The Beautician and the Beast

Filmhandlung und Hintergrund

In ihrer populären Sitcom „The Nanny“ spielt Fran Drescher eine resolute New Yorkerin jüdischer Abstammung, deren näselndes Stimmorgan mindestens ebenso aufdringlich ist wie ihre schrille, hautenge Garderobe. Ihre erste Leinwandhauptrolle absolviert sie nun als Kosmetikerin mit den oben angeführten Attributen, die Ex-OO7 Timothy Dalton als osteuropäischen Diktator Boris „Das Biest“ Poschenko eine (Seelen-) tiefenreinigende...

Kosmetikerin Joy Miller, die man fälschlicherweise für eine begnadete Lehrerin hält, wird von einem osteuropäischen Diktator für die Erziehung seiner Kinder engagiert. Im fernen Staat Slovezia soll die unkonventionelle Schönheitspflegerin westliches Gedankengut an die drei Kinder Boris Pochenkos herantragen. Trotz intellektueller Mängel, doch ausgestattet mit viel Herz, kann Joy ihrer Aufgabe voll gerecht werden. Auch Pochenko kann sich dem Charme der Ausnahmepädagogin nicht erwehren und überläßt ihr die Organisation eines wichtigen Gipfeltreffens.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • In ihrer populären Sitcom „The Nanny“ spielt Fran Drescher eine resolute New Yorkerin jüdischer Abstammung, deren näselndes Stimmorgan mindestens ebenso aufdringlich ist wie ihre schrille, hautenge Garderobe. Ihre erste Leinwandhauptrolle absolviert sie nun als Kosmetikerin mit den oben angeführten Attributen, die Ex-OO7 Timothy Dalton als osteuropäischen Diktator Boris „Das Biest“ Poschenko eine (Seelen-) tiefenreinigende Lektion in Sachen Hautpflege und Humanität erteilt.

    Regisseur Ken Kwapis, der zuletzt mit der Hotelkomödie „Dunston - Allein im Hotel“ possierlichen Primatenhumor servierte, inszenierte die romantische Komödie wie einen Märchenfilm, der von seiner Protagonistin in jungen Mädchenjahren erträumt sein könnte. Für sein Drehbuch orientierte sich Todd Graff („Die Herbstzeitlosen“) wohl in erster Linie an dem Musical „Der König und ich“ und natürlich „Die Schöne und das Biest“. Nicht von ungefähr erwartet man also stellenweise, daß die ausgestopften Hirschköpfe an den Wänden schmissige Gesangsnummern zu schmettern beginnen oder das Küchengeschirr tanzend zu trällern anfängt. Doch Einlagen dieser Art unterbleiben, und der Eindruck drängt sich auf, daß der in fast jeder Einstellung präsenten Drescher, der niedliche Aschenputtel-Schuh auf Dauer doch eine Nummer zu groß ist.

    Joy Miller unterrichtet an einer Kosmetikschule und wird vom Gesandten Grushinsky (Ian McNeise) des Diktators Poschenko für eine reguläre Lehrerin gehalten und angeheuert, die drei Kinder Poschenkos in Slovetzien zu unterrichten. Joy versucht ihr Bestes, das Mißverständnis vor dem einschüchternden Stalin-gleichen Staatsoberhaupt geheimzuhalten, findet mit ihrer unvergleichlich warmherzig jiddischen Art Zugang zu seinem Herzen und bringt ihn dazu, seine absolutistische Einstellung zu Gunsten westlich-demokratischer Werte zu reformieren.

    Als malerische Kulisse diente das Prager Sychrov Schloß, das dem märchenhaften Ambiente äußerst zuträglich ist. Zwischen Drescher und Dalton herrscht eine ausreichende Portion Chemie, um erotische Fünkchen fliegen zu lassen. Der Humor bewegt sich mit seinen drolligen Onelinern dabei auf gutem Sitcom-Niveau, doch insgesamt wird dies kaum ausreichend sein, um ein breites Kinopublikum zu begeistern. ara.

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