Filmhandlung und Hintergrund

Science-Fiction-Komödie mit Eddie Murphy, der sich als Nachtclubbesitzer auf dem Mond mit einer Mafiafamilie anlegt.

Im Jahr 2087 sind die Ressourcen des längst von Menschen besiedelten Mondes weitgehend ausgebeutet, zurück bleibt eine Art neuer Wilder Westen, in dem das Recht des Stärkeren gilt. Nachtclubbesitzer Pluto Nash (Eddie Murphy) ist einer der letzten, die ihr eigenes Ding durchziehen, doch seine Freiheit wird bedroht durch die Machenschaften des Gangsters Mogan (Joe Pantoliano). Gemeinsam mit der Sängerin Diana (Rosario Dawson), seinem Leibwächter Bruno (Randy Quaid) und Kumpel Tony (Jay Mohr) nimmt Nash die Herausforderung des Syndikats an.

City Slickers„-Macher Ron Underwood bürgt für rasanten Comedy-Actionspaß im Science-Fiction-Gewand, bei dem Eddie Murphy als tolldreister Nightclub-Chef wieder einmal ganz in seinem Schandmaul-Element ist.

Im Jahr 2087 auf dem Mond: Der unverfrorene Nachtclubbesitzer Pluto Nash gerät in Schwierigkeiten, als er sich weigert, seinen Club an die Mafia zu verkaufen, deren Boss Rex Crater den gesamten Mond unter seine Gewalt bringen will. Mit Hilfe seines Bodyguards Bruno und der schönen Sängerin Dina Lake nimmt Nash den Kampf gegen die Mond-Mafia auf.

Im Jahr 2080 erfüllt der Mond im Universum dieselbe Funktion wie Las Vegas im gegenwärtigen Amerika. Schmugglerkönig Pluto Nash, Besitzer des erfolgreichsten Nachtclubs am Ort, erhält ein Angebot des mysteriösen Unternehmers Rex Crater, sein Etablissement für 10 Millionen zu veräußern. Als Pluto dankend ablehnt, lassen Sprengsatz und Mordversuch nicht auf sich warten. Doch Pluto ist nicht so leicht einzuschüchtern und geht mit einer Handvoll Verbündeter in den Gegenangriff.

Nachtclubimperator Pluto Nash (Eddie Murphy) muss sich auf dem Mond den Nachstellungen eines mysteriösen Gangsterkönigs erwehren. Aufwandsreiche SF-Actionkomödie.

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Kritiken und Bewertungen

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Kritikerrezensionen

  • The Adventures of Pluto Nash: Science-Fiction-Komödie mit Eddie Murphy, der sich als Nachtclubbesitzer auf dem Mond mit einer Mafiafamilie anlegt.

    Rund 16 Monate später als ursprünglich angesetzt, kam die futuristische Actionkomödie mit Eddie Murphy als Nachtklubbesitzer in Nöten in die US-Kinos. Mit 2,2 Mio. Dollar auf Platz 10 der Charts eingestiegen, verbuchte Murphy das schlechteste Opening seiner Karriere und Warner einen kostspieligen Flop, da die Produktion um die 90 Mio. Dollar gekostet haben soll. Auch wenn Schwächen augenfällig sind, so kann „Pluto Nash“ durchaus punkten: mit namhafter Besetzung, einem Produktionsdesign, das die Zukunfts-Mondkolonie des Films visuell zeitweise in die Nähe von „Total Recall“ rückt, und natürlich mit der in Deutschland ungebrochenen Zugkraft des Namens Eddie Murphy.

    Mit der Regie war Ron Underwood betraut, der sein komisches Gespür mit soliden Hits wie „Im Land der Raketenwürmer“ und „City Slicker – Großstadthelden“ wiederholt unter Beweis stellen konnte. Diesmal liefert er jedoch Humor der Marke „Altbackene Hausmannskost“ , bei der man das Gefühl hat, dass Murphy mit seinen in den achtziger Jahren populären Manierismen viel zu sehr über die Stränge schlagen durfte. Ein Retro-Feeling haftet auch der Story an, die Murphy als den ehemaligen Schmuggler Pluto Nash einführt, der im Jahr 2087 einen Nachtclub mit modernisiertem „Casablanca“-Flair auf dem Mond betreibt. In farbenfrohe Anzüge gehüllt, die zu „Miami Vice“-Zeiten selbst Don Johnson erblassen hätten lassen, genießt er seinen Erfolg, bis ihm die Handlanger von Mafiaboss Rick Crater zwingen wollen, seinen Club zu verkaufen. Als er sich weigert, jagen sie „Club Pluto“ in die Luft und setzen seinen Betreiber samt seiner Bedienung/Sängerin Dina (Rosario Dawson als aparter Blickfang) und seinem antiquierten Roboter Bruno (Randy Quaid als knarrig-kauziger Sidekick) auf ihre Abschussliste. Dies gibt einigen bleihaltigen Shootouts Vorschub, bei denen Murphy im Element seiner „Beverly Hills Cop“-Tage ist. Pluto beschließt daraufhin sich in die Höhle des Löwen in Moon City zu begeben, wo Crater in seinem Casino residiert. In dessen Penthouse kommt es dann zum großen Showdown, bei dem Murphy à la Jet Li in „The One“ dem ultimativen Opponenten gegenüber steht: sich selbst.

    Mögen die Lacher in dieser immer wieder auch sympathischen Parodie wegen abgenutzter Gags etwas spärlich ausfallen, so geizt die Science-Fiction-Komödie doch nicht, wenn es zur – namhaften – Besetzung kommt: John Cleese tritt als automatisierter Chauffeur kurz in Erscheinung, Blaxploitation-Ikone Pam Grier mimt Plutos resolute Mama, Alec Baldwin sowie Joe Pantoliano sind Mafiosi, Jay Mohr tritt als Frank-Sinatra-Verschnitt auf, Peter Boyle verkörpert einen hilfreichen Ex-Polizisten und Illeana Douglas agiert als unseriöse Körpermanipulations-Expertin. Mittels einer originellen Synchronisation und einer ausgetüftelten Werbestrategie ließe sich unter Umständen für die deutsche Veröffentlichung der Retro-Komödie im Zukunftsgewand durchaus ein besseres Ergebnis als im Heimatland erzielen, zumal Eddie Murphy im Land der Teutonen immer noch auf seine treueste Fangemeinde bauen darf. ara.

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