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„Tenet“: Deutscher Kinostart für Christopher Nolans Spionagethriller steht fest

Hy Quan Quach |

© Warner Bros.

Nachdem der US-Kinostart von „Tenet“ aufgrund der Coronakrise auf unbestimmte Zeit verschoben wurde, hat Warner Bros. nun den internationalen Plan vorgelegt: In Deutschland darf der Spionagethriller Ende August starten.

Erst vor Kurzem knickte Warner Bros. vor der außer Kontrolle geratenen Coronakrise in den Vereinigten Staaten ein und verschob den Kinostart von Christopher NolansTenet“ auf unbestimmte Zeit. Schon da war klar, dass sich die Verschiebung wohl in erster Linie auf den Nordamerika-Markt beschränken dürfte.

Denn Toby Emmerich, Vorsitzender von Warner Bros., gab in einer Stellungnahme zu verstehen, dass in Zeiten der globalen Pandemie eine internationale Veröffentlichung nach dem üblichen Schema nicht umsetzbar sei und man daher nach einer Möglichkeit suche, „Tenet“ zeitnah in den Märkten zu veröffentlichen, die es erlauben.

Nun gab das Studio bekannt (via Variety), dass der Spionagethriller seinen internationalen Kinostart ab dem 26. August 2020 feiern darf; und zwar in 70 Ländern und zeitversetzt, darunter neben Deutschland (Kinostart am 27. August 2020) auch Frankreich, Italien, Großbritannien, Kanada, Australien Russland, Japan und Südkorea. In den Vereinigten Staaten wird „Tenet“ vorerst lediglich in ausgesuchten Städten ab dem 3. September 2020 in den Kinos laufen.

Filme wie „Tenet“ mit viel Action und vielen Stunts sind nicht ohne. In diesen 11 Filmen haben sich die Schauspieler*innen tatsächlich verletzt:

Christopher Nolan will mit „Tenet“ den Kinomarkt wiederbeleben

Dass Warner Bros. diesen komplizierten Weg geht, hat zum größten Teil mit dem britischen Filmemacher Nolan zu tun. Der Verfechter des Kinoerlebnisses ist die treibende Kraft hinter den kurzfristigen Verschiebungen des potenziellen Sommerblockbusters, während andere Studios – auch Warner Bros. – ihre großen Filmen teils um bis zu ein Jahr verschoben haben.

Eine direkte Veröffentlichung per Video on Demand (VoD) kommt bei teuren Produktionen ohnehin nicht in Frage. Genauso wenig die gleichzeitige Veröffentlichung per VoD und in den Kinos: Die Kinobetreiber würden da direkt auf die Barrikaden gehen, wie das Beispiel „Trolls 2: Trolls World Tour“ von Universal Pictures gezeigt hat.

John Fithian, Präsident und CEO der US-amerikanischen National Association of Theatre Owners (NATO), hat die Studios dazu aufgefordert, nicht mehr länger ihre Filme zurückzuhalten und diese stattdessen endlich in die Kinos zu bringen. Denn es sei nicht absehbar, wie viele Kinomärkte weltweit bis Ende des Jahres oder Anfang nächsten Jahres wieder geöffnet haben würden. Zudem seien die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen der Kinobetreiber in weniger betroffenen Regionen in den Vereinigten Staaten ausreichend genug, um Filme zeigen zu können. Ohne Filmnachschub sei es für die Betreiber schwer, den Betrieb aufrechtzuerhalten. Ein ständiges Verschieben werde daher nur das massenhafte Sterben der Kinos vorantreiben.

Und Fithian hat auch Zahlen, die belegen, dass trotz der Coronakrise Kinoerfolge gefeiert werden können. Das beweist aktuell der „Train to Busan“-Nachfolger „Peninsula“ aus Südkorea: Allein am Startwochenende in fünf asiatischen Märkten konnte der Zombiefilm knapp 21 Millionen US-Dollar einnehmen.

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