Der Actionspaß „Rush Hour“ machte Brett Ratner berühmt. Nach dem Mutanten-Spektakel „X-Men: Der letzte Widerstand“ wechselt der Regisseur nun das Genre und dreht ein Drama über das Vierte Reich.

Reif für einen Imagewechsel: Brett Ratner Bild: Kurt Krieger

Vor 28 Jahren löste „The Boys from Brazil“ heftige Diskussionen aus. In der Dystopie von Franklin J. Schaffner hat sich Josef Mengele nach dem Zweiten Weltkrieg in Paraguay versteckt und arbeitet dort an der Wiedergeburt von Adolf Hitler.

Der ehemalige KZ-Arzt, der für seine bestialischen Menschenversuche gefürchtet war, setzt sich in dem Film nach Südamerika ab und klont eine Hautzelle des Führers 94 mal. Die Klone des Diktatos verteilt er auf der ganzen Welt und achtet sorgsam darauf, dass sie den gleichen Lebenslauf haben wie Hitler. Am Tag X soll auf diese Weise dann einer von ihnen das Vierte Reich gründen.

Horror für heute

Wie das Original wird sich auch Brett Ratners Remake eng an die Romanvorlage von Ira Levin halten. Der einzige Unterschied ist, dass die Handlung in die heutige Zeit versetzt wird. Der Regisseur will die Neuverfilmung von „The Boys from Brazil“ nach „Rush Hour 3“ in Angriff nehmen.

Wer Mengele spielen wird, ist noch nicht bekannt. Damals überraschte Gentleman Gregory Peck als skrupelloser Doktor während sich Laurence Olivier in der Rolle des Nazi-Jägers Esra Liebermann an seine Fersen heftete. „The Boys from Brazil“ wurde 1979 für drei Oscars und einen Golden Globe nominiert. Ob Brett Ratner das toppen kann?

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