Renny Harlin anstelle von Paul Schrader

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Das Prequel zum Horror-Klassiker „Der Exorzist“ scheint doch noch auf die Beine zu kommen. Angeblich soll Renny Harlin nun die Nachfolge des gefeuerten Regisseurs Paul Schrader antreten.

Treibt bald den Teufel aus: "Piratenbraut"-Regisseur Renny Harlin Bild: Constantin

Zur Vorgeschichte: Nach jahrelangem Hickhack wagte sich Paul Schrader an „Exorcist: The Beginning„. Der Autor („Taxi Driver„, „Wie ein wilder Stier“ und Regisseur („Auto Focus„) schien der richtige Mann am richtigen Platz zu sein, brachte er doch das lang ersehnte Projekt endlich in Schwung.

Das Prequel zu William Friedkins Horrorklassiker „Der Exorzist“ beschreibt den ersten Exorzismus, den der alte Priester Father Merrin, im Original gespielt von Max von Sydow, Jahrzehnte vor den Geschehnissen um die kleine Regan vornahm.

Acht Millionen für Nachdreh

Schrader drehte seinen Film ab und legte der Produktionsfirma Morgan Creek einen Rohschnitt vor. Dort jedoch missfiel Schraders philosophisch und religiös geprägte Exorzist-Version so sehr, dass die Geldgeber den Regisseur feuerten. Seitdem war man Hände ringend auf der Suche nach einem Nachfolger.

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Und angeblich ist der nun gefunden: Renny Harlin soll es richten. Der finnische Actionspezialist („Stirb langsam 2„, „Cliffhanger„) erfüllt genau das Anforderungsprofil von Morgan Creek, bemängelte man doch an Schraders Rohfassung, dass ganz einfach zu wenig passiere. Und auch in Sachen Horror hat Harlin Erfahrung aufzuweisen, schließlich inszenierte er bereits „A Nightmare on Elm Street 4“ und „Deep Blue Sea„.

Andererseits versenkte Harlin aber auch einige Filmprojekte in unnachahmlicher Art und Weise: „Die Piratenbraut“ und „Driven“ jagen heute noch den Studios den Angstschweiß auf die Stirn. Und ob die acht Millionen Dollar gut angelegt sind, die man ihm schnell noch für ein paar fetzige Action-Sequenzen an die Hand gab, wird sich erst noch herausstellen müssen.

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