Filmhandlung und Hintergrund

Horrorfilm, der frei nach "Das Omen" Satan im Körper eines kleinen Jungen nach der Weltherrschaft greifen lässt.

Obwohl ihr Sohn unter unheimlichen Umständen in ihrer Hochzeitsnacht gezeugt wurde und sich später durch verstörende Fähigkeiten verdächtigt macht, glaubt eine junge Amerikanerin unerschütterlich an ihre mütterliche Macht. Zu spät erkennt sie, dass der Teufel sich mit der Unschuld eines Kindes tarnt und eine Inselgemeinde seine Herrschaft herbeisehnt.

Eigentlich könnte Hausfrau Kristie ein ungetrübtes Leben führen, hat sie doch einen wohlhabenden Mann gefreit, einen reizenden Sohn erzogen und bewohnt eine Villa auf einer wildromantischen Kanalinsel. Zuletzt jedoch häufen sich Vorkommnisse, die Kristie an dem Idyll zweifeln lassen. Ihr Mann geht fremd, die beste Freundin haucht auf ebenso mysteriöse wie blutige Weise ihr Leben aus, und insbesondere Sohnemann benimmt sich zuletzt auf beunruhigende Weise daneben. Als Kristie nachforscht, kommt sie einer okkulten Verschwörung auf die Spur.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Calling: Horrorfilm, der frei nach "Das Omen" Satan im Körper eines kleinen Jungen nach der Weltherrschaft greifen lässt.

    Satan lässt nicht locker und serviert der christlichen Welt kurz vor Weihnachten eine schöne Bescherung. Wie schon im Genreklassiker „Das Omen“ wird er in einem Jungen wiedergeboren und nun auf der Isle of Man von einer Sekte mit Sehnsucht erwartet. Etwas reservierter dürften horrormäßig vorgebildete Zuschauer seiner Wiederkehr entgegensehen, die sich, vom Ende abgesehen, überschaubar originell darstellt. In der Flut vergleichbarer Teufeleien könnte damit dem handwerklich recht ordentlichen Inselthriller eine gefährliche Brandung drohen.

    Mit einem Bibelzitat und einer unheimlichen nächtlichen Strandversammlung schwarz gewandeter Satanisten beginnt das Regiedebüt des Münchner HFF-Absolventen Richard Caesar. Laut dem Drehbuch eines US-Autorenduos, dessen Schauplatz auf die isolierte Isle of Man verlegt wurde, fällt die junge Protagonistin Kristie (Laura Harris aus „The Faculty“) angeschossen ins Meer, um nach wundersamer Rettung im Rückblick ihr Unheil zu beichten. Dass ihr Mann sie noch in der Hochzeitsnacht inmitten düsterer Klippenromantik Open Air schwängerte, beunruhigt sie nur am Rande - wie auch die Kälte ihres Sohnes (Alex Roe-Brown), in dessen Umgebung schaukelnde Mädchen Kurs auf Metallspieße zu nehmen drohen. Selbst als der Satansbraten fließend rückwärts spricht, schon in der Rockmusik ein Teufelskriterium, schürt das kaum Zweifel. Erst als Freundin Elizabeth (Alice Krige) sich zu sehr um die beiden Männer der Kernfamilie kümmert, wächst mit Eifersucht erstmals auch Misstrauen. Während sich schwarze über weiße Wolken schieben, und Christopher Frankes Soundtrack tonal zu erschrecken versucht, spielt sich ein nicht nur für eine Minderheit wohl vorhersehbares Szenario ab, dass die warnende Mutter als Verrückte in der Gemeinde isoliert. Wie in anderen Genrebeiträgen bleibt auch in diesem rätselhaft, warum der Teufel sein Comeback nicht unproblematischer aus der Mitte seiner weiblichen Bewunderer möglich macht. Fragwürdig ist auch eine Polizei, die blutende, in Plastiksäcken aus Dachluken baumelnde Leichen mit einem selbstsicheren „Wir gehen davon aus, dass der Mörder im Affekt gehandelt hat“ kommentiert. So mühen sich die Darsteller und das Team hinter der Kamera redlich, werden aber von einer Geschichte im Stich gelassen, die sehr Versatzstücke, aber zu wenig den größere Ansprüche stellenden Thrillerfan bedient. kob.

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