Teheran Tabu (2017)

Teheran Tabu: Animationsfilm des iranischstämmigen Regisseurs Ali Soozandeh über drei starke Frauen, die mit der Doppelmoral im strengreligiösen Teheran in Konflikt geraten.
Kinostart: 16.11.2017
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Filmhandlung und Hintergrund

Teheran Tabu: Animationsfilm des iranischstämmigen Regisseurs Ali Soozandeh über drei starke Frauen, die mit der Doppelmoral im strengreligiösen Teheran in Konflikt geraten.

Sex, Drogen, Korruption – im streng religiösen Teheran sind das selbstverständlich Tabus. Und natürlich versucht jeder, die gesellschaftlichen Konventionen im Privaten zu hintergehen. Der Animationsfilm “Teheran Tabu” zeigt das Leben dreier Frauen, die dem jungen Musiker Babak (Arash Marandi) begegnen. So wirft die episodenhafte Erzählung ein Schlaglicht auf die patriarchal Gesellschaft des Iran, in der Sittenpolizisten junge Paare verhaften.

Da ihr drogensüchtiger Mann nicht arbeitet, ist Sara (Elmira Rafizadeh) gezwungen, anzuschaffen. Als sie einem Kunden einen Blowjob im Auto gibt, sitzt ihr Sohn stumm auf der Rückbank. Als der Kunde seine Tochter Hand in Hand mit einem Freund auf der Straße sieht, rastet er komplett aus. Die junge Donya (Negar Nasseri) wiederum steht kurz vor der Hochzeit. Nach einem One-Night-Stand mit Babak muss jedoch erst ihr Jungfernhäutchen wiederhergestellt werden. Die Hausfrau Sara (Zahra Amir Ebrahimi) möchte wieder arbeiten. Dafür braucht sie allerdings die Erlaubnis ihres konservativen Ehemanns.

“Teheran Tabu” – Hintergründe

Mit seinem Debüt hat der in Deutschland lebende Regisseur Ali Soozandeh (“Die Akte Zarah Leander“) eine kraftvolle Gesellschaftskritik vorgelegt. Im der patriarchalen Iran herrscht eine rigide Sexualmoral, die Männern alle Freiheit gibt, während Frauen systematisch unterdrückt werden. Anhand von drei beispielhaften Geschichten zeigt “Teheran Tabu” wie nah religiöse Sexualmoral, Unterdrückung und Bigotterie beieinander liegen. Der Animationsfilm feierte seine Premiere im Rahmen der Sektion Semaine internationale de la critique auf dem Filmfestival von Cannes 2017.

Gedreht wurde “Theran Tabu” in einem Studio in Wien mit realen Schauspielern, deren Mimik und Bewegungen mithilfe des Motion-Capture-Verfahrens aufgenommen wurden. Im Anschluss wurden die Bilder durch die sogennante Rotoskopie verfremdet, ein Verfahren, das auch schon bei dem gefeierten Animationsfilm “Waltz with Bashir” eingesetzt wurde.

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