The Dancer

   Kinostart: 26.10.2000
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Filmhandlung und Hintergrund

Aufregender Tanzfilm mit hippem Soundtrack und in hipper Optik. Von Luc Besson produziert.

Die junge India verdient ihr Geld als Tänzerin in New York, aber der Traum von einer Broadway-Karriere scheitert immer wieder wegen ihrer angeborenen Stummheit. Bei einer Show ist der Nachwuchswissenschaftler Isaac unter den Zuschauern. Als er von Indias Handicap erfährt, wird ihm klar, wie er seine neuesten Forschungsergebnisse sinnvoll einsetzen kann.

India ist jung, schön, eine begnadete Tänzerin - und stumm. Ein Handicap, durch das jedes Vortanzen in Frustration endet. Unerreichbar scheint ihr großer Traum von der Broadway-Karriere. So muss sie sich stattdessen mit Hilfe ihres Bruders und Managers Jasper durch kleine Auftritte in New Yorker Clubs über Wasser halten. Bis der engagierte Wissenschaftler Isaac sie eines Tages auf der Bühne sieht. Hingerissen von Indias Tanz will er nur noch das Eine: Ihr mit allen Mitteln helfen. India aber könnte keine weitere Enttäuschung verkraften…

Sie ist eine begnadete Tänzerin und träumt von einer Broadway-Karriere. Doch India ist stumm und jedes Vortanzen deswegen eine Tortur. Eines Tages sieht der Wissenschaftler Isaac sie tanzen und will ihr helfen … Schöne Tanzszenen und Bildkompositionen sowie ein exzellenter Soundtrack werden nicht nur Fans des Genres begeistern.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Dancer: Aufregender Tanzfilm mit hippem Soundtrack und in hipper Optik. Von Luc Besson produziert.

    In der Tradition von Tanz-Filmen wie „A Chorus Line“ oder „Flashdance“ präsentiert Frederic Garson den Kampf einer begnadeten Tänzerin um Anerkennung. Nur: Im Gegensatz zu ihren Vorgängerinnen auf dem Parkett der Eitelkeiten ist die schwarze India mit den blonden Rastazöpfchen stumm. Ein Handicap auf dem Weg nach ganz oben.

    Seit Jahren arbeiten sie zusammen: die Tänzerin und Choreographin Mia Frye, der Newcomer Fred Garson - bisher Regie-Assistent bei diversen Besson-Filmen wie „Johanna von Orleans“ - und Produzent Luc Besson, der gerne auf unbekannte Talente setzt. Eigentlich sollte Garson nur erste Aufnahmen von Schauspiel-Novizin Frye machen, die kamen so gut an, dass der Werbe- und Videoclip-Filmer letztendlich den Zuschlag zur ersten Regie-Arbeit bekam. Im Nachhinein betrachtet keine schlechte Entscheidung, denn „The Dancer“ beweist ausgeprägtes Stil- und Bildgefühl, geht in der Story über das simple „you can get it if you really want“ hinaus. Auch wenn die Geschichte nicht neu ist: Junges Mädel tanzt sich im Disco-Fieber die Seele aus dem Leib und träumt von einer Broadway-Karriere. Das ist aber nur die Basis für einen diffizileren Plot. India lebt mit ihrem Bruder und Manager in einem heruntergekommenen Loft in New York, kleine Auftritte in den großen Club von Big Apple bringen das notwendige Kleingeld in die Kasse. Die Bretter, die die Welt bedeuten, scheinen zum Greifen nah. Bei einer Audition zählt sie zwar zu den Besten, aber als ihre Sprech-Unfähigkeit herauskommt, fliegt sie aus dem Rennen. Nach diesem k.o-Schlag ist sie am Boden zerstört, was bleibt sind Wut und Enttäuschung. Da entdeckt der junge Naturwissenschaftler Isaac das farbige Tanztalent und überredet sie, trotz aller Skepsis an einem einmaligen Experiment teilzunehmen. Ein Computer setzt ihre Gefühle und Bewegungen in Töne um, endlich findet sie ihre eigene Sprache auf eine akustisch ganz neue Weise. Und wenn sie dann Samstagnacht die In-Disco in einen Hexenkessel verwandelt, glaubt man kurzfristig wieder an die Idee vom „american dream“. Rätsel gibt allerdings das etwas unvermittelte Ende auf. Aber allein die atemberaubenden Tanzszenen sind sehenswert bei diesem psychedelischen Trip ohne Drogen. Der exzellente Soundtrack, eigens für den Film komponierte Musik und Songs von The Prodigy, James Brown, Fat Boy Slim, Neneh Cherry oder Propeller Head, spricht die Kids an, der Cinderella-Appeal sollte bei Mädchen auf Resonanz stoßen. Let’s dance. mk.

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