The Brothers

  1. Ø 0
   2001

The Brothers: Geschwätzige Beziehungsdramedy im gehobenen afroamerikanischen Milieu, männliche Antwort auf "Waiting To Exhale".

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Filmhandlung und Hintergrund

The Brothers: Geschwätzige Beziehungsdramedy im gehobenen afroamerikanischen Milieu, männliche Antwort auf "Waiting To Exhale".

Vier erfolgreiche schwarze Freunde treffen sich regelmäßig zum Basketballspielen, wo es unweigerlich zu Gesprächen über das andere Geschlecht kommt. Die Clique setzt sich aus einem Ehemann, einem Playboy, einem frisch Verlobten und einem beziehungsscheuen Arzt zusammen. Ihre verschiedenen Beziehungsprobleme/phobien diskutieren sie gemeinsam aus.

Vier schwarze Freunde aus der Stadt, die es auf der Karriereleiter geschafft haben, versuchen, ihr Liebesleben in den Griff zu bekommen. Anwalt Brian datet eine weiße Kampfsportlerin, doch auch eine resolute Richterin hat es ihm angetan. Jungmanager Terry möchte heiraten, doch Lehrer Brian hat Gegenargumente, steckt doch seine eigene Ehe gerade wegen Streits um die rechte Sexualpraxis in der Krise. Am meisten beutelt das Schicksal aber den Kinderarzt Jackson: Seine neue Flamme und große Liebe entpuppt sich als Vaters Ex-Freundin.

Episodische Neuigkeiten von der Geschlechterkampffront, hier aus der afroamerikanischen Yuppie-Perspektive. Klamauk und Ernst in unsicherer Balance.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • Neben Hollywood-Produkten mit afroamerikanischen Stars, die auf das Mainstream-Publikum zugeschnitten sind (z.B. „Der verrückte Professor“ oder „Big Mama’s Haus“), findet sich eine Nische von kleinen Filmen wie „Love Jones“ oder „Soul Food“, die für das schwarze Publikum maßgeschneidert werden. In diese Kategorie fällt nun auch die emotionsreiche Beziehungsdramedy „The Brothers“, das filmische Äquivalent zu einer aalglatt produzierten R.-Kelly-Platte.

    Der ehemalige Anwalt und Standup-Komiker Gary Hardwick versucht mit seinem dialogreichen Debüt, für das er auch das Drehbuch verfasste, die männliche Antwort auf „Waiting To Exhale – Warten auf Mr. Right“ zu liefern. Seine ähnlich wie „The Best Man“ strukturierte Story über vier beste Freunde – junge, erfolgreich-gebildete Schwarze fernab kriminalitätsverseuchter Hoods oder brennender Ghettos – berichtet von deren Ansichten über das andere Geschlecht und ihre Beziehungs-Lust und -Frust. Außer dem wegen sexuellen Unstimmigkeiten unglücklich verheirateten Derrick (D.L. Hughley aus „The Original Kings Of Comedy“) sind die Herren noch Junggesellen. Als Geschäftsmann Terry (Shemar Moore) seine Verlobung verkündet, sind seine Brothers entsetzt. Doch in Folge verliebt sich auch der chronisch beziehungsscheue Arzt Jackson (Morris Chestnut fiel erstmals in „Boyz N The Hood“ auf), als er die eigenständige Denise (Gabrielle Union, war die rivalisierende Cheerleader-Kapitänin in „Girls United“) kennenlernt. Ihre sich komplizierende Beziehung verfügt über etliche Facetten und bildet das unterhaltsame Kernstück. Lediglich der vierte im Bunde, Komiker Bill Bellamy als frauenverachtender Anwalt Brian, bleibt stur seiner ablehnenden Haltung verhaftet. Eine Szene, in der seine weiße Verabredung sich mit einer seiner ehemaligen Flammen einen ulkigen Frauennahkampf liefert, soll dies unterstreichen. Und mit der angeknacksten Beziehung zwischen Jacksons Eltern wird auch noch ein generationsumspannendes Element eingefügt.

    Die sympathischen Schauspieler – allen voran Chestnut – verleihen dem geschwätzigen Gefühlsdrama durchaus einen gewissen Charme, auch wenn sich bei soviel Beziehungshickhack unweigerlich Längen einschleichen. ara.

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