucksvoll auf, dass selbst die Highlights es nicht mit dem für viele besten Superheld*innen-Film aufnehmen können: „The Dark Knight

Der kommt da immerhin auf eine famose Bewertung von 9,0, was ihn laut IMDb gar zum drittbesten Film aller Zeiten macht. Also insgesamt, von allen Filmen, versteht sich. Bei diesem oftmals belächelten Genre eine wahre Meisterleistung, die ihr Free-TV bestaunen könnt: Am Freitag, den 25. November 2022 läuft „The Dark Knight“ um 20:15 Uhr auf ProSieben. Leider aufgrund der Zeit nur in einer geschnittenen FSK-12-Fassung, eigentlich ist der Film ja ab 16 Jahren freigegeben. Somit entgehen euch laut Schnittberichte 3:26 Minuten, die ihr aber in der Wiederholung ab 01:35 Uhr in der Nacht von Freitag auf Samstag nachholen könnt. Wollt ihr euch die Nacht nicht um die Ohren schlagen, streamt „The Dark Knight“ doch einfach in seiner Vollständigkeit bei Amazon Prime Video, alternativ gibt es den Film auch bei Netflix und WOW – mit dem Kombi-Paket von Sky Q erhaltet ihr die beiden letztgenannten Streamingdienste und viele mehr gebündelt an einem Ort.

Realismus statt comichafter Spaß als Maxime

Während sich Christopher Nolan inzwischen als Regisseur etabliert hat, der praktische Handhabung dem Umgang mit CGI-Effekten stets vorzieht, musste er zum Anfang seiner Karriere, dem fehlenden Budget geschuldet, auf solche Kniffe verzichten. Nachdem sich jedoch „Batman Begins“ 2005 als Achtungserfolg an den Kinokassen bewiesen hat, konnte er mit „The Dark Knight“ in vielen Belangen seine eigentliche Vision umsetzen.

Statt beispielsweise Gotham im Studio zu erwecken, wurde in Großstädten wie Chicago gedreht. Die vielen Action-Sequenzen wurden dank Storyboards und Designs monatelang vorbereitet, um die Maschinerie und den Fuhrpark dann real ans Set zu holen. Wenn Batman gegen Ende eine Verfolgungsjagd mit dem Joker hat und ein Lastwagen der Länge nach vornüber kippt, ist dies am Set wirklich so passiert.

Auch in den Punkten Kostüm und Make-Up setzte die Crew auf Realismus. War das Batman-Kostüm in „Batman Begins“ noch sehr klumpig, durchlief der ikonische Anzug einige Neuerungen für „The Dark Knight“. Der Anzug sollte laut Bruce Wayne luftiger und wendiger werden. Das Ergebnis war ein moderner Look, der zeigt, wie der Rächer der Nacht agil seine Gegner außer Schach setzen kann, ohne dabei seinen Schutz zu verlieren.

Heath Ledger als Joker: Eine Rolle für die Ewigkeit

Die Geschichte des Films steht und fällt jedoch mit dem wohl ikonischsten aller Batman-Bösewichte – dem Joker. Mit Heath Ledger fand Nolan den passenden Darsteller, der sich, ohne sich auf früheren Lorbeeren anderer Joker-Darsteller wie Jack Nicholson auszuruhen, mutig an die Rolle wagte, um ihr seine eigene Note zu geben. Am Ende wurde der Darsteller posthum nach seinem frühzeitigen Tod mit dem Oscar geehrt.

Spannende Fakten rund um den Joker erfahrt ihr im Video:

Während Nolan sich in der Charakterzeichnung des Jokers an die frühesten Batman-Comics aus den 1940ern orientierte, war etwa für die Make-Up-Abteilung das Studium von Narben von besonderer Tragweite. Damit wollte man erzielen, dass die Narben im Gesicht wie ein groteskes Grinsen wirken und zugleich als mögliche Herkunft für seinen Wahnsinn gelten.

Sieht man jedoch einmal den Film „The Dark Knight“, fällt das manipulative Spiel des Jokers mit seinen jeweiligen Gegenüber sofort auf. Als Meister des Chaos weiß er genau, mit welchen Worten und Taten er seine Feinde und vermeintlichen Verbündeten triggern kann, kann sich trotz entstellender Narben mühelos in der Menge verstecken und seinen teuflischen Plan in die Tat umsetzen. Mit dem Meisterwerk „The Dark Knight“ mit stattlicher Länge von 152 Minuten Laufzeit gelang es Christopher Nolan, einen packenden wie realistischen Action-Thriller auf die Leinwand zu zaubern, der noch 14 Jahre später das Publikum von Minute eins bis zum Abspann in seinen Bann zieht. Die Comicverfilmung fällt bewusst aus dem Rahmen früherer Verfilmungen, erdete das Genre wie kein zweiter Film und sorgte für ein Erlebnis, das man gerne wieder und wieder sieht.

Batman-Quiz: Wie gut kennst du den Dark Knight?

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