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The Call

   Kinostart: 03.11.2005
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Filmhandlung und Hintergrund

Horrorschocker von Japans Kultregisseur Takashi Miike um eine Art "Ring"- und "Scream"-ähnliches Szenario in einer Clique Jugendlicher.

Eine fatale Anrufserie terrorisiert Tokios Teenager. Wenige Tage, nachdem man einen Anruf auf dem Handy von der eigenen Nummer und mit der eigenen Stimme erhält, schlägt der Sensenmann zu. Yumi (Kou Shibasaki), deren beste Freundin eben erst zu Tode kam, will nicht tatenlos auf das Ende warten und macht sich mit dem geheimnisvollen Hiroshi (Shinichi Tsutsumi) auf, das Mysterium in Eigenregie zu lüften.

Tödliche Anrufe nach dem Schneeball-Prinzip sind nicht unbedingt eine Neuigkeit im japanischen Kino. Doch weil diesmal Takashi Miike („Audition„, „Gozu„) persönlich im Regiestuhl hockt, darf sich der Horrorfan trotzdem auf einiges gefasst machen.

„Scream“ verschärft: Eine Reihe von Jugendlichen bekommt nicht nur mysteriöse Anrufe, bei denen ein irrer Killer ihren Tod ankündigt, sondern sie erhalten VoiceMails, in denen sie sich selbst sterben hören - und den Zeitpunkt ihres Ablebens erfahren. Yumi will als eine der letzten Überlebenden ihrer Clique das Geheimnis der Nachrichten lüften.

Als Yumi einen Anruf aus der vermeintlichen Zukunft mit einer mysteriösen Botschaft erhält, glaubt sie zuerst an einen Scherz. Doch zwei Tage später vergeht ihr das Lachen, als sie - diesmal quasi live - denselben Anruf noch einmal bekommt und die Anruferin, ihre Freundin Rina, daraufhin stirbt. Bald segnet auch Yumis Freund Kenji nach solch einem Anruf in ihrem Beisein das Zeitliche. Trotz ausgeschalteter Handys und gekündigter Mobilfunkverträge zeigt auch das Handy von Yumis Mitbewohnerin wenig später eine Bildmitteilung an. Was tun?

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Alle Bilder und Videos zu The Call

Darsteller und Crew

  • Takashi Miike
    Takashi Miike
    Infos zum Star
  • Kou Shibasaki
  • Shin'ichi Tsutsumi
  • Kazue Fukiishi
  • Renji Ishibashi
  • Goro Kishitani
  • Minako Daira
  • Yasushi Akimoto
  • Naoki Sato
  • Yoichi Arishege
  • Fumio Inoue
  • Hideo Yamamoto
  • Yasushi Shimamura
  • Koji Endo

Videos und Bilder

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Call: Horrorschocker von Japans Kultregisseur Takashi Miike um eine Art "Ring"- und "Scream"-ähnliches Szenario in einer Clique Jugendlicher.

    Japans kompromissloser Kultregisseur Takashi Miike nimmt wieder den Horror in Angriff, nicht mit expliziten Ekelszenen, sondern einem effektiven und für seine Verhältnisse ausgesprochen konventionellen Gruselszenario, das irgendwo zwischen „Ring“ und „Scream“ anzusiedeln ist.

    Takashi Miike wird in seiner Karriere vermutlich jede Art von Film machen, die sich mehr oder weniger kommerziell auswerten lässt - in seiner Filmographie finden sich bereits Gore, Yakuza, Comic, Fantasy, Musical, Avantgarde, Thriller, Drama, Porno, Metaphysisches, Satire. „Call“ ist einer der fünf Filme, die „the unstoppable Miike“ 2003 gedreht hat, eine Auftragsarbeit und letztlich typischer Teenhorrorfilm, wie man ihn mittlerweile vielleicht ein bisschen zu häufig gesehen hat, sei es mit der „Ringu“-Reihe in der japanischen oder Hollywoodversion oder auch „Dark Water“.

    In diesem Fall erhalten Schülerinnen (darunter die „Battle Royal“-Heldin Kou Shibasaki als Yumi) die Ankündigung ihres baldigen Todes via Handy. Genügend Hinweise - die Schülerinnen besuchen u. a. Seminare in Kinderpsychologie - lassen den Verursacher der Todesserie im Zusammenhang mit Kindesmissbrauch vermuten, und bald schon treten nicht begrabene Leichen bei den Nachforschungen des Bruders eines Opfers und der schönen Yumi ans Tageslicht.

    Im Vergleich zu ihren Hollywoodnachahmern haben asiatische Filme in Sachen visuelle und Sound-Schockeffekte immer noch einiges voraus. Miike ist vielleicht in diesem Fall nicht der Originellste, beherrscht sein Handwerk jedoch bestens. Er verwendet auch kuriose digitale Effekte, die nicht zwingend notwendig erscheinen, aber obwohl mittlerweile hundertfach gesehen, kann man hier blassen kleinen Mädchen, sexy, langhaarigen, kreischenden Japanerinnen mit Ponyfrisuren und XL-T-Shirts und unvermeidlichem Handyschmuck sowie willkürlich klingenden Telefonen tatsächlich noch Gruselmomente abgewinnen. Am besten ist der Japaner aber dann doch in den wenigen satirischen Momenten des Films, wenn eines der potentiellen Opfer z. B. von einem Reality-Show-TV-Team abgefangen wird, um live vor der Kamera gerettet zu werden - oder auch nicht. deg.
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