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Zemeckis verweigert "Zurück in die Zukunft"-Reboot

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Ohne seine Unterschrift bleibt der Flux-Kompensator kalt.

Kein Neustart für die coolste Zeitmaschine aller Zeiten. © Universal

Hollywoodriese Universal träumt davon, die „Zurück in die Zukunft„-Trilogie zu rebooten oder wenigstens einen vierten Teil auf die Beine zu stellen. Es wäre ein Erfolg mit Ansage. Doch die Macher von einst, Regisseur Robert Zemeckis und sein damaliger Co-Autor Bob Gale, spielen nicht mit.

Ihre Verträge von damals, Mitte der 80er Jahre, sehen vor, dass ein solches Projekt ihr Einverständnis benötigt - und das verweigern die beiden hartnäckig. Dass sie sich damit gegen den herrschenden Hollywood-Trend stemmen, stört sie nicht.

Roland Emmerich wird fast auf den Tag genau 30 Jahre nach dem Originalfilm einen weiteren „Independence Day“ in die Kinos bringen, „Jurassic World“ bläst den Staub von der Dino-Saga, ein weiterer „Terminator“ markiert den Beginn einer neuen Serie um den Cyborg, „Spider-Man“ wird schon wieder frisch aufgelegt, die „Ghostbusters“ kehren zurück - nur einige Beispiele, Hollywoods Reboot-Liste ist lang.

Zurück in die Zukunft 4: Wird es die Fortsetzung geben?

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„Es kann nicht passieren“

Das beeindruckt Zemeckis nicht, er rückt den Schlüssel zum DeLorean mit Fluxkompensator-Sonderausstattung nicht raus: „Ich finde die Idee schon unverschämt. Vor allem, da es ein guter Film ist“, sagte er dem ‚Daily Telegraph‘. „Das ist so, als würde einer sagen ‚Lasst uns ein Remake von ‚Citizen Kane‚ machen‘. Wen holen wir, um Kane zu spielen? Wie dämlich, wie hirnverbrannt wäre das?“

Der Regisseur stellt klar, dass es weitere „Zurück in die Zukunft“-Filme nicht einmal über seine Leiche geben soll: „Es kann nicht passieren, solange Bob und ich nicht tot sind. Danach werden sie es sicher versuchen, es sei denn, unsere Erben stoppen es.“

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