Filmhandlung und Hintergrund

Prequel von "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre", in dem sich die Irrenfamilie um Leatherface vier unschuldigen Teenagern annimt.

1969, der Vietnamkrieg strebt seinem traurigen Höhepunkt entgegen. Bevor sie zur Army eingezogen werden, unternehmen die Brüder Dean (Taylor Handley) und Eric (Matthew Bomer) noch einen letzten Mexikotrip mit ihren Freundinnen Bailey (Diora Baird) und Chrissie (Jordana Brewster). Auf einer einsamen texanischen Landstraße geraten sie in einen schweren Autounfall, was Sheriff Hoyt (R. Lee Ermey) auf den Plan ruft. Der entspringt einer Sippe Psychopathen, die Fremde foltern, schlachten und verspeisen. Er verschleppt sie auf sein entlegenes Farmhaus, wo bereits Leatherface (Andrew Bryniarski) wartet.

Die Kettensäge rasselt wieder im Prequel des erfolgreichen Terror-Remakes. Michael Bay („Bad Boys II„) produziert erneut, den furiosen Schocker setzte Jonathan Liebesman, der sich mit dem Angstmacher „Darkness Falls“ empfahl, in Szene.

Die Freunde Dean und Eric unternehmen einen letzten Ausflug mit ihren Freundinnen Bailey und Chrissie, bevor die Jungs nach Vietnam geschickt werden. Nach einem Unfall auf einer einsamen texanischen Landstraße wird Sheriff Hoyt zu Hilfe gerufen. Die Teenager können nicht wissen, dass der Sheriff Mitglied einer Familie von Psychopathen und Kannibalen ist, die nur auf frische Beute warten. Als Leatherface seine Kettensäge aufheulen lässt, beginnt für die Freunde ein unbeschreibliches Martyrium.

Texas in den späten 60ern. Während die Brüder Eric und Dean mit ihren Freundinnen Richtung Mexiko brausen, um es vor dem Abmarsch nach Vietnam noch einmal so richtig krachen zu lassen, eröffnet nur wenige Meilen entfernt ein degenerierter und zutiefst frustrierter Clan von Profifleischern nach Abwickelung seines geliebten Metzgereibetriebes die Jagd auf durchreisende Menschen. Prompt geraten die Teenager ins Visier der Killer, doch kampflos will man sich trotz allem Pazifismus nicht ergeben.

Durchreisende Teenager fallen einem Kannibalenclan anheim. Um maximales Gemetzel bemühte Vorgeschichte zu Marcus Nispels „Blutgericht in Texas“-Remake.

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Kritiken und Bewertungen

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4 Bewertungen
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Kritikerrezensionen

    1. Es ist dies vorgeblich das Prequel zum ebenfalls von Michael Bay produzierten 2003er Remake von „Texas Chainsaw Massacre“, das die Anfänge der Hewitt-Familie zeigen soll. Lange Messer, Blut, Schlachtabfälle und der Mythos Leatherface: Das sind die ersten Minuten des Films, und in dessen schnell geschnittenen Bildern liegt alles drin, was der Titel mit seinem „The Beginning“-Zusatz verspricht. Danach folgt nur noch eine Ansammlung der üblichen Topoi der Kettensägensaga: Jugendliche in den Fängen der degenerierten Südstaatenfamilie, die Schlachtkammer, das Abendessen, die Kettensägenjagd durch den Wald. Also nix mit „Wie es dazu kam“: Ein zweiter Aufguss der üblichen Schockstilmittel.

      Was diesen Film besonders auszeichnet, ist nicht der vollkommene Mangel an Atmosphäre – auch das Originalremake von 2003 kann da lange nicht mit dem Tobe Hooper-Original von 1974 mithalten. Wirkliche Meisterschaft erreicht Regisseur Jonathan Liebesman darin, auch noch die einfachsten Schockeffekte zu vergeigen, die allesamt vorhersehbar, manchmal nur wegen eines plötzlichen überlauten Musikeinsatzes erkennbar sind.

      Diesmal sind es zwei Brüder und ihre Freundinnen, die unterwegs sind zur Kaserne mit Ziel Vietnam – der Film spielt 1969 –, die in die Mordfalle der Hewitts geraten. Dabei vermischt Liebesman Hippies mit kriegsgeilen Jünglingen, Biker und Räuber, wodurch jede Einfühlung in den Zeitgeist der USA der Endsechziger verhindert, womit auch das Identifikationspotential der Opferfiguren verspielt wird. War es in Hoopers Original insbesondere die Dämonisierung hinterwäldlerischer Rednecks, die das junge, neue Amerika jagen, was den Kultfilmcharakter ausmachte, so ist von dieser Folie von Sinn und Bedeutung in diesem nachgeschobenen Filmchen nicht mehr das geringste über. Horrorfans, vor allem die, die das Original kultisch verehren, werden so vergrätzt.

      Vollends erledigt wird der Film aber durch den exzessiven Einsatz der Schere am Schneidetisch, die jeden, aber auch jeden Horrorsplattereffekt weggeschnippelt hat – gegenüber der ungeschnittenen Fassung fehlen acht Minuten, das ist mitunter durchaus auch relevant für das Verständnis der Geschichte. Dass der Film in dieser Fassung keine Jugendfreigabe hat, ist ein reiner Marketingtrick; er könnte mit diesen Schnitten problemlos für 12jährige freigegeben werden. Alles, was halbwegs nach Blut riecht, ist weg – dabei wären die Schnitte an anderen Stellen viel adäquater gewesen: Das Wegfallen mancher Dialoge wäre weit angenehmer gewesen – manchmal kommentieren die Filmfiguren ihr eigenes Handeln nur für sich und für den Filmzuschauer, und das ist dann doch nur schwer zu ertragen.

      Fazit: Nichts, einfach nichts.
    2. Texas Chainsaw Massacre: The Beginning: Prequel von "Michael Bay's Texas Chainsaw Massacre", in dem sich die Irrenfamilie um Leatherface vier unschuldigen Teenagern annimt.

      Die Kettensäge knattert wieder: Drei Jahre nach Marcus Nispels Remake des Kultklassikers von 1973 wird die Splatter-Schlachtplatte nun mit einem obligatorischen Prequel blutigst-brutal auf ein Neues angerichtet.

      Basierend auf dem Drehbuch vom „Spiel ohne Regeln“-Skripter Sheldon Turner wird die Backstory vom mordlüsternen Kettensägen-Killer Leatherface, seinem durchgeknallten Onkel Sheriff Hoyt und ihrer degenerierten Kannibalensippe kurz, aber alles andere als schmerzlos angeschnitten, um anschließend nahtlos zum gewohnten Gemetzelgelage auf ihrer Folter-Farm überzugehen. Dafür übernahm - Marcus Nispel ablösend - Jonathan Liebesman die Regie, der hier im Gegensatz zu seiner relativ unblutigen Geistergeschichte „Der Fluch von Darkness Falls“ exzessiv in Splatterszenen schwelgt. Bereits im Schlachthaus-Prolog, der die Geburt von Leatherface schildert, geht es grotesk an die Eingeweide. Groß gezogen wird die entstellte Missgeburt von ihrem Adoptivvater Hoyt (R. Lee Ermey). Jahre später, genauer 1969, bewahrt Hoyt seinen Ziehsohn davor, vom örtlichen Sheriff für Mord verhaftet zu werden, indem er den Gesetzeshüter kurzerhand wegpustet und sich fortan selbst den Sheriffstern an die Brust heftet. In dieser Identität trifft er auf zwei junge Pärchen, nachdem sie von einer taffen Bikerin mit abgesägter Schrotflinte gejagt mit einer Kuh kollidieren (!). Doch sie kommen vom (Blut)Regen in die (Terror)Traufe, als er sie zu seinem Familiensitz verfrachtet, wo bereits gewetzte Messer, Fleischhaken, Kettensäge und letztlich der Kochtopf auf sie warten.

      Ermey lässt seinen grausamen Drillsergeanten aus Full Metal Jacket zu neuem (übersteigerten) Leben erwachen und lässt die beiden Jungs wünschen, doch lieber in den Vietnamkrieg gezogen sein. Jordana Brewster übernimmt leicht geschürzt den Part der beherzten Heroine, die zuletzt (mit mehr Screamqueen-Potential) von Jessica Biel gespielt wurde. Der hünenhafte Folterknecht Leatherface wird wie zuvor einschüchternd von Andrew Bryniarski gemimt. Mit von der Partie ist zudem erneut Michael Bay als Produzent (sowie Originalregisseur Tobe Hooper), womit der gleiche kunstvoll deprimierende Look mit braunstichig, farbverblassten Bildern und ein unheilschwanger-düsterer Score angesagt sind. Noch brutaler als in der Vergangenheit fällt das häufig in Nahaufnahme detailliert skizzierte Martyrium der Opfer aus. Der hartgesottene Humor kommt hingegen eher spärlich zum Einsatz und wird kaum jedermanns Auffassung von Auflockerung entsprechen. Genrefans, die nicht warten können herauszufinden, wie Old Monty beide Beine verloren hat oder wie die Family ursprünglich auf den Kannibalentrip gekommen ist, werden mit diesem Blutgericht in Texas bewährt auf ihre Kosten kommen. ara.

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