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„The Batman“: Das verrät uns der Trailer über den DC-Film mit Robert Pattinson

Hy Quan Quach |

© Warner Bros.

Matt Reeves, Regisseur des neuen „Batman“-Films, sprach auf dem DC FanDome über sein Superhelden-Projekt und verriet dabei seine filmischen und literarischen Vorbilder. Die wiederum geben Aufschluss über das Vorhaben des Filmemachers.

Im Vorfeld zum „The Batman“-Panel im Rahmen des DC FanDomes hatten sich Fans einen ersten Blick auf Zoë Kravitz‘ Selina Kyle alias Catwoman erhofft. Doch was sie darüber hinaus bekommen haben, übertraf selbst ihre kühnsten Vorstellungen: den ersten Teaser-Trailer. Und obwohl laut Regisseur Matt Reeves gerade mal 25 Prozent der Dreharbeiten bewältigt sind, wirkt dieser wie aus einem Guss. Das lässt die Vorfreude auf den angepeilten Kinostart am 30. September 2021 steigen.

Was aber bei all dem Jubel und der Freude über diesen ersten sensationellen Einblick leicht übersehen wird, sind die Details, die der 54-Jährige während des Panels preisgab. Zusammen mit dem Teaser-Trailer ergibt sich nun ein wesentlich klareres Bild darüber, was er mit „The Batman“ vorhat. Reeves‘ Vorhaben mit seiner Interpretation des Dunklen Ritters ist es, erstmals die detektivische Seite des Superhelden in einer Art Film Noir auf die Leinwand zu bringen; etwas, dass es so zuvor noch nie gegeben hat. Das ist bereits bekannt. In diesem Zusammenhang sind die drei von ihm genannten filmischen Vorbilder „Brennpunkt Brooklyn“, „Taxi Driver“ sowie „Chinatown“ sehr gute Hinweise auf Reeves‘ Ziele.

Die Selbstjustiz in „Brennpunkt Brooklyn“, die Verlorenheit in einer Gesellschaft, aus der man sich ausgestoßen fühlt wie in „Taxi Driver“ sowie Jake Gittes‘ Stich in ein Wespennest in „Chinatown“: All das ist bereits im Teaser-Trailer zu „The Batman“ deutlich zu erkennen. Es ist laut Reeves auch erst das zweite Jahr von Bruce Wayne als Batman (Robert Pattinson). Er steht noch ganz am Anfang. James Gordon (Jeffrey Wright) vertraut ihm offenbar schon, doch das Gotham City Police Department ist von der Rechtschaffenheit des „Neuen“ wohl noch nicht ganz überzeugt. Und er wiederum nicht von der des GCPD um Commissioner Pete Savage (Alex Ferns).

Neben „The Batman“, und bereits erschienen ersten Schritten in eine neue Zukunft, dürfen sich Fans auf weitere große DC-Blockbuster freuen:

„The Batman“ ist keine Ursprungsgeschichte

Nein, „The Batman“ wird kein Selbstfindungstrip des Dunklen Ritters. In früheren Interviews hatte Reeves bereits betont, dass es nicht sein Anliegen sei, eine weitere Ursprungsgeschichte zu drehen. Vielmehr sei er an einer Momentaufnahme der Anfänge interessiert, in denen der selbsternannte Rächer noch mit seinem Doppelleben hadert: Mach ich einen Unterschied? Wofür tue ich das alles? Bin ich nicht etwa doch Teil des Problems? Oder werde ich zum Problem?

Reeves sprach in diesem Zusammenhang vom Schattenselbst: unbewusste Persönlichkeitsaspekte und Eigenschaften, die man zwar von sich weist, sie aber doch als eine Art Reflektion nach außen in sich trägt. Sprich, je brutaler das Verbrechen Gothams vorgeht, umso heftiger schlägt Bruce Waynes Alter Ego Batman zurück. Wo wird diese Steigerung der Gewaltspirale enden?

Am Ende des Trailers, als Pattinson in der Bat-Höhle seine Maske abnimmt, gibt es einen kurzen Dialog vermutlich mit dem Riddler (Paul Dano) zu hören: „Du bist auch ein Teil davon.“ – „Inwiefern bin ich Teil davon?“ – „Du wirst sehen.“ Wahrscheinlich deutet der Riddler damit an, ein düsteres Geheimnis von Batman zu kennen, was wiederum ein Hinweis darauf sein könnte, dass er über seine wahre Identität Bescheid weiß. Dieser Dialog verdeutlicht aber auch die innere Zerrissenheit des noch unerfahrenen Helden, der an einem Scheideweg zu stehen scheint: Weiterkämpfen oder aufgeben?

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Matt Reeves‘ Hinweis auf „Batman: Ego“ in Bezug auf „The Batman“

Das ähnelt sehr der Graphic Novel „Batman: Ego“ des 2016 verstorbenen Darwyn Cooke, die Reeves im Panel erwähnte. Darin führen Bruce Wayne und sein Alter Ego ein Gespräch, in dem es um Sinn und Zweck ihrer Existenz geht. Batman bezeichnet sich darin als die Personifizierung der Angst und der Wut in Bruce Wayne. Und er stellt in Frage, ob Batmans Auftauchen nicht in Wahrheit der eigentliche Grund für den Aufstieg von Superbösewichten darstellt. Bruce Waynes Wunsch, Gothams Antlitz zu ändern, könnte sich also negativ ausgewirkt haben.

Und: An einem Scheideweg stehen offenbar auch seine Widersacher. Sie alle sind noch nicht da angekommen, wo sie einmal stehen werden. „The Batman“ wird Weichen stellen, soviel steht fest. Nur Bruce Waynes‘ Festhalten an der Maxime, nicht zu töten, unterscheidet ihn von seinen ihm schmerzlich ähnlichen Gegenspielern in der Dunkelheit Gothams. Ein schmaler Grat, dem ihm einige als Schwäche auslegen. Aber wir wissen, dass diese Zweifel an seinem Wirken in seiner Stadt, Gotham City, Bruce Wayne niemals ganz verlassen werden: „Something in the way“, singt Kurt Cobain treffend im Hintergrund des Trailers.

Auch der Joker hat offenbar eine gewisse Relevanz in „The Batman“. Wie gut kennt ihr euch mit dem Clown-Prinz des Verbrechens aus?

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