Fakten und Hintergründe zum Film "Teufelskicker"

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Teufelskicker Poster

Mehr zum Film? Wir haben die wichtigsten Hintergründe und Fakten für Dich gesammelt: detaillierte Inhaltsangaben, Wissenswertes über die Entstehung des Films, ausführliche Produktionsnotizen. Klick rein!

Über die Produktion

Die spannende und emotionale Geschichte um den fußballbegeisterten Moritz und seine Freunde – basierend auf die gleichnamigen Buch- und Hörspielbestsellern von Frauke Nahrgang – wurde jetzt erstmals für die große Kinoleinwand adaptiert. „TEUFELSKICKER hat alles, was großes Kino benötigt,“ so Produzent Thomas P. Friedl. „Es ist eine Geschichte von Underdogs, die sich gegen die vermeintlich Etablierten durchsetzen müssen. Eine Geschichte, in der es um Familie und Freundschaft geht, ums Erwachsenwerden und vor allem, welche unglaublich coolen Sachen man mit einem Ball machen kann. Also alles, was Kino interessant macht.“

Mit einer verkauften Auflage von über einer Million sind die TEUFELSKICKER-Bücher eine starke Marke in Deutschland. „Die Fans werden ihre TEUFELSKICKER auf jeden Fall wieder erkennen“ so Produzent Jürgen Schuster. „Sie werden überrascht sein über die Schnelligkeit, Akrobatik und Dynamik des Spiels und über unsere jungen Charaktere, die im Film die Mannschaft der TEUFELSKICKER bilden.“

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Autorin Frauke Nahrgang war in den Prozess des Drehbuchschreibens nicht involviert – hierfür konnte UFA Cinema den erfolgreichen Drehbuchautoren Christoph Silber gewinnen. Aber: „Frauke Nahrgang kennt das Drehbuch und findet es klasse“ berichtet Produzent Markus Brunnemann über den erfolgreichen Abschluss der aufwändigen Drehbuchentwicklung. Die zeitaufwändige Arbeit ist für Thomas Peter Friedl der Schlüssel eines guten Films: „Es ist ein Spagat, weil man ein Buch oder Hörbuch nicht eins zu eins als Film erzählen kann, sondern es für den Film neu interpretieren muss. Man muss natürlich den Kern, das Besondere der Geschichte verstanden haben und darum die Geschichte kinogerecht erzählen, um sowohl Fans wie auch Zuschauer, die die Vorlage nicht kennen, gleichermaßen zu begeistern“ Deshalb haben die Filmemacher sehr darauf geachtet, dass die Fans ihre Figuren auch im Film wieder finden. „Moritz, Catrina, Enes, Mehmet, die sind alle dabei. Auch der Hauptstrang der Geschichte, dass Moritz einen neuen Verein sucht. Er spielt natürlich auch beim SV Hulstorf, insofern werden die Fans auch die Vereine wieder erkennen“ so Jürgen Schuster. Produzent Markus Brunnemann ergänzt: „Es geht im Verlaufe des Films um die großen Fragen wie Freundschaft, Teamfindung und Teamgeist. In jeder guten Geschichte spielen Moral und Werte eine Rolle. In diesem Fall geht es darum, die Lebenswelten der Kinder da draußen mit einzufangen. Leider ist es ja so, dass gescheiterte Familien heute an der Tagesordnung sind. Hier geht’s eben darum, dass die Familie noch nicht ganz auseinander gebrochen ist und beide Seiten vielleicht lernen, über ihren Schatten zu springen. Und vielleicht ist das ein ganz gutes Modell für viele da draußen.“

Um die perfekten Darsteller für die TEUFELSKICKER-Bande zu finden, wurden rund 3000 Kinder deutschlandweit gecastet, bis das Ensemble vollständig war: Die 12 Kids des Hauptcasts sind zwischen elf und 15 Jahre alt, sehr sportlich und – fast – alle begeisterte Hobby-Fußballer. Jede drehfreie Minute wurde genutzt, um mit dem Ball zu kicken. „Das machte auch die Stimmung am Set aus,“ so Medienpädagogin Doris Sacala „jeder war mit jedem befreundet, die Kids waren wirklich ein Team.“ Die Medienpädagogin betreute mit zwei weiteren Kindercoachs die Rasselbande und achtete unter anderem darauf, dass die strengen Kinderschutzgesetze in Nordrhein-Westfalen eingehalten wurden. „Man hat gesehen, dass es möglich ist, einen aufwändigen Film mit vielen Einstellungen zu drehen und trotzdem die Bestimmungen einzuhalten. Es klappte total gut.“ Die Arbeitsschutzgesetze stellten auch die Produzenten vor eine kleine Herausforderung: „Kinder dürfen eben nur drei Stunden pro Tag drehen, das erfordert eine besondere Drehplanung und Logistik“ berichtet Jürgen Schuster. „Wir drehten beispielsweise viele Szenen mit drei Kameras, um die Bilder schneller abzudrehen. Aber ich hatte am Set immer den Eindruck, dass es für die Kinder ein großes Abenteuer war, die hatten noch viel Spielfreude und nahmen das gar nicht so ernst und das ist auch gut so.“

Regisseur Granz Henman ist selbst Vater, genauer gesagt der Vater von Cosima, die „Catrina“ spielt, und weiß genau, wie man Kinder motiviert, damit ihnen die Arbeit vor der Kamera Spaß bereitet. „Granz ist ein sehr intelligenter, leidenschaftlicher Regisseur, der – was für das Kino wichtig ist – in großen Bildern und Emotionen denkt“, so Produzent Markus Brunnemann. „Darüber hinaus ist er selbst Vater – was uns wichtig war, weil wir es hier mit besonders jungen Darstellern zu tun haben.“

„Ich wollte einen jungen Regisseur haben, der jetzt nicht klassisch aus dem Kinder- oder Jugendfilm kommt, sondern eher aus der Komödie“ erzählt Produzent Thomas P. Friedl. „Es war immer unser Wunsch, so eine gewisse Coolness und Schneidigkeit in dem Film zu haben. Granz Henman bringt das mit und geht vollkommen unvoreingenommen ran. Das gibt dem Ganzen eine Mischung, die den Film unterscheidet von allen anderen Filmen, die man sonst in dem Segment sieht.“ Und über die Fußball-Affinität des Regisseurs berichtet Markus Brunnemann mit einem Augenzwinkern: „Granz hat uns beim ersten Gespräch glaubhaft versichert, dass er den Unterschied zwischen American Football und Fußball kennt.“

Die Spielfreude der Kids riss auch die erwachsenen Darsteller Diana Amft, Benno Fürmann, Reiner Schöne, Catherine Flemming und Armin Rohde mit. „Das ideale Gegenstück zu unserer Bande von elf Jungen und Mädchen,“ meint Thomas P: Friedl zu dem erwachsenen Cast. Markus Brunnemann ergänzt: „Wir machen ja echtes Family-Entertainment. Es ist eine Menge Spaß dabei, eine Menge Comedy. Aber es geht auch um echte Emotionen, um einen Jungen, dessen Familie kurz vor der Trennung steht. Wir benötigten Schauspieler, die beides können. Die eine Bandbreite haben, die ein großes Timing für die komödiantische Szenen haben, die aber eben auch große Emotionen rüberbringen können.“ Auch wenn keiner der erwachsenen Darsteller echte fußballerische Erfahrung mitbrachte, fühlten sie sich äußerst wohl auf den Bolzplätzen, die als Motive ausgewählt wurden. Auf insgesamt vier Fußballplätzen in Nordrhein-Westfalen wurden die Fußballspiele der TEUFELSKICKER inszeniert. Profi-Fußballtrainer trainierten die Kids und berieten die Produktion, damit der Fußball auf der großen Leinwand auch nach echtem Fußball aussieht. „Eine echte Herausforderung,“ so Fußballtrainer Florian Standke, denn „jedes Kind brachte unterschiedliche Fußballkenntnisse mit. Außerdem zeigen wir in dem Film nicht nur klassischen Fußball auf dem Bolzplatz, sondern auch Fußballparkour, eine Art Streetsoccer. Da jagen die Kinder mit dem Ball über Dächer und Straßen.“

Für die familiären Szenen zu Hause zog die Produktion für den letzten Teil der Dreharbeiten nach Berlin. „Der Film könnte überall in Deutschland spielen,“ so Thomas P. Friedl. „An unseren Drehorten gibt es eine Vielfalt an Motiven, was uns wichtig war. Man hat also nicht das Gefühl, das habe ich jetzt schon da und dort gesehen.“

Am 6. September war der Abpfiff bei den Dreharbeiten zu TEUFELSKICKER. Für drei Darsteller der TEUFELSKICKER-Bande ging es direkt im Anschluß ab in den Proberaum. Die Jungs von der Teen-Rock-Band APOLLO 3, Henry Horn, Dario Barbanti und Marvin Schlatter werden nämlich im Film nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören sein: Die Band wird in Zusammenarbeit mit der Produktion einen Titel zum Film beisteuern.

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