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"Terminator" und "Bond" unterm Hammer

Ehemalige BEM-Accounts |

Terminator Poster
© Sony Pictures

Was darf’s denn sein? Einen Schwarzenegger vielleicht und einen Connery? Oder vielleicht einen „Kill Bill“ mit etwas „Pulp Fiction“ obendrauf? Zugreifen, in Hollywood ist Ausverkauf …

"Terminator - Die Erlösung", der bis dato letzte Teil des "Terminator"-Franchise, hat weltweit rund 371 Mio. Dollar eingespielt Bild: Sony Pictures

Kurz vor Ende der Frist für eine Angebotsabgabe ist unbestätigten Meldungen zufolge auch Sony Pictures Entertainment in die Versteigerung der Rechte an dem „Terminator„-Franchise eingestiegen. Die umfangreichen Rechte, die alle Rechte an künftigen „Terminator„-Filmen, TV-, DVD- und Merchandisingrechte umfassen, waren im Herbst vergangenen Jahres von der insolventen US-Produktionsfirma Halcyon zur Versteigerung frei gegeben worden. Sony war bereits bei „Terminator - Die Erlösung“ für den Verleih außerhalb der USA verantwortlich. Weltweit spielte der bis dato letzte Teil der „Terminator„-Serie 371 Mio. Dollar ein, in Deutschland lockte er knapp 1,4 Mio. Besucher in die Kinos.

Einziger Bieter um die Rechte an dem Franchise war bisher Lionsgate, das 15 Mio. Dollar sowie eine fünfprozentige Beteiligung an künftigen Einspielergebnissen geboten hat. Über die finanzielle Höhe des Sony-Angebots ist nichts bekannt.

„Terminator“ ist angeblich 70 Mio. Dollar wert. Geboten sind 15 Mio. …

Halcyon hatte die Rechte an dem „Terminator„-Franchise im Jahr 2007 für 30 Mio. Dollar von Produzent Mario F. Kassar erworben. Gegenüber dem Insolvenzgericht taxierten die Halcyon-Geschäftsführer den Wert der Rechte auf mehr als 70 Mio. Dollar.

Aber nicht nur der „Terminator“ ist zu haben. Das in schwerer See schlingernde Traditionsstudio „MGM“ kämpft ums Überleben. Ein Ausverkauf des Tafelsilbers aus der Rechtebibliothek - bespielsweise die Rechte an „James Bond 007“ - könnte dem Studio „ein Quantum Trost“ bringen. Und dann ist da noch „Miramax“. Für die Produktionsfirma hat Disney mal viel Geld bezahlt, jetzt will man sie wieder los werden. Wer hier zuschlägt, kann sich die Rechte an Kultfilmen wie „Kill Bill“ oder „Pulp Fiction“ sichern. Wobei es schon zwei Interessenten für die „Miramax“-Marke gibt: Die ursprünglichen Gründer Harvey und Bob Weinstein werden von später Sentimentalität heimgesucht. Der Firmenname ist nämlich ihren Eltern „Mira“ und „Max“ gewidmet.

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