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The Amazing Spider-Man 3: Das Ende für Peter Parker?

The Amazing Spider-Man 3: Das Ende für Peter Parker?

Mit The Amazing Spider-Man 3 könnte mit dem Tod von Peter Parker das Ende einer Ära eingeläutet werden.
Derzeit läuft - weltweit überaus erfolgreich - The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro in den Kinos. Die Planung für die Zeit nach The Amazing Spider-Man 3 läuft bei Sony indes auf Hochtouren. Sowohl Marc Webb als auch Andrew Garfield hatten bereits angekündigt, nur noch für ein drittes Netzschwinger-Abenteuer zurückkehren zu wollen. Damit würde The Amazing Spider-Man 4 nicht nur einen neuen Regisseur brauchen, sondern auch gleich einen neuen Hauptdarsteller, was einen neuerlichen Reboot nicht ausschließen würde. Nicht gänzlich unwahrscheinlich scheint, dass sich dafür an der Comicline des Ultimate Spider-Man orientiert werden könnte. Dabei handelt es sich um eine stark modernisierte Fassung der originalen Spider-Man-Story, die allerdings in einem alternativen Universum angesiedelt ist.

Diese erschien in den USA ab dem Jahr 2000, und darin stirbt Peter Parker in Ausgabe 160, als er seine Tante May verteidigen will. Sein Erbe tritt der erst 13-jährige Latino-Junge Miles Morales an, der ebenfalls dank eines Spinnenbisses an Superkräfte gelangt. Außer den üblichen Fähigkeiten Spideys verfügt er über die Eigenschaft, gleich einem Chamäleon mit seiner Umwelt zu verschmelzen, was ihn gewissermaßen unsichtbar macht. Und er kann Gegner mittels eines Paralysestrahls kurzfristig lähmen.
Mit Miles Morales tritt erstmalig ein farbiger Spider-Man auf. Überdies einer, der sich mit den Problemen des Erwachsenwerdens noch nicht herumplagen muss. Stattdessen kann er auf der Suche nach Bösewichtern unbekümmert durch die Häuserschluchten Manhattans schwingen. Zudem teilt er nicht die tragische Vorgeschichte Peter Parkers, der aufgrund seines Nichteingreifens den Tod seines Onkels mitverschuldete. Das macht die Figur deutlich unbeschwerter, was gut zu seinem jugendlichen Alter passt.

Sollte sich der Wechsel zum Ultimate Spider-Man auch in den Filmen vollziehen, könnte wie beim Reboot mit The Amazing Spider-Man abermals eine jüngere Zielgruppe mit an Bord geholt werden. Diesmal sogar eine, die mit dem Charakter regelrecht mitwachsen könnte. Das würde bei Sony die Planung über viele Jahre hinweg und eine ganze Reihe von Filmen möglich machen, ohne regelmäßig rebooten zu müssen. Inwieweit das auch bei den älteren Fans ankommen könnte, bleibt abzuwarten.